PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BDA, BDI, DGNC, BDC, DGN, DGINA, BvDU, DEGAM & Co.



Seiten : [1] 2

Anne1970
05.04.2018, 14:21
Hier nun - wie gewünscht- der neue Thread für die Berufsverbände.
Findest Du, dass eine Mitgliedschaft schon zu Beginn des Arzt-Daseins Sinn ergibt? Bist Du Mitglied in eurer Fachgesellschaft? Wenn ja in welcher und warum? Kannst das empfehlen?
Bin gespannt!

Lava
05.04.2018, 16:27
Bin Mit glied in der DGU - Deutsche Gesellschaft fr Unfallchirurgie (nicht Utologie ;-)). Hauptsächlich, weil man damit früher kostenlos auf den großen deutschen Unfall & Ortho Kongress konnte. Inzwischen kostet es leider was, aber immerhin bekommt man Rabatt. Es gibt auch Rabatte für Fortbildungen, aber das hab ich ehrlich gesagt noch nicht genutzt bisher. Auch das regelmäßig erscheinende Magazin blättere ich nicht immer durch.

Anne1970
05.04.2018, 17:12
Bin in der DGN. Haben gute Fortbildungs- Programme. Vor allem sehr gute Zeitschriften. Für die bräuchte ich doch mehr Zeit ;-).
Das Vereinsleben ist noch(?) sehr „Testosteron-lastig“. :grins:
Im Deutschen Ärztinnen-Bund bin ich auch :-)

Feuerblick
05.04.2018, 18:16
Bin seit dem ersten Weiterbildungsjahr Mitglied bei BVA und DOG - schamanische Berufsverbände. Beide bieten Rabatte für Fortbildungen/Kongresse und man bekommt regelmäßig den „Ophthalmologen“ zugeschickt. Und irgendwas muss man ja von der Steuer absetzen :-))

Bille11
05.04.2018, 18:20
Seit ich Anästhesie mache, in der DGAI, AGNN, DIVI und ESICM. Und im DRK. Entsprechend meines Schwerpunktes Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die Post liefert mir dafür dann guten Lesespass für die Dienste.
Die Mitgliedschaft im Hartmannbund, die man mir im letztem Semester vorm PJ billig verkauft hat - ‚Werdense Mitglied, kriegense ne Haftpflicht umsonst‘ - zu kündigen war die Pest. Aber ich bin angestellt, werde sehr sicher angestellt bleiben und es hat mir nichts gebracht. Zudem habe ich 2 andere Berufshaftpflicht in anderen Paketen.

WackenDoc
05.04.2018, 20:23
AGNN und Marburger Bund. Letzteres kann ich mir eigentlich sparen- die hatten mal ne Kooperation mit meiner Haftpflicht, aber die bietet meine ÄK inzwischen glaube ich auch (also mitglieder meiner ÄK bekommen den vergünstigten Tarif). AGNN - darüber gibbet den Notarzt billiger als das eigentlich Abo und Vergünstigungen bei Fortbildungen.

Bin am überlegen, ob ich Mitglied bei einem der beiden Arbeitsmedizinverbände Mitglied werde- Zeitschrift in dem Sinne haben beide nicht mit drin und die Veranstaltungen sehen jetzt auch nicht soo spannend aus und mein AG bietet intern reichlich Fortbildungen.

Rhiannon
15.04.2018, 12:33
Bin Mitglied der DGGG - Dt. Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gibt interessanten Lesestoff und Vergünstigungen bei Fortbildungen.

Lizard
17.04.2018, 08:22
Bin Mitglied bei DGAI,BDA,ESA und DEGUM (und Marburger Bund).

Evil
17.04.2018, 14:44
BDI, DEGAM und Hartmannbund.
Sinnvoll finde ich die Mitgliedschaft allein schon deshalb, um der Interessensvertretung Gewicht zu verleihen und auf dem Laufenden zu bleiben. Auch wenn ich beispielsweise die Ansichten der DEGAM nicht uneingeschränkt teile.

Linn
06.05.2018, 11:17
Ich habe mich lange Zeit um Berufsverbände herumgedrückt - außer dem Marburger Bund, bei dem ich immer noch Mitglied bin - weil ich nie wusste, ob ich in dem Fachbereich bleibe, in dem ich gearbeitet habe, und weil ich die Verbände oft so unverhältnismäßig teuer finde. Aktuell habe ich mich tatsächlich für "meinen" Berufsverband angemeldet und überlege (Tendenz zu Nein), mich auch für den BDC anzumelden.

Philip_MHH
06.05.2018, 15:34
Ich bin Mitglied im MB und in der AGNN. DGAI, BDA und DEGUM sind mir zu teuer, bzw. sehe ich einfach nicht den Mehrwert, den ich durch den Beitrag habe....

Anne1970
10.05.2018, 08:40
*gefaelltmir*

Pampelmuse
20.06.2018, 17:54
Frage an die chirurgischen Kollegen:

"Lohnt" sich eine Mitgliedschaft im BDC?

GOMER
06.07.2018, 14:25
Anästhesie

Mitglied bei einem Haufen Gesellschaften, aber schlussendlich nur ein Berufsverband: ASA, die, in Sachen politischem Druck, jeden deutschen Verband in den Schatten stellen. Und über extrem viel Geld verfügen.

h3nni
10.08.2018, 18:02
Beim ASA Mitglied werden, ohne Amerikaner zu sein? Geht das?

GOMER
12.08.2018, 20:16
Das geht auch, wenn man nicht in US and A tätig ist, aber ehrlicherweise weiss ich nicht, ob es etwas bringt.

Brutus
13.08.2018, 08:45
Anästhesie
Mitglied bei einem Haufen Gesellschaften, aber schlussendlich nur ein Berufsverband: ASA, die, in Sachen politischem Druck, jeden deutschen Verband in den Schatten stellen. Und über extrem viel Geld verfügen.
Mag alles sein. Aber was bringt mir ein Berufsverband, der in Amiland viel politischen Druck aufbauen kann, aber in Deutschland, aufgrund von komplett anderen Voraussetzungen, mir überhaupt nichts bringt? Und Geld... naja, auch beim Geld bringt es nichts, wenn die Musik in Amiland spielt.

Hier ist es: MB, DGAI, BDA, AGNNW und DIVI.

GOMER
13.08.2018, 10:43
Wie in meinem letzten Post angemerkt, bringt das nichts. Sollte aber zu einem gewissen Grad auch als Beispiel dafür dienen, dass die deutschen Berufsverbände generell sehr wenig Einfluss haben.

Brutus
14.08.2018, 09:27
^^ Das würde ich so pauschal nicht stehen lassen. Die Berufsverbände haben schon einen deutlichen Einfluß. Siehe z.B. mal den Facharztstandard. Ohne die Berufsverbände wäre da den Klinikbetreibern Tor und Tür geöffnet, Personal einzusparen, um Geld zu sparen... :-nix
Und gerade die ASA als Beispiel für einen Verband mit großem Einfluss anzuführen? Worin liegt denn dieser große Einfluss?

GOMER
15.08.2018, 10:16
Etwas komplizierte Konstellation für Aussenstehende, aber ein Paradebeispiel: Ende letzten Jahres ist es der ASA gelungen, das selbständige Praktizieren von CRNAs (Anästhesie Pflegekräfte) im Veteranen Krankenhaus System zu verhindern. Eine Initiative, die eigentlich auf Bundesebene schon beschlossene Sache war.