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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Zitat Zitat von t0rchy Beitrag anzeigen
    Und bei uns Doktoranden in der Epidemiologie werden SPSS-Nutzer nichtmal ernst genommen, weil da die Methoden im Gegensatz zu R und SAS hochgradig eingeschränkt sind und nichteinmal selbst codiert werden. Als besserer Excel-Nutzer ist das jetzt schon recht arrogant was du da von dir gibst. Vor allem weil du Menschen, auf Grund ihres Einsatzes in die Doktorarbeit sehr weitreichend ihre Kompetenz oder Leistungsfähigkeit abschreibst.

    Aber gut, Studenten welche für eine kollegiale Unterstützung 150 Euro verlangen wollen, kann ich sowieso nicht ernst nehmen.

    Klingt wie bei den Linux-Benutzern, die sich für toll halten, weil man dort jeden scheiß erstmal selbst programmieren muss.

    Mir geht‘s im übrigen auch nicht darum, mich als besonders kompetent darzustellen. Gegen jemanden, der sich wirklich gut mit Statistik auskennt, komme ich absolut nicht an. Aber gegen die meisten medizinischen Doktoranden mit pillepalle retrospektiver Arbeit eben schon.

    Wenn jemand einen Doktorgrad hauptsächlich mit statistischen Auswertungen erlangt, aber nicht mal wirklich verstanden hat, was ein p-Wert eigentlich aussagt, ja, dann spreche ich demjenigen die Kompetenz ab, die ich eigentlich für sowas erwarten würde. Und das sind keine Ausnahmen, sondern eher die Regel. Leistungsfähigkeit ist insofern vorhanden, dass sie den Zeitaufwand investieren sich irgendwie trotz grober Unfähigkeit durchzumogeln.

    Ich hatte nicht erwartet, dass mir jemand wirklich 150 euro die Stunde zahlt. Dafür bekommt man sicher eine bessere Statistikerin als mich. Aber ich hatte auch keine Lust, kostenlos die Unfähigkeit anderer auszubügeln. Das hätte ich eben nur dann gemacht, wenn mir jemand meinen normalen Stundenlohn gezahlt hätte.


    Bei der Gelegenheit erlaube ich mir mal, kürzlich hier gestellte Fragen eines Kollegen zu zitieren, die ungefähr den Kenntnisstand vieler Mediziner widerspiegeln, die über retrospektive Auswertungen einen Doktorgrad erlangen:

    Zitat Zitat von Atya Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bei meiner Suche in den Datenbanken nach richtigem Treffer für meiner Dissthema habe ich Schwerigkeiten und mir ist auch nicht ganz leicht, wie ich die Information richtig aus der Studie wieder spiegle. Es steht zum Beispiel in einer Studie age 44.1(10,2) years old oder in die Laborwerte, die ganz komisch zusammen gefasst sind. Hatte jemand solche Recherche Schwerigkeiten, wie seid ihr heran gegangen. Wäre dankbar für jeden Tip
    Zitat Zitat von Atya Beitrag anzeigen
    Danke Gelbklamotten für die Hinweise. Leider ja die Lehre iat schrott heutzutage , Statistik bin ich allersings ganz fit

    Feuerblick ich glaube ich muss das besser erklären. In meiner Diss muss ich nach Laborwerte und ihre Schwankungen nachschauen, in einer Studie sind zum Beispiel 200 Personen eingeschlossen von denen haben 43,5% die XY Wert hoch usw.... Ich bin unsicher, wie ich das in meiner Arbeit ausdrucken soll nehme ich nur die 43% von den 200 oder die 200 + extra erwahnen dass bei so viele Veränderung XY Wert war.
    Ich habe viele andere Arbeiten angeguckt jede macht es nach bestimmte yy Prnzip. Ich bin nun verwirrt und ich bin auch nicht 100% sicher, ob das was ich alles lese und verstehe richtig in meiner Arbeit übertrage.
    Geändert von GelbeKlamotten (29.08.2020 um 12:48 Uhr)



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  2. #17
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    t0rchy, das ist Narzisstenrhetorik 101. Sie hat an der Bench promoviert, ist aber krasse Statistikexpertin und als solche wohlbekannt, weswegen alle Nulpen der Nation sie um Rat fragen. Ist klar. In Wahrheit hat sie kein Mensch um Hilfe gebeten.

