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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #131
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    Zitat Zitat von alex1 Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Meinung ist, dass immer noch viel zu viel Geld im "System" drin sind. Und mit wachsendem Druck wird man sicherlich die Ressourcen limitieren wollen. Ich kenne Kollegen, die weiterhin 1.8-2.0 Gy bei 80jährigen Damen für die Brustbestrahlung verschreiben oder Ganzhirne und Knochenmetastasen mit 20 x 2 Gy behandeln. Irgendwann wird die Politik diesem Treiben ein Ende setzen und zu Fallpauschalen übergehen. Und das wird dann die Kosten senken und letztendlich auch das Geld vom System wegnehmen.
    Das ist richtig, es ist viel Geld drin und wir haben sehr hohe Beiträge. Es gibt sehr viele Krankenhäuser/Betten und es wird auch immer noch viel ohne Evidenz übernommen von den Kassen.
    Diese Praxis mit der niedrigen Einzeldosis ist mir auch bekannt und durchaus üblich. Und natürlich auch wenig sinnvoll hier indirekt eine Normofraktionierung zu fördern, weil pro Fraktion bezahlt wird. Das ganze läuft so seit ca. 20 Jahren. Irgendwann werden die ambulanten Fallpauschalen kommen. Und was kommt dann? Lunge und HNO werden (moderat) hypofraktioniert ?
    Geändert von daCapo (21.01.2021 um 18:32 Uhr)



  2. #132
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    Kopf-Hals hypofraktionieren ist nicht so einfach, Lunge geht wiederum. Die Niederländer sind da fleissig dran und aus UK (mal wieder) gibt's auch gute Schemata.
    In God we trust, all others must have data.



  3. #133
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    Für Forschung in der klinischen Radioonkologie ist GB top, obwohl sie deutlich weniger Geld in ihrem System haben.

    Das Fach und seine Bedeutung würde ich eher als wachsend ansehen, wenn man die letzten 30 Jahre zurückschaut. Daher auch mehr Personalbedarf. An meiner ehemaligen uniklinik (sehr große Abteilung) wurden max. 1-2 Personen mit dem facharzt fertig, manchmal auch garkeine.
    Hattet ihr denn auch so viele Bewerbungen für die Facharztstelle? Vllt ist der Bewerberüberhang auf den Standort Schweiz schieben (=attraktiv Arbeitsbedingungen und attraktives Land) ?

    Hier im Westen Deutschland ist es auch nicht so schwierig eine Stelle als assistenzarzt oder facharzt zu finden, wenn man sich an allen Häusern bewirbt. Und im Osten soll es laut noname auch noch nicht so schwierig sein.



  4. #134
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    Gibt es hier jemanden der in einer Praxis oder MVZ angestellt ist? Welches Gehalt kann man als Facharzt verlangen?



  5. #135
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    Zitat Zitat von Amira2004 Beitrag anzeigen
    Gibt es hier jemanden der in einer Praxis oder MVZ angestellt ist? Welches Gehalt kann man als Facharzt verlangen?
    Ich kenne einige Kollegen. Es ist sicherlich regional sehr unterschiedlich und je nach Perspektive (normale Anstellung vs. Anstellung mit Partnerschaft) bzw. Arbeitszeiten gibt's auch Differenzen. Aber insgesamt kannst du mindestens das verlangen, was einem OA in der Uniklinik angeboten wird + X.
    X kann man dann verhandeln. Ich kenne Modelle mit Gewinnbeteiligung oder Ausschüttung von Mehreinnahmen durch Privatpatientenbetreuung. Das muss auch gut überlegt werden, je nachdem wo man arbeitet. Wenn ich beispielsweise in einer Praxis in Hamburg arbeiten würde, würde ich eher auf die Privatpatientenausschüttung und in Frankfurt an der Oder eher auf ein fixen Jahresbonus setzen.
    Die Arbeit angestellt in der Praxis ist aber nicht zu unterschätzen und es lohnt sich genau anzuschauen, wieviel Arbeit da wirklich ist, wie stabil der Laden läuft, was die kurzfristige Entwicklungen sind, usw. Ich kenne Kolleginnen, die dann auf einmal bis 9 Uhr abends arbeiten mussten, weil auf einmal 15% mehr Patienten da waren, weil ein paar Urologen nun anders überwiesen haben. Und kleine Teams in Praxen sind schnell betroffen, wenn jemand ausfällt. Bricht sich der Kollege das Bein beim Schiurlaub, kann man sich auf viele Überstunden (die oft auch nach Vertrag dann nicht bezahlt / mit Freizeit kompensiert werden) monatelang einstellen. Fällt 1 Kollege von 10 in der Klinik aus, ist es weniger schlimm, als wenn 1 Kollege von 3 ausfällt.

    Verstehe mich aber nicht falsch: Es gibt auch tolle Jobangebote und sehr zufriedene Kollegen in Praxen und MVZs, die nie wieder zurück in die Klinik gehen würde. Es muss einfach gut überlegt sein.
    Geändert von alex1 (30.01.2021 um 08:57 Uhr)
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