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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Diamanten Mitglied Avatar von Matzexc1
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    Zitat Zitat von WiWi18 Beitrag anzeigen
    Allgemeinen bin ich der Ansicht, dass ein solider Vermögensaufbau schon in jungen Jahren die beste Absicherung gegen alle Art von Lebensrisiken ist. Aber das ist Sache der persönlichen Präferenzen.
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  2. #22
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    Zitat Zitat von WiWi18 Beitrag anzeigen
    Wenn z.B. ein Ärztepaar statt zweier BU jeden Monat 500€ in die Kapitalmärkte stecken würde käme nach 20 Jahren ein sechsstelliger Betrag heraus. Im Allgemeinen bin ich der Ansicht, dass ein solider Vermögensaufbau schon in jungen Jahren die beste Absicherung gegen alle Art von Lebensrisiken ist.
    Prinzipiell hast Du mit dem Vermögensaufbau in jungen Jahren absolut recht, da will ich auch gar nicht widersprechen...

    Die Sache ist nur: Was ist, wenn man relativ jung, z.B. mit 40 Jahren BU wird??? Dann hatte man eben noch keine Gelegenheit, Vermögen anzuhäufen um den Verdienstausfall zu kompensieren. Und genau für den Fall ist meine ich, die BU da.

    Wie ich oben schrieb, muss man als Arzt -wenn denn überhaupt- ja auch nur den Fall einer Teil-Erwerbsminderung versichern (für 100% ist man über das Versorgungswerk gut abgesichert imho), daher müssen die Beträge auch nicht so hoch sein...

    Das mit den Gerichtsprozessen durch die Versicherer habe ich auch schon gehört und das ist natürlich nicht so toll. Aber eine Chance auf Geld hat überhaupt nur, wer zuerst mal überhaupt eine BU-Versicherung hat....
    Ich jedenfalls bevorzuge es, zumindest die Option auf BUV zu haben.....und die Auszahlung wird sicherlich nicht bei allen verweigert, sondern immer noch beim überwiegenden Teil geleistet. Aber eine Rechtsschutz ist in jedem Fall zu empfehlen ;)
    Ansonsten bleibt es natürlich Ansichtssache wie WiWi18 aber auch ich schon geschrieben hatten....



  3. #23
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    Zitat Zitat von WiWi18 Beitrag anzeigen
    Kommt in meinen Augen eben stark auf den Grad der eigenen Risikoaversion an. Es muss einem eben klar sein, dass man für diese (in meinen Augen trügerische) Sicherheit sehr viel Geld bezahlt - wenn man nur ein Gehalt von 1500€ versichert muss man dennoch irgendwie weiterarbeiten, und wenn man sich so hoch absichert, dass man im Fall der Berufsunfähigkeit gar nicht mehr arbeiten müsste, zahlt man unter Umständen mehrere hundert Euro pro Monat. Wenn z.B. ein Ärztepaar statt zweier BU jeden Monat 500€ in die Kapitalmärkte stecken würde käme nach 20 Jahren ein sechsstelliger Betrag heraus. Im Allgemeinen bin ich der Ansicht, dass ein solider Vermögensaufbau schon in jungen Jahren die beste Absicherung gegen alle Art von Lebensrisiken ist. Aber das ist Sache der persönlichen Präferenzen.

    Was bei mir das Faß zum Überlaufen bringt ist halt die Gefahr eines jahrzehntelangen Rechtsprozesses, der darauf abzielt, den ohnehin schon belasteten Berufsunfähigen weiter zu zermürben (wie gesagt, selbst so mitbekommen). Deshalb ist die "Sicherheit", in der man sich wiegt, meiner Auffassung nach eben "trügerisch".
    Und von den 100.000 Euro lebt man dann wie lange? Nach 3 Jahren wirds spätestens eng. Und die 3 Jahre sind schon unter der Voraussetzung gerechnet, dass durch die zur BU führende Erkrankung keine hohen weiteren Kosten entstehen.

    Aber selbst wenn es nur eine vorübergehende Berufsunfähigkeit ist, z.B. während der Behandlung einer Krebserkrankung: vielleicht kann man auch danach nicht mehr voll arbeiten. Und 3 Jahre später kommt das Rezidiv oder der therapieassoziierte Zweittumor. Wo kommen dann die neuen 100k hergeflogen, wenn man im schlimmsten Fall gar nichts mehr ansparen konnte? Und im Rentenalter gehts dann schön in die Altersarmut, weil der Lebensverdienst und damit die Einzahlungen ins Versorgungswerk sich deutlich reduziert haben und die privaten Ersparnisse alle für die BU-Zeiten draufgingen. Aber vielleicht hat man ja Glück und stirbt dann eh früh

    Mit einer Sparrate von 500 Euro im Monat kann man sich nicht annähernd sinnvoll gegen eine frühe BU absichern. Schon gar nicht, wenn das auch noch die Sparrate von zwei Personen zusammen ist. Vielleicht findet einen der Partner ja auch auf einmal gar nicht mehr so attraktiv, wenn man schwer krank ist. Und dann will er auf einmal seinen Teil von den 100k selber haben (jaja, ich weiß, mit EUREM Partner würde das NIE passieren). Gerade bei z.B. schweren psychischen Erkrankungen, kann es selbst für den treusten Partner EXTREM schwer werden, zu einem zu halten.

