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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Platin Mitglied Avatar von CYP21B
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    Das man nicht merkt das der komplette Draht weg ist kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen. Kann es ggf. auch nur ein Stück gewesen sein was abgebrochen ist?



  2. #7
    Göttingen Registrierter Benutzer
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    110
    Ich hab es mich auch gefragt gehabt aber es ist der gesamte Draht. EIn Draht von ca 60 cm bis in die vena iliaca reicht der und dann hoch bis V. cava sup. Hab etwas im NEtz gesucht und es gibt in der Tat solche beschrieben Fälle wo ein ganzer Draht verloren geht, meistens wird es während der Anlage dann aber bemerkt, gibt auch aber auch einige Fälle wo es über Jahre hinweg nicht bemerkt wird und dann entweder weil eine Komplikation eintritt wie PErforationen oder Thormbosen oder sogar ein Fall erst post mortem bemerkt wurden.

    Aber ok, wusst ich nicht, dass man Alphacard als auch Röntgenthorax gar nicht Pflicht sind. Ok vielen Dank.

    Ich wollte eigentlich nur herausfinden ob es irgendwas gegeben hat wobei man es definitiv hätte bemerken müssen.



  3. #8
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    Münster
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    10.938
    Naja. Man lernt schon, dass ‚der Draht niemals aus der Hand gegeben’ wird. Mit einer Hand halte auch ich noch den Draht fest. Es ist halt dann am ehesten ein Flüchtigkeitsfehler... ohhh schubss ZVK drüber, ups ist kein Draht mehr über den ZVK zu ziehen. Gottseidank noch nie passiert, da man ja gelernt hat,.. s.o.
    In DEM Moment ist ja noch Draht im ZVK - ich empfehle dann eine Klemme fest an den ZVK zu setzen, um den Draht im Katheter zu fixieren und das Gesamte dann langsam rauszuziehen. Beim Umseldingern eines liegenden Katheters (böse! Nur ultima ratio bei maximal desolaten Gefässverhältnissen) kann es schon mal passieren, dass der liegende Katheter länger als der Draht ist - s.o. Fixieren im Katheter, alles im Gesamten rausziehen - Neuanlage.
    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
    und eine kleine Blume."



  4. #9
    Magilltubenbenutzerin Avatar von Moorhühnchen
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    Fachhühnchen
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    Nachdem ich gerade erst vor ein paar Tagen gesehen habe, wie ein chirurgischer Kollege ne Arterie neu gelegt hat und dabei das Ende des Drahtes beim Einfädeln der Kanüle hinten nicht mehr rausguckte, weiß ich, dass das offenbar kein Ding der Unmöglichkeit ist. Ich habe ihn gefragt, warum er das so gemacht hat und er meinte, er hätte Angst gehabt, dass er sonst nicht mehr im Gefäß wäre...

    Meine "Fummeligkeit" besteht meistens darin, dass ich versuche, die ZVK-Spitze und den Teil des Katheters, der sicher IM Patienten sein wird, nicht unbedingt beim Auffädeln anzufassen. Das ist aber recht schwierig.

    Bei einem meiner Ex-Arbeitgeber gab es die Klage einer jungen Patientin, bei der auch ein Seldinger-Draht nach Arterienanlage im Arm zurückgeblieben war. Da waren mehrere Kollegen gleichzeitig am Werkeln, während die Patientin hochseptisch und mit einer massiven DIC notfallmäßig operiert werden musste. War später wohl ein Zufallsbefund bei einem Rö-Thorax, wo der Arm mit drauf war.
    Don't be afraid of work - fight it!!





  5. #10
    Diamanten Mitglied
    Registriert seit
    05.09.2008
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    diverse
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    2.920
    Sowas passiert nicht unbemerkt, kann mir keiner erzählen. Es wurde offensichtlich nur unter den Tisch fallen gelassen. Die Konsequenz ist ja vermutlich eine chirurgische Bergung. Damit macht man sich nicht nur beim Patienten unbeliebt... Zum Fehler stehen muss man trotzdem.



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