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Leo_new
05.07.2018, 13:43
Dann sollte es ja bei dir klappen, freut mich. Viel Glück

Ursa
05.07.2018, 16:33
Viel Glück in Ulm! Hab über die im Bereich Chirurgie richtig Gutes gehört ;-)

Kurz noch ein Wehmutstropfen zu Ulm: Histologie und Physiologie sind dort mega heftig. Die beiden Fächer kämpfen drum, wer die schwereren Prüfungen macht! Es scheint für die Profs ein echter Sport zu sein. Die Durchfallquote ist extrem hoch. Mit diesen Fächern wollen sie vermutlich aussieben ;-((
Da kann man schon mal seine Grenzen austesten --- grrr!
In der Klinik soll es dann dafür sehr viel entspannter werden.

Nimhhh
07.07.2018, 19:22
Ich habe vielleicht noch eine interessante Sicht anzubieten. Ich habe ein Abi von 1,8 und mein Ziel mit einem Prozentrang von 85%, Standardwert 110, Durchschnitt 1,3 nicht ganz erreicht.
Was hätte ich besser machen können:
1.) Der Tms ist schaffbar und das sollte auch das Mindset sein. Das ist wie mit dem Führerschein, man guckt zurück und denkt sich: Was habe ich bloß für ein Theater draus gemacht? Ich hatte zu viel Angst.
2.) Die körperliche Verfassung ist enorm wichtig. Es ist effektiver eine Balance zwischen Belastung und Entspannung zuhalten. Am Ende habe ich nur noch gesessen. Ich würde Bewegung und Gesundernährung dringend empfehlen. Simulationen können außerdem helfen sich ziemlich gut an die Länge zu gewöhnen.

Ich hatte eine Woche vor dem TMS eine böse, eitrige Mandelentzündung. Ich bin rechtzeitig wieder gesund geworden, war aber noch etwas schwach. Man muss Geduld und Kraft abwägen. Wenn man Zeit und Geduld hat würde ich warten, weil vielleicht das entscheidenden Fünkchen Kraft fehlt. Für mich war es glaube ich die richtige Entscheidung. Ich bin schon etwas älter und wollte nicht noch ein Jahr warten und wieder 3 Monate lernen. Ich wär verrückt geworden. :-)
Viel Glück!

annahoppel
11.07.2018, 15:13
Hallo Zusammen 😊
Habe dieses Jahr auch den TMS geschrieben, leider nur 63% geschafft, trotz SEHR intensiver Vorbereitung.
Ich glaube es lag auch wesentlich daran, dass ich einfach viel zu aufgeregt an dem Tag war und mich daher nur sehr schwer konzentrieren konnte, leider!
Nun ich habe ein 1.4 Abi, 9 Monate FSJ und wie gesagt ein TMS von 63%.
Meint ihr ich kann mir irgendwo realistische Chancen ausrechnen?
Vielleicht ist ja jemand im Moment in einer ähnlichen Situation.

Ursa
11.07.2018, 16:13
Hallo Annahoppel,
du hast zwar nicht viele Chancen. aber dennoch ein paar kleine:
Etliche deiner Chancen verlangen aber die 1.OP:
Frankfurt 1,4 Los
Göttingen(zum Auswahlgespräch) 1,2
Lübeck (Auswahlgespräch)mit Bonus 0,4=>>1,0 (NC war 1,0)
https://www.uni-luebeck.de/studium/studiengaenge/humanmedizin/bewerben/haeufige-fragen-faqs.html
Hamburg zum HamNat (eingeladen bis 1,8

2.OP Rostock mit Bonus von 0,2 ==>1,2 Los
3.OP Homburg 1,4 Los(Leider hast du nur 9 Mo FsJ, ab 12 Mo gäb´s einen Bonus 0,1). Vielleicht für nächstes Jahr nochmal 3 Monate dranhängen

NB: du musst dich sehr beeilen, denn am Sonntag 24:00 Uhr ist Frist bei HSS!!! Postlaufzeit mit berechnen od persönlich doch noch hinfahren1

annahoppel
11.07.2018, 18:26
Hallo Ursa :)
Vielen Dank für deine Mühe! Ich habe meine Bewerbung bereits abgeschickt gehabt, wollte nur noch wissen, ob ich irgendwas übersehen habe oder jemand noch andere Ideen hätte. Ich habe es fast so gemacht wie du geraten hast! 1. Lübeck, 2. Rostock, 3.Homburg, und als 4.Kiel da hätte ich auch noch Chancen
Die anderen beiden habe ich einfach nur so noch besetzt.
Ich hoffe soooo sehr in Lübeck über das Auswahlgespräch reinzukommen.
Durch mein FSJ komme ich da sogar auf 0.8 und müsste dann ja eigentlich eingeladen werden. Vielleicht klappt es da ja und bei den anderen dreien wäre ich letztes Jahr mit Glück reingekommen. Meinst du das wird was? Liebe Grüße und vielen Dank :-)