    Um sich gegen die wichtigsten BU Risiken nur durch Kapital abzusichern und sich den langfristigen Erhalt eines vernünftigen Lebensstils zu sichern, kannst du an die 500 Euro Sparrate mal mindestens verfünffachen. Dann hat man nach 15 Jahren zumindest eine finanzielle Basisabsicherung.
    Geändert von GelbeKlamotten (18.02.2021 um 22:14 Uhr)



  4. #24
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    Du unterschlägst da ein paar Dinge.

    Gegen temporäre Berufsunfähigkeit ist man ein Stück weit schon durch die Sozialsysteme abgesichert – man bekommt in 3 Jahren immerhin 1,5 Jahre Krankengeld ausbezahlt. Es ist also nicht so, dass man da gar nichts hätte, gerade bei so Dingen wie Krebserkrankungen mit Rezidiv ein paar Jahre später.

    Zweitens ist es eben sehr unwahrscheinlich, dass man mit 40 dauerhaft berufsunfähig wird, ohne dass man zum Pflegefall wird und ohne dass man dann in absehbarer Zeit auch stirbt. Hinreichend wahrscheinlich sind da eigentlich nur psychische Erkrankungen, und da eigentlich auch nur Dinge wie Depression (Schizophrenie z.B. wird ja ab einem gewissen Alter auch extrem selten). Und ich würde wetten, dass das genau die Diagnosen sind, bei denen man sich mit der Versicherung dann JAHRZEHNTE um das Geld streiten kann, so dass man von der BU tatsächlich erst einmal gar nichts hat (man kann sich ja auch nicht verschulden, um den eigenen Lebensstandard zu halten, mit der Hoffnung, irgendwann mal die BU ausbezahlt zu bekommen). Und ich würde auch wetten, dass der Großteil der schwer Depressiven auch keine Kraft für einen solchen Rechtsprozess hat, den dann, wenn überhaupt, auch wieder die Angehörigen ausfechten dürfen.

    Drittens habe ich nicht geschrieben, dass es bei den 500€ pro Monat Sparrate bleiben soll ;) Für ein Ärztepaar würde ich auch tatsächlich mindestens den fünffachen Betrag ansetzen – in den ersten Berufsjahren, später mehr. Es ist nur eben so, dass die eigene Sparquote durch überflüssige und teure Versicherungen massiv sinkt, so dass dann gegen andere Risiken, für die man keine Versicherungen abgeschlossen hat, eben keine oder zu wenig Rücklage da ist. Ich denke da zum Beispiel an die von dir erwähnte Altersarmut, die in unserer Generation ein deutlich schlimmeres Problem sein wird als das doch schon ziemlich konstruierte Szenario der dauerhaften Berufsunfähigkeit, welches einem der Versicherungsvertreter an die Wand malt, damit er sechs Monatsbeiträge Provision kassieren kann. Man kann als Einzelperson, als Assistenzarzt, mit BU-, Hausrat-, Rechtsschutz- und diversen Kranken-Zusatzversicherungen, gerne 400€ oder mehr pro Monat für Versicherungen abdrücken, wenn einen der MLP-Mensch lange genug beschwatzt hat. Mit einem Großteil der Versicherungen machen die Versicherten lediglich andere Menschen reich.
    Geändert von WiWi18 (19.02.2021 um 07:38 Uhr)



  5. #25
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    [QUOTE=GelbeKlamotten;2183446
    . Und 3 Jahre später kommt das Rezidiv oder der therapieassoziierte Zweittumor. Wo kommen dann die neuen 100k hergeflogen, wenn man im schlimmsten Fall gar nichts mehr ansparen konnte? [/QUOTE]

    Rezidiv? Und dann über Sparen und lange Lebenszeit (Jahrzehnte...) noch nachdenken?
    Therapieass. Zweittumor nach 3 Jahren? Eher innerhalb von 10-30 Jahren.
    Wie WIWO bereits sagte: Die wenigsten sind ein Vollpflegefall und garnicht mehr erwerbstätig.
    Insgesamt sehr wenig differenziert

    Zitat Zitat von WiWi18 Beitrag anzeigen
    Man kann als Einzelperson, als Assistenzarzt, mit BU-, Hausrat-, Rechtsschutz- und diversen Kranken-Zusatzversicherungen, gerne 400€ oder mehr pro Monat für Versicherungen abdrücken, wenn einen der MLP-Mensch lange genug beschwatzt hat. Mit einem Großteil der Versicherungen machen die Versicherten lediglich andere Menschen reich.
    Man kann sich gegen alles absichern und dafür zahlen. Ein paar Versicherungen braucht man. Eher in die Kategorie Luxus Versicherungen gehört z.B... WA und Einzelzimmer



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