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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Vielen lieben Dank für eure Antworten!
    Ich strebe keine Unikarriere an, ich möchte mich später gerne als Hausarzt niederlassen. Von daher wäre Zweitautorenschaft für mich kein Problem.
    Also müsste ich jetzt nur noch mal bei der Ethikkommission nachfragen, wie es mit Ethikvotum aussieht, sonst würde dem ja nichts mehr groß im Wege stehen...



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  2. #7
    Diamanten Mitglied
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    schau dass eine gute Betreuung gegeben ist, das ist da A und O unabhängig von der Art der Arbeit.



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  3. #8
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    Alles klar! Bei der Betreuerin selber habe ich ein gutes Gefühl, da sie sich bisher an unsere Termine gehalten hat und nächste Woche die Tabellen für die Daten mit mir durchgehen wollte. Per Whatsapp ist sie auch gut erreichbar.



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  4. #9
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    Meiner Einschätzung nach solltest du noch ein paar Dinge in Erfahrung bringen. So ist die Erstautorenschaft deiner Betreuerin zwar kein Problem, sondern eher der Garant für eine Publikation, aber die Art der Untersuchung ist zumindest mir noch nicht klar:

    sind das Daten aus der Routineversorgung oder wurden sie schon gezielt für eine wissenschaftliche Aufbereitung erhoben? Wenn zweiteres der Fall ist sollte es ein Datenschutz- und Ethikvotum geben.

    In ersterem Fall stellt sich die Frage, ob die Daten überhaupt vollständig und hochwertig genug sind für eine Auswertung. Was ist die Fragestellung der Studie? Wir wird gemessen, ob die Patienten z.B. das Medikament gut vertragen haben? Gibt es eine Vergleichsgruppe? Ansonsten kann es gut sein, dass wirklich nur rein deskriptive Aussagen möglich sind, die kaum für eine solide wissenschaftllche Aufbereitung ausreichen.

    Ich denke die relevanten Fragen hier sind inhaltlicher Natur. Entweder sollte es einen Studienplan geben, aus dem alles hervorgeht oder die geplante Auswertung ist die eigentlich Studie, dann sollten Plan und entsprechende Voten als erstes gemacht werden.



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  5. #10
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    Zitat Zitat von Angelina Bockelbrink Beitrag anzeigen
    Meiner Einschätzung nach solltest du noch ein paar Dinge in Erfahrung bringen. So ist die Erstautorenschaft deiner Betreuerin zwar kein Problem, sondern eher der Garant für eine Publikation, aber die Art der Untersuchung ist zumindest mir noch nicht klar:

    sind das Daten aus der Routineversorgung oder wurden sie schon gezielt für eine wissenschaftliche Aufbereitung erhoben? Wenn zweiteres der Fall ist sollte es ein Datenschutz- und Ethikvotum geben.

    In ersterem Fall stellt sich die Frage, ob die Daten überhaupt vollständig und hochwertig genug sind für eine Auswertung. Was ist die Fragestellung der Studie? Wir wird gemessen, ob die Patienten z.B. das Medikament gut vertragen haben? Gibt es eine Vergleichsgruppe? Ansonsten kann es gut sein, dass wirklich nur rein deskriptive Aussagen möglich sind, die kaum für eine solide wissenschaftllche Aufbereitung ausreichen.

    Ich denke die relevanten Fragen hier sind inhaltlicher Natur. Entweder sollte es einen Studienplan geben, aus dem alles hervorgeht oder die geplante Auswertung ist die eigentlich Studie, dann sollten Plan und entsprechende Voten als erstes gemacht werden.
    Tut mir leid für die sehr verspätete Antwort. Durch Corona hatte sich alles etwas nach hinten verschoben. Das Abstract für den Doktorandenvertrag haben wir jetzt geschrieben, es kommt nun in den Promotionsausschuss, wo es geprüft wird.

    Also es wurde festgestellt, dass die Hepatitis C Therapie mit direkt wirkenden antiviralen Substanzen zu 90% erfolgreich ist. In meiner Doktorarbeit untersuche ich speziell für die Kohorte meiner Uni-Stadt, ob dies genauso zutrifft. Also anhand von Real Life Daten. Die Daten, die ich sammle, sind aus einer Routineversorgung.
    Wenn die Therapie bei den 10% der zu erwartenden Patienten nicht gewirkt hat, wird geschaut, was die Gründe dafür waren.
    Ansonsten wird anhand der Kohorte beispielsweise untersucht, ob Alkoholiker durch die Therapie aufgehört haben zu trinken. Mehr haben wir zu diesem Aspekt aber nicht besprochen. Ziel ist es, erst mal möglichst viele Daten zu sammeln. Es wird grundsätzlich am Anfang vieles offen gelassen, da meine Betreuerin meinte, dass man noch nicht genau weiß, was für Ergebnisse aus der Kohorte der Stadt zu erwarten sind. Bezüglich Vergleichsgruppe: Also man könnte die Patienten vergleichen, die Medikament A bekommen haben, mit denen, die Medikament B bekommen haben. Kann man das so unter dem Begriff Vergleichsgruppe verstehen?
    In den Dekursen der Ärzte steht, wenn ein Patient ein Medikament nicht vertragen hat. Also beispielweise wurde "Schwindel" als Nebenwirkung durch die Medikation notiert. Das erfasse ich dann datentechnisch. Auch zum Beispiel, wie es mit dem Hepatitis B Status aussieht und ob sich Hep B durch die HCV Therapie wieder reaktiviert hat. Ich habe mit Laborwerten, Virologie, usw. ca.50 Parameter zu sammeln.
    Ich hoffe, dass auch notfalls für eine Monographie reicht.

    Ich würde mich sehr über ehrliche Meinungen dazu freuen!



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