Ursa
13.07.2018, 22:10
Hallo Ursa :)
Vielen Dank für deine Mühe!
Die Meinst du das wird was? Liebe Grüße und vielen Dank :-)

Ja. Ich denke, das sollte schon klappen.
Berichte dann doch mal, wie ind wo es letztendlich bei dir geklappt hat. Ich wünsche dir viel Glück. Das braucht man immer!!!

nicclai
21.07.2018, 08:44
Mein Ergebnis ist
138, 98%, 120, 1,0
Vorbereitet habe ich mich über zwei Monate mit den Materialien von MedGurus (jeden Tag 20 min - 1 Stunde), sodass ich letztlich trotz Krankenpflegeexamen nebenbei entspannt über die empfohlene Vorbereitungszeit von 40 Stunden gekommen bin. Mein Abischnitt ist 1,9.
Ich hab gehört, Heidelberg legt sehr viel Wert auf den Test? Zumindest komme ich dort schon ohne Boni über die Rangpunktzahl, die man 2017 für eine Zulassung brauchte. Wie stehen da meine Chancen? Anrechnen lassen kann ich nur FSJ und Ausbildungstätigkeit über 12 Monate, jedoch noch nicht mein Examen.

Leo_new
21.07.2018, 19:13
Hast du dich denn in Heidelberg schon beworben? Falls nicht (Frist 15. Juli) sind deine Chancen = 0. Wenn du aber sowohl bei Hochschulstart Heidelberg an 1. gesetzt hast und dich bei Heidelberg beworben hast, sollten deine Chancen ganz gut sein. Interessant wäre wie viele Punkte du im Abi genau hattest. Lg

Ps: Falls irgendwas falsch ist bitte korrigieren

davo
21.07.2018, 19:53
Im AdH hast du eine Chance von praktisch 100%. Falls du dich beworben hast - denn sonst ist es, wie bereits erwähnt, jetzt schon zu spät ;-)

In der Abibestenquote hingegen kann es selbst mit 1,0 sein, dass du keinen Platz bekommst.

nicclai
23.07.2018, 09:45
Ja, Bewerbung ist abgeschickt. Ich musste allerdings formlos meine Präferenzen ändern und Heidelberg auch neu aufnehmen, denke aber, dass ich alles richtig gemacht habe. Im Abi hatte ich 676/900 Pkt. Habe ich wirklich 100% Chance?

davo
23.07.2018, 09:59
Du müsstest ja auf ca. 60,1 Punkte kommen, oder? (Bei 12 Monaten FSJ 60,1, bei 12 Monaten Ausbildung 59,1, wenn du beides hast 61,1.) Nachdem diese Werte deutlich höher als alle bisherigen Grenzwerte sind, müsste dir eigentlich klar sein, dass du sehr gute Chancen hast, oder? :-p

100% ist natürlich gar nichts, das ist klar. Alles kann sich ändern. Kommt halt auf die Zusammensetzung der Bewerber an.

nicclai
23.07.2018, 10:13
Ja, hatte das anhand der Formel auch mal durchgerechnet, aber wer weiß, wie die Bewerber sich dieses Jahr zusammensetzen. Find ich auf jeden Fall gut, dass Heidelberg so viel Wert auf den TMS legt. Der ist meiner Meinung nach wesentlich vergleichbarer und gerechter als das Abi.

davo
23.07.2018, 11:04
Dafür auch viel punktueller - ein einziger Tag vs. zwei Jahre ;-)

nicclai
23.07.2018, 11:19
Das stimmt, das macht einem viel Druck. Aber man hat kein Pech mit Lehrern, die weniger Punkte geben als ihre Kollegen oder einfach Pech mit dem Bundesland, in dem man schreibt, und dessen Bildungspolitik. Dadurch, dass es ein Konkurrenztest ist, ist der Maßstab für alle gleich.

Leo_new
23.07.2018, 14:25
Wie schon gesagt, sicher ist nur der Tod. Und auch daran wird gearbeitet ;) Aber du siehst ja die Schwankungen der letzten Jahre...
Lass dich nicht verrückt machen, ich drücke dir die Daumen. Ich hoffe auch auf Heidelberg.

Medi29
23.07.2018, 15:27
Wenn ich euch Heidelberger lese - gibt's auch jemanden hier der sich für Freiburg auf Rang 1 beworben hat? :)

nicclai
23.07.2018, 15:29
Wie sieht's denn mit Deinen Referenzen aus?