    Letztlich ist die Debatte hinfällig. Ich habe nie behauptet, dass durchschnittliche Laborarbeiten nicht aufwändiger seien als durschnittliche statistische Arbeiten. Ich schrieb, dass auch statistische Arbeiten vergleichbar aufwändig sein können und in meiner Erfahrung vom Aufwand insgesamt oft deutlich unterschätzt werden. Das hat gereicht, um Miss Striptease zu triggern, weil es für sie gefühlt ihre krasse Laborarbeit abwertet. An sich ist das Thema durch. Die einzige inhaltliche Antwort auf die ursprüngliche Frage habe ich auf Seite 1 geliefert.


    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Klingt wie bei den Linux-Benutzern, die sich für toll halten, weil man dort jeden scheiß erstmal selbst programmieren muss.
    Dass du die Grenzen von SPSS noch nicht einmal wahrnimmst, spricht Bände, wie weit dein Horizont reicht.

    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Mir geht‘s im übrigen auch nicht darum, mich als besonders kompetent darzustellen. Gegen jemanden, der sich wirklich gut mit Statistik auskennt, komme ich absolut nicht an. Aber gegen die meisten medizinischen Doktoranden mit pillepalle retrospektiver Arbeit eben schon.
    "Ich will mich nicht als toll darstellen, aaaaaaber ich bin schon besser als die meisten!" (o:



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  3. #18
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    Zitat Zitat von Trüffel Beitrag anzeigen
    Letztlich ist die Debatte hinfällig. Ich habe nie behauptet, dass durchschnittliche Laborarbeiten nicht aufwändiger seien als durschnittliche statistische Arbeiten.
    Dann frage ich mich, warum du so eine anstrengende Diskussion gestartet hast, nachdem ich genau das und nichts anderes geschrieben hatte.

    Zitat Zitat von Trüffel Beitrag anzeigen
    Dass du die Grenzen von SPSS noch nicht einmal wahrnimmst, spricht Bände, wie weit dein Horizont reicht.
    Ich habe mich gar nicht zu den Grenzen von SPSS geäußert. Ich bin mir aber recht sicher, dass für die mehrheit der retrospektiven medizinischen Doktorarbeiten SPSS ausreichend ist.



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  4. #19
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    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Dann frage ich mich, warum du so eine anstrengende Diskussion gestartet hast, nachdem ich genau das und nichts anderes geschrieben hatte.
    Die Diskussion hast du in #4 gestartet.
    Darüber hinaus war das eben nur eine deiner Aussagen.

    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Ich habe mich gar nicht zu den Grenzen von SPSS geäußert.
    Indirekt, und das ist der Punkt. Es verleiht deinen Aussagen Perspektive, wenn du dich über die fehlenden Statistikkenntnisse anderer lustig machst, gleichzeitig aber demonstrierst, selbst so unreflektiert zu sein, dass du die sehr engen Grenzen von SPSS für eine Glaubensfrage hältst. Richtige Statistik hast du offensichtlich in deinem Leben noch nicht zu Gesicht bekommen.



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  5. #20
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    ossiac die gleiche Frage stellt sich mir gerade auch, bin also auch dabei mir ein Thema zu suchen

    Wie habt ihr damals angefangen?
    Ich habe noch keinerlei Erfahrungen was schreiben oder recherchieren in diesem Bereich (also jetzt wirklich wissenschaftlich) angeht (mal abgesehen von Seminararbeiten in der Schule ) manchmal unterhalten sich dann andere in Seminaren an der Uni darüber wieviel Paper sie schon verfasst haben (im 5.Semester) und ja anscheinend schon viel Erfahrung haben was "forschen" angeht

    Habt ihr da irgendwelche Tipps wie man mit dem Thema anfängt oder kommt das dann während man es macht?
    Und wie habt ihr euch in die Statistik eingearbeitet? Mit Büchern oder gabs bei euch an der Uni Seminare oä?



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