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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    ich bin eine Medizinstudentin aus Spanien. Ich bin jetzt im 9. Semester und plane ein Erasmusjahr für meine 2 letzten Semester ( ein PJ quasi) in Deutschland (in Berlin, Aachen, Heidelberg, Essen oder Jena).

    Nach meinem Studium möchte ich nach Deutschland umziehen und meine Spezialisierung dort machen. Ich habe schon für ein Jahr in Deutschland gelebt, zwar in einer kleinen Stadt, und diesmal möchte ich in einer grossen Stadt wohnen (so gross wie Berlin, Frankfurt, Köln...). Meine Erfahrung in dieser kleinen Stadt war echt nicht so toll...

    Über mich:
    - Ich studiere an einer der besten Universitäten in Spanien.
    - Ich hab ein Krankenpflegepraktikum in Deutschland gemacht. Ich verfüge über Berufserfahrung in Deutschland und Spanien, aber in anderen Bereichen.
    - Mein Durchschnitt is...naja, durchschnittlich oder leicht besser. Ich glaube es wäre eine 2 oder so etwas in der Richtung in Deutschland.
    - Mein PJ wird wahrscheinlich an der Charité absolviert werden, und wenn das nicht klappt, in Aachen, Heidelberg, Essen oder Jena.
    - Ich möchte Psychiaterin werden. Kardiologie und Endokrinologie kommen auch infrage.
    - Ich interessiere mich in der Forschung, werde aber keine Publikation vor meiner Bewerbung haben. In Spanien machen wir eine Art Forschungsproject während unseres PJs, ich werde es online machen da ich im Ausland sein werde. Wird aber wahrscheinlich kein Publikationsmaterial werden

    Wie denkt ihr dass meine Chancen sind, an einer guten Uniklinik in einer grosse Stadt als Assistentärztin in der Psychiatrie eine Stelle zu bekommen? Und an einem kleinen/mittel-grossen KH in einer grossen Stadt (z.B ein nicht sooo tolles KH in Berlin)? Für mich ist die Stadt das wichtigste...

    Wenn ich an der Charité mein PJ mache, denkt ihr dass es möglich (und wahrscheinlich) ist, eine Stelle dort zu bekommen? Ich werde versuchen in der Forschung der Abteiluing teilzunehmen, kompetent sein usw.

    Glaubt ihr es würde Sinn machen, wenn ich versuchen würde, eine Promotionsstelle im PJ zu finden? Ist das überhaupt machtbar? Würde das meine Chancen steigern?

    Danke in Voraus! Sorry wenn ich Sprachfehler gemacht habe



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  2. #2
    Platin Mitglied
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    Sollte sicher möglich sein eine Stelle zu finden für dich. Das wichtigste - eigentlich das einzig wirklich wichtige - dürfte deine Sprachkenntnisse sein (gerade in einem Fach wie Psychiatrie). Aber wenn du sprichst, wie du schreibst, sollte das passen.

    - Beste Universität in Spanien dürfte niemanden interessieren.
    - Noten und Forschungsinteresse/ Publikationen werden auch nur eine untergeordnete Stelle spielen.
    - Ob die Charité für einen Assistenzarzt ein "tolles Krankenhaus" ist weiß ich nicht, aber lass dich lieber nicht von großen Namen blenden, sondern hospitiere in verschiedenen Kliniken und schau wo du eine vernünftige Ausbidung und vernünftige Arbeitsbedingungen findest.
    - Gerade in der Psychiatrie werden Ärzte überall gesucht.
    - Du weißt schon, dass Jena und Heidelberg keine Großstädte sind (wenn sicher auch trotzdem lebenswert)?