ZeroEna
30.07.2018, 20:32
Nicclai, wie hast du dich auf den TMS vorbereitet?

nicclai
31.07.2018, 16:21
Ich hab den TMS zusammen mit meinem Krankenpflegeexamen gemacht. Das Vorexamen blieb dabei ein bisschen auf der Strecke, aber der TMS ist wichtiger. Hab mich damals im Januar in einem Anflug von Torschlusspanik angemeldet und mit direkt das "Kompendium" von Medgurus für 140€ bei Amazon bestellt. Ab Februar habe ich mich dann reingekniet und so gut wie jeden Tag zumindest einen Untertest unter realen Zeitbedingungen bearbeitet. Über Ostern hatte ich Urlaub und konnte diese Zeit nochmal für intensivere Vorbereitung nutzen. An Testsimulationen in meiner Nähe konnte ich nicht teilnehmen, da ich meine Wochenenddienste nicht tauschen konnte. Solche Simulationen kann man sich aber auch selber mit den Materialien zusammenstellen, sofern man noch nicht alles durchgearbeitet hat. Dann muss man allerdings auch die Selbstdisziplin haben, ca. 7 Stunden am Stück ins Konklave zu gehen. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass man sich den Schwierigkeitsgrad seiner Simulation quasi selber einstellen kann, die Originalversionen von ITB Consulting, die man auf den Kursen und bei den Simulationen nutzt, entsprechen dem tatsächlichen Schwierigkeitsgrad nämlich nur bedingt, gerade was die Gedächtnistests angeht; die Übungshefte von Medgurus sind allerdings meist nach Schwierigkeitsgrad aufgebaut. Insgesamt habe ich drei Testsimulationen gemacht. Hier kann man dann gut sehen, wo noch Verbesserungsbedarf liegt. Für die letzten 30 Tage habe ich mir dann tatsächlich einen Lernplan aufgestellt und vor allem Muster, Schlauchfiguren, konzentriertes Arbeiten und die Gedächtnistests täglich bearbeitet. In den letzten Tagen vor dem Test sollte man sich allerdings nicht so einen Stress machen und vor allem die Gedächtnistests sein lassen, um nicht falsche Assoziationen im Ernstfall hervorzurufen.
Einen dicken Fehler habe ich allerdings gemacht: Mathe habe ich frustriert links liegen gelassen, da ich der Meinung war, die hier verlorenen Punkte mit den anderen Tests wieder wettzumachen. Allerdings habe ich früh genug kapiert, dass der Test so leider nicht funktioniert (der Leitfaden von den Medgurus war da etwas missverständlich) und habe mir schnell noch schriftliches Multiplizieren, Dividieren und Dreisatz/Prozentrechnung beigebracht (da man das auch bei Diagrammen und Tabellen braucht) und hab dann im Mathe-Untertest noch 9/20 machen können.
Vorerfahrungen in Sachen Anatomie/Physio/Patho sind beim Grundverständnis-Untertest und Textverständnis-Untertest echt Gold wert, da hatte ich durch meine Ausbildung einen echten Vorteil. Allerdings muss man peinlich genau auf die Formulierungen achten, damit man nicht vorschnell einen lässt-sich-nicht-ableiten-Fehler macht.
Zum Testtag an sich: Nervosität ist normal, so geht es da allen. Wenn man sich gut vorbereitet hat, kann es aber gut tun, sich mal umzuhorchen, da viele im Vorfeld erzählen, wie wenig sie sich doch vorbereitet haben (das gibt einem ein wenig Sicherheit). Viele machen den Test ja mit dem Abi zusammen und lassen sich dementsprechend wenig Zeit für den TMS.
Die Reihe kriegst du zugewiesen, also such dir einen gut beleuchteten Platz (dein Schatten sollte nicht vor dich fallen) am Rand (um schnell pullern gehen zu können) und achte nicht so aufs Testpersonal, die waren zumindest in meinem Fall recht unfreundlich (was bestimmt den Druck absichtlich ein bisschen steigern soll). Nimm dir ne Stulle für die Pause mit und Traubenzucker für den Konzentrationstest vor der Pause. Wasser würde ich bei 1,5 Litern auf die 6:30 Stunden verteilt belassen, da man sonst ständig miktieren geht.
Wenn man sich entspannt über einen langen Zeitraum vorbereitet, kann man viel entspannter in den Test reingehen.
Ach ja, das miese Gefühl, schlecht abgeschnitten zu haben, hatte ich hinterher auch, so geht es wahrscheinlich allen.
Ich bin echt nicht die Selbstdisziplin in Person und konnte mich trotzdem gut vorbereiten, es geht ja nicht um stumpfes Auswendiglernen, sondern quasi ums Trainieren von sehr, sehr knackigen Rätseln. Wenn man ein bisschen dazu veranlagt ist, könnte man sogar ein bisschen Spaß dabei haben, also immer ran da.