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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Diamanten Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von holm1990 Beitrag anzeigen
    ist keine Ironie. also arbeiten die Chirurgen für das gleiche gehalt wie jemand mit seinen 8 stunden?
    Da, wo die Überstunden nicht als solche erfasst werden, ja.


    Und zumindest aus meiner Wahrnehmung heraus ist das in chirurgischen Fächern eher üblich.


    Wenn bei uns wirklich eine objektive elektronische Zeiterfassung kommen würde, müssten diverse chirurgische Fächer exzessiv Stellen aufstocken.



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  2. #17
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    - Die Tarifverträge sind für alle Ärzte gleich, unabhängig von der Fachrichtung. Die MB-Verträge sehen nur eine bessere Bezahlung für Ärzte vor, die nicht mehr in der unmittelbaren Versorgung arbeiten. Das führt jetzt aber vom Thema weg.
    -mit ein wenig Nachdenken wird man bemerken, daß der genannte Betrag fast schon auf OA-Level liegt oder bei einem Einsteiger fast das doppelte des Tarifgehalts beträgt.
    Eine dauerhafte Verdoppelung des Gehaltes (als Einsteiger!) würde man durch Verdoppelung und vollständige Bezahlung der Wochenstunden und/oder ein Dienstmodell erreichen, was weder Schichtarbeit oder Bereitschaftsdienste vorsieht. Beides dürfte in der Chirurgie eher nicht der Fall sein. Und auch nicht AZG-konform.

    off-topic: eine spürbare Erhöhung des Grundgehaltes kann man in Fächern erreichen, in denen nur eine Rufbereitschaft besteht, die aber häufig frequentiert wird. Hier zählt die angebrochene Stunde, und wenn man es schafft, im Schnitt einen Einsatz pro Stunde zu generieren, den aber kurz ausfallen zu lassen (5min für ein CCT z.B und danach wieder nach Hause), dann kommen bei zwei WE/Monat und ein paar Nächten ansehnliche Beträge zusammen. Das geht aber nur in wenigen Fachrichtungen und wird aufgrund der ständig steigenden Fallzahlen auch immer weniger praktiziert. In einer Radiologie würden für einen Anfänger auch erst ein, zwei Jahre vergehen, bis man derart selbstständig arbeiten darf, schon alleine wegen den geforderten Mindest- Zeiten für die FK.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  3. #18
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    Der MB fordert 6% mehr bei einjähriger Laufzeit. Also kann man sich Mal grob auf 2,x% mehr einstellen. Bis die Verhandlungen durch sind vergeht aber sicher wieder mind. ein halbes Jahr. Wobei ich auch nicht verstehe warum erst im November die Verhandlungen beginnen, wo doch bekannt ist, dass der alte Vertrag Ende September ausläuft. Ist jetzt ja nicht überraschend.
    Auf jeden Fall bleibt das Gehalt erstmal gleich bis der neue Tarifvertrag durch ist.



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  4. #19
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    Zitat Zitat von holm1990 Beitrag anzeigen
    7000 brutto für welchen Zeitraum?
    ich kenne Chirurgen an der Uniklinik, die haben 12h schichten und trotzdem das gleiche Grundgehalt wie jemand aus einer anderen Fachrichtung, der ebenfalls an der Uniklinik arbeitet. dann haben die Chirurgen ja einen viel niedrigeren Stundenlohn oder bekommen sie diese 4 stunden irgendwie zusätzlich vergütet?
    Vielleicht solltest du es einfach mal auf dich zukommen lassen und anfangen zu arbeiten. Dann wirst du vielleicht feststellen, dass man in vielen anderen fachrichtungen auch nicht pünktlich nach 8 stunden den stift fallen lassen kann, nicht nur die chirurgen sind oft 12 stunden oder länger da, gerade an unikliniken. Offiziell geplant machen sicher auch die chirurgen keine 5 12h Schichten pro Woche, das sind eben dann überstunden, die entweder (teilweise) bezahlt werden oder komplett unter den tisch fallen, an unikliniken oft eher letzteres.
    Die entscheidung für oder gegen die uniklinik würde ich nicht vom gehalt abhängig machen. es kann sein (muss aber nicht), dass du an der uniklinik insgesamt etwas mehr verdienst, das ist dann aber in der regel mit überproportional mehr arbeit erkauft.



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  5. #20
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    naja, wie sagt man so schön: an der Uniklinik kann man halt "Karriere machen"...und die ist teuer erkauft. kann mir vorstellen, dass es bspw in der Chirurgie keine work-life-balance gibt



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