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Danke für die Tipps! Ich weiss dass Jena und Heidelberg nicht gross sind, aber sie sind 2 von den wenigen Städten in Deutschland wo ich ein Erasmusjahr/PJ machen kann. Nachdem ich das PJ beende, würde ich dann versuchen eine Stelle in einer grosseren Stadt zu finden.
    Über die Krankenhäuser... in Spanien kann man als Assistenzarzt nur in Unikliniken arbeiten, und ich hatte es mir immer so vorgestellt. Es klingt dumm, ich weiss, aber ich würde grössere Krankenhäuser bevorzügen. Auch um mehr und bessere Forschungsmöglichkeiten zu haben. Und wenn es nicht geht, dann doch kleinere Häuser aber in grossen Städten, wo man sich einfacher integrieren kann
    Auf jeden Fall Berlin/Frankfurt/Köln/München und solche Städte mit viel zu tun in der (wenigen) Freizeit



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  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    Psychiatrien auch in Großstädten suchen in der Regel händeringend Assistenzärzte, dass man auch an Unikliniken gute Chancen hat Stellen zu bekommen. Wichtig ist halt nur, dass Du sicher in der deutschen Sprache bist und Dich mit den transkulturellen Aspekten der Psychiatrie aus einander setzt. Ich würde Dir allerdings empfehlen Essen aus deiner Liste zu streichen. Dort ist wegen dem schlechten Personalmanagement die Weiterbildung derzeit eine Katastrophe und viele gute Assistenten haben dieses Jahr die Klinik bereits verlassen. Für PJler wird es dann fürchte ich genauso frustrierend laufen. Da würde ich Dir eher die anderen universitären Landeskliniken in Köln, Düsseldorf, Bochum etc. In NRW empfehlen. Ich persönlich finde größere Psychiatrische Kliniken auch für die Ausbildung besser, weil man einfach mehr sieht und ein größeres therapeutisches Spektrum angeboten wird als in kleineren Häusern. Da gibt z. B. Seltener reine Psychotherapeutische Stationen, was in der Weiterbildung meist das Nadelöhr ist. Forschung machen in der Psychiatrie oft überdurchschnittlich häufiger die Psychologen als die Ärzte. Ist das ein wichtiges Ziel für Dich, musst Du Dich da schon sehr drum kümmern.
    Geändert von Reflex (07.11.2020 um 07:19 Uhr)



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  5. #5
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    Zitat Zitat von MrsBurpee Beitrag anzeigen
    Nach meinem Studium möchte ich nach Deutschland umziehen und meine Spezialisierung dort machen. Ich habe schon für ein Jahr in Deutschland gelebt, zwar in einer kleinen Stadt, und diesmal möchte ich in einer grossen Stadt wohnen (so gross wie Berlin, Frankfurt, Köln...). Meine Erfahrung in dieser kleinen Stadt war echt nicht so toll...
    Überlege es dir gut, habe eine Kollegin, die dann doch nach Santander zurück gegangen ist und dort Psychiatrie macht. 2009-10 gab es hier eine riesige Pflegeschwemme aus Spanien, mittlerweile alle wieder weg von der Uniklinik. Ich würde auch eine der 5 großen Städte empfehlen.

    Zitat Zitat von Mano Beitrag anzeigen
    Sollte sicher möglich sein eine Stelle zu finden für dich. Das wichtigste - eigentlich das einzig wirklich wichtige - dürfte deine Sprachkenntnisse sein (gerade in einem Fach wie Psychiatrie). Aber wenn du sprichst, wie du schreibst, sollte das passen.
    Insgesamt sollte es sehr einfach sein eine Psychiatrie-WB Stelle zu bekommen. Charité Psychiatrie ist möglicherweise schwieriger, ein Kollege (Grieche, gute Deutschkenntnisse) , der jetzt an einer kleineren Uniklinik arbeitet, hat dort keinen Job bekommen (hat an einem anderen großen Haus mit Psychiatrie in Berlin gearbeitet).
    Gute Sprachkenntnisse sind wichtig aufgrund des Faches. Jedoch kriegt man auch ohne gute Sprachkenntnisse eine Stelle.



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