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  1. #56
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    Zitat Zitat von Thomas24 Beitrag anzeigen
    Hm, einem FA der gerade einmal 150 K Umsatz bringen würde, da täte ich mich auch sehr schwer ihm 100 K als Gehalt (inkl der Sozialversicherungen kostet er dich ja eher 120 K) anzubieten. Schließlich kostet ein angestellter FA nicht nur sein eigenes Gehalt, du musst auch die sonstigen Kosten (z.B. braucht man zusätzliches Hilfspersonal? Mehr MFAs?, Mehr Praxis- Softwarelizenzen? Berufshaftpflicht? Verbrauchsmaterialien etc.) berücksichtigen. Wenn er dann genau den Umsatz generiert, den er selbst an direkten und indirekten Kosten produziert, dann muss man sich eben überlegen, ob man das zusätzliche Risiko auf sich nimmt (Krankheitsausfall etc). Der FA müsste schon einen deutlichen Mehrwert generieren (z.B. Ausweitung der Sprechzeiten, oder Hausbesuche, oder erweitert das Spektrum der Praxis usw.)
    In einer von einem einzelnen Arzt geführten Praxis macht es in der Tat absolut keinen Sinn, wegen 30k erwartetem Bruttogewinn einen Facharzt einzustellen und die dadurch entstehenden zusätzlichen Risiken zu tragen.

    Aber hier geht es um ein MVZ, das vermutlich von einem größeren Unternehmen geführt wird. Da kann man schon ein bisschen anders kalkulieren, Risiken mitteln sich aus und das Gehalt der Geschäftsführung hängt nicht zwangsläufig direkt vom Unternehmensgewinn ab.

    Wenn ein angestellter Hausarzt im Schnitt nur 150k erwirtschaftet, ist 100k als Angestellter allerdings trotzdem noch ein gutes Gehalt. Erfolgsabhängige Boni würde ich trotzdem für alle Beteiligten für wirtschaftlich sinnvoll halten.



  2. #57
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    Ka blicke da nicht ganz durch. Verstehe auch nicht warum man sich als Hausarzt anstellen lässt und sich nicht niederlässt.
    Auf den anderen Ärzteforen habe ich oft von Gemeinschaftspraxis-Konstellationen gelesen, wo drei Leute jeweils maximal 30 Stunden inklusive allem arbeiten und mit 130k nachhause gehen. Würde lieber in meine eigene Tasche wirtschaften als für ein MVZ.

    wieso benutzt eigentlich keiner mehr Signaturen



  3. #58
    Registrierter Benutzer Avatar von Ehem-User-46687482
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    [QUOTE=Thomas24;2156753Der FA müsste schon einen deutlichen Mehrwert generieren (z.B. Ausweitung der Sprechzeiten, oder Hausbesuche, oder erweitert das Spektrum der Praxis usw.)[/QUOTE]

    und damit auch einen deutlich höheren Gewinn für den Praxisinhaber? Mein Hausarzt hat auch 2 angestellte Fachärztinnen. Denke schon, dass die nicht nur zur Entlastung des Inhabers im Bezug auf Hausbesuche da sind, sondern sich für den Inhaber auch finanziell lohnen



  4. #59
    Registrierter Benutzer Avatar von Ehem-User-46687482
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    Zitat Zitat von urinbeutel Beitrag anzeigen
    Ka blicke da nicht ganz durch. Verstehe auch nicht warum man sich als Hausarzt anstellen lässt und sich nicht niederlässt.
    Auf den anderen Ärzteforen habe ich oft von Gemeinschaftspraxis-Konstellationen gelesen, wo drei Leute jeweils maximal 30 Stunden inklusive allem arbeiten und mit 130k nachhause gehen. Würde lieber in meine eigene Tasche wirtschaften als für ein MVZ.
    Die meisten MVZ sind nach wie vor in Ärztehand. Dialyse etc ausgenommen.



  5. #60
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    Größere MVZ Konstrukte können es sich manchmal leisten, mehr zu zahlen, als der angestellte FA eigentlich aus seiner eigenen Arbeit erwirtschaftet. Sie tun dies manchmal aus strategischen Erwägungen (Marktanteile sichern, Portalpraxis für stationäre Einweisungen in die eigene Klinik etc.).

    Aber nicht jedes MVZ gehört zwingend zu einer größeren Einheit. Theoretisch kann man auch mit nur einem KV Sitz ein MVZ gründen. Z.B. den KV Sitz in zwei halbe KV Sitze aufteilen. Die zwei halben Sitze zu einem neuen MVZ fusionieren. Klingt merkwürdig, ist aber ein Schlupfloch in den Regeln. Das neugegründete MVZ hält dann die Zulassungen.



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