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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #811
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Heerestorte Beitrag anzeigen
    Aber selbst wenn ich 10000€ im Monat kriegen würde, Lehrer würde ich trotzdem keiner sein wollen.
    10000€ / Monat wäre mir auch zu gering als Schmerzensgeld fürs Lehramt.



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  2. #812
    Registrierter Benutzer
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    Sich hier in Formalien rauszureden bringt nix.

    Zitat Zitat von FirebirdUSA Beitrag anzeigen
    In meinem Arbeitsvertrag steht weder, dass ich Vertreter meines Chefs bin, noch das ich Weiterbilden muss, noch habe ich hierzu eine Ermächtigung der Äk... klar hab ich ein eigenes Interesse fitte Assistenten zu haben, aber wer mit ggü. mir unberechtigten Forderungen kommt, bekommt Dienst nach Vorschrift. Adressat deiner Bemühungen muss der Klinikträger sein...
    Mir hat man ehemaliger Chef direkt gesagt, ich habe keine Zeit für Weiterbildung, gehen sie zu den Oberärzten. Der Chefarzt ist weisungsbefugt gegenüber den Oberärzten. Das wird in deiner Tätigkeitsbeschreibung irgendwo zu finden sein. Alles kann der Chefarzt auch nicht selbst machen (etwas Engagement wäre jedoch wünschenswert), dafür hat er sein OÄ. Primär ist er verantwortlich.

    Zitat Zitat von John Silver Beitrag anzeigen
    In meiner Zeit haben wir Assis uns zusammengesetzt und einen Plan gemacht. Wer wann die Stationen schmeißt, wer wann in den OP darf etc.


    Ach so, und seit der Geburt meines ersten Kindes habe ich allenfalls 1-2 Überstunden pro Monat gemacht, selten mehr. In einer großen Chirurgie eines Maximalversorgers.
    a) Hier geht es hauptsächlich um Innere Medizin, nicht Chirurgie. Ganz anderer Typ von Menschen die das machen und auch komplett anderes Fach. Der TE arbeitet auch in der Inneren.
    b) Das ist heute komplett unüblich, OP Plan und Verteilung macht der Ltd. OA und der Chef bespricht das dann mit ihm, segnet es ab. Wer als Chirurg nicht in den OP kommt, hat wirklich ein Problem, da die Stationsarbeit eher "Nebensache" in der Chirurgie ist. Jedoch ehrlich gesagt sehr lange her, dass ich da Klagen gehört habe. In der Inneren macht die Verteilung auch der Chef oder seine Vertreter.
    c) Das ist doch erfreulich.



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  3. #813
    Diamanten Mitglied
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    Ich habe geschrieben "verantwortliche Chef - und Oberärzte". Das sind zumindest mal der Chef und der Personaloberarzt sofern der die Rotationen plant. Und es sind doch nicht die unerfahrenen jungen Assistenten im 1. WBJ die "dreiste" Forderungen stellen, sondern eher die älteren erfahrenen, die ihre Arbeit sehr gut selbst hinbekommen. Dann wird die Rotation in die Funktion halt zum x-ten Mal verschoben weil gerade Notaufnahme oder intensiv einen Deppen braucht. Das ist doch eher Standard als Ausnahme. Und Aussagen wie "damals mussten wir dies und jenes machen und deshalb soll die nächste Generation es genau so schwer haben" kann ich echt nicht mehr hören. Ich schiebe sicher nicht extra unbezahlte Überstunden oder lass meine Kollegen mehr schuften, damit vielleicht der Weiterbilder seiner Pflicht der Weiterbildung gönnerhaft nachkommt.

    Btw. wenn man die Weiterbildungsberechtigung entziehen würde, wäre der Chef schnell weg vom Fenster. Fehlende weiterbildungsberechtigung heißt weniger Assistenten, das kann sich kaum ne Klinik erlauben. Was gibt es schlimmeres als einen Facharzt dafür zu bezahlen die Idiotenjobs des Assistenten zu machen. Glaube der Entzug wär nicht nur allein wegen des Prestige ziemlich empfindlich.



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  4. #814
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Sich hier in Formalien rauszureden bringt nix.
    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Das ist heute komplett unüblich, OP Plan und Verteilung macht der Ltd. OA und der Chef bespricht das dann mit ihm, segnet es ab.... In der Inneren macht die Verteilung auch der Chef oder seine Vertreter.
    Ich glaub du musst drei Dinge Unterscheiden:
    1. die grobe Einteilung, nenn es Rotationsplan, Funktionseinteilung oder wie auch immer. Das hat ungefähr extrem der Chef zu verantworten. Wer sonst? Klar kann der es wiederum an den LOA oder einen OA delegieren, aber verantwortlich ist und bleibt meiner Meinung nach trotzdem der Chef. Der ist der Weiterbildungsbefugte.
    2. eine grobe allgemeine Weiterbildung: Frühbesprechung, Röntgenbesprechung, Indikationsbesprechung, Tumorboard, regelmäßige Fortbildungsvorträge, M&M-Konferenz etc... auch hier sehe ich die Verantwortung ganz klar beim Weiterbildungsbefugten. Der kann Teile davon delegieren, aber die Verantwortung liegt beim Weiterbildungsbefugten.
    3. Das Teaching face-to-face: ja, da seh ich mich in der Pflicht. Auch wenn es in meinem Arbeitsvertrag nicht steht. Auch wenn ich keine Tätigkeitsbeschreibung bzgl. meiner Tätigkeit kenne in der das steht. Egal. Das mach ich auch. Mit einem großen ABER. Aber ich erwarte ein Minimum an Eigenengagement des WBA. Ein Minimum. Dialoge wie "Was wird denn jetzt mit Patient xxx gemacht?" - "Wie ist den der Gefäßstatus?" - "Keine Ahnung" sind die Regel und was soll man denn dann machen? Sich hinstellen und dem Assistenten nochmal und nochmal erklären wie man am Computer die Befunde aufruft? Und dass ich schon erwarte dass man die Befunde kennt? Es ist doch einfach: wenn der WBA null Engagement zeigt dann bekommt er als Antwort nur die korrekte Antwort. Und lernt wenig bis nix. Zeigt er minimales Engagement und kennt wenigstens die Befunde oder hat sich sogar selbst schon Gedanken gemacht, dann gehen wir die Gedanken durch und man kann Nebenprobleme und andere Überlegungen mit erläutern.



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  5. #815
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    1. Yo die Verantwortung trägt der Chef, aber er kann delegieren.
    2. Wir reden aneinander vorbei. Es geht hier nicht über Berufsanfänger, die (sowie du es beschreibst) nur einen Job brauchen und kein Interesse an Gefäßchirurgie haben. Das Problem liegt auch eher in internistischen Fächern (dazu gehört Gefäßchirurgie noch nicht).
    Die Problematik ist die, wie sie MrPink beschrieben hat. Rotationen werden versprochen, aber wegen Organisationsversagen (u.a. Personalmangel, nicht um neues Personal gekümmert usw.) des Weiterbildungsberechtigten werden Rotationen verwehrt und die eh schon qualitativ schlechte und unstrukturierte Weiterbildung (in internistischen Fächern) wird unfreiwillig verlängert. Solchen Leuten gehört die Weiterbildungsberechtigung entzogen, nur so lernen sie. Dasgleiche gilt, wenn kein Zeugnis ausgestellt wird bzw. erst nach Anfrage bei der ÄK. Wenn sowas 2x passiert, ist die Person einfach nicht geeignet zur Weiterbildung. Es gibt so viele andere tolle Jobs, wo man niemanden was beibringen muss.



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