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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich fragt man sich schon, warum jmd. jedes Jahr oder alle 6 Monate die Stelle wechselt.
    Genau. Wenn jemand ständig die Stellen wechselt wird man sich fragen ob es nicht am Bewerber liegt und dann ist auch anzunehmen dass der Bewerber in der aktuellen Stelle nicht lange bleibt. Wenns halt extrem wird. Wirklich extrem sind halt dann 10 Stellen in 5 Jahren oder so. Drei Stellen in dann insgesamt 5-6 Jahren ist sicherlich weit weg von extrem.
    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Alle 2-3 Jahre zu wechseln wird eher akzeptiert.
    Seh ich genauso. Oder auch wenn man ein halbes Jahr wo arbeitet, dann wieder ein halbes Jahr und dann aber 5 Jahre oder so. Dann kann man ja klar sagen: die ersten beiden Stellen haben nicht geklappt aber im Prinzip ist man schon auf der Suche nach längerfristigen Sachen...
    Man sollte halt irgendwie zeigen können dass man schon auf der Suche nach längerfristigen Sachen ist.
    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Durch die Wechsel verzögert sich immer etwas. Meist wechselt man aus trifftigen Grund z.B. unzufrieden mit der Weiterbildung oder persönliche Gründe (Familie, Freundin). Klar sieht man durch so einen Wechsel mehr Standards und sammelt mehr Erfahrungen.
    Die persönlichen Sachen sind ja immer schnell und nachvollziehbar erklärt, Weiterbildung ist da was anderes. Kein Arbeitgeber will dass man erklärt dass die aktuelle/vorherige Stelle schlecht war weil der AG sonst ja auch annehmen muss dass man über diese Stelle dann schlecht redet. Auch wenns Tatsachen entspricht.
    In der Chirurgie kann man eigentlich sagen dass einen ein Wechsel immer erstmal eine gewisse Zeit stehen bleiben lässt in der Weiterbildung. Einfach weil die Oberärzte die einem was assistieren sollen den Neuen erstmal kennen lernen wollen und der Neue erstmal zeigen soll wie er assistiert bevor mal ihn fleißig drauflosschneiden lässt. Klar gibt es dann wieder Begabte und weniger Begabte, Selbstbewusste und weniger Selbstbewusste etc. Aber ganz grob kann man das sicherlich mal sagen. Auf der anderen Seite sieht man natürlich mehr. In der Chirurgie gibt es manchmal mehrere Wege die zum Ziel führen und verschiedene Wege zu kennen schadet manchmal nicht. Vor allem wenn man selbst dann mal alleine dasteht und bei einer OP auf die eine Art nur noch schwer weiter kommt ist eine breite Ausbildung oft hilfreich.
    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Am schnellsten kriegst du die FA Ausbildung durch, wenn du eine Stelle behältst.
    Jein. Wenn die Stelle gut ist ja, wenn die Stelle eh schlecht ist dann lieber schnell wechseln.



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  2. #12
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    Also ich kenne sehr viele Leute die den Stellenwechsel mit fehlenden Rotationen begründet haben. Direkt sagen, dass die Weiterbildung in der anderen Klinik schlecht ist schlecht, sollte man nicht. Niemals schlecht über die alte Abteilung reden, am besten man erwähnt sie garnicht, man möchte eh dort weg.
    Geändert von daCapo (13.02.2021 um 19:25 Uhr)



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  3. #13
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    Ich kann aus Erfahrung sprechen: Ich hab meine Karriere mit drei verschiedenen Stellen innerhalb von zwei Jahren begonnen und suche jetzt die vierte. Alle waren im chirurgischen Bereich, aber in verschiedenen Fachrichtungen, und nun bewerbe ich mich in einer ganz anderen Fachrichtung. Zweimal wurde ich zum Ende der Probezeit gekündigt, eine Stelle habe ich aufgrund der Arbeitsbedingungen freiwillig verlassen. Ich hab immer gute Zeugnisse bekommen und kann meine jeweiligen Entscheidungen gut begründen, und am Ende mag ich einfach den chirurgischen Arbeitsalltag nicht und will anders arbeiten. Ich werde in jedem Vorstellungsgespräch danach gefragt und muss mich erklären, bisher konnten die Chefärzte das aber ganz gut nachvollziehen, auch wenn mindestens einer tatsächlich Sorge geäußert hat, ob das bei mir wieder passieren wird. Aber immerhin werde ich noch eingeladen, es scheint also kein hartes KO zu sein.



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  4. #14
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    Zugegeben habe ich die Frage etwas blöd gestellt.
    5 Stellen in 3 Jahren ist aber tatsächlich sehr viel - vor allem für jemanden der formal die Voraussetzungen für eine CA-Position erfüllen würde (sonst hätte er sich vermutlich dafür nicht beworben).

    Dass alle 2-3 Jahre wechseln okay im Rahmen ist scheint mir neu. Dachte das sei schon zu viel.

    Wie begründet man denn häufige Wechsel? Jeden einzeln? Normalerweise wird ja nicht jeder Wechsel einzeln abgefragt - soll man dann von sich aus einen Monolog halten? Was für den einen ein nachvollziehbarer Grund scheint ist das für andere vielleicht nicht mehr - und nicht jedesmal ist es von Vorteil den wahren Grund zu nennen, zB wenn jemand kündigt weil er sonst zu fürchten gehabt hätte die Probezeit nicht verlängert zu bekommen. Oder wenn er nach längerer Krankheit einen Neuanfang wollte (erstere stößt sicher auch auf Argwohn). Zu große Ungeduld bei der Ausbildung kommt vermutlich auch nicht gut an - häufige Ortswechsel des Partners vielleicht schon eher.

    Das Problem ist, dass man nie weiß wie andere Bewerber im Vergleich zu einem selbst sind. Vermutlich wird auch ab und an mal geschrieben man hätte wen Besseren gefunden obwohl das gar nicht stimmt - einfach weil der Chef keinen Bewerber gut genug fand und lieber weiter sucht...



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  5. #15
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    Zitat Zitat von mbs Beitrag anzeigen
    Dass alle 2-3 Jahre wechseln okay im Rahmen ist scheint mir neu. Dachte das sei schon zu viel.
    Ja schon mit Begründung wechseln.

    Zitat Zitat von mbs Beitrag anzeigen
    Wie begründet man denn häufige Wechsel? Jeden einzeln? (....) wahren Grund zu nennen (....) Zu große Ungeduld bei der Ausbildung kommt vermutlich auch nicht gut an - häufige Ortswechsel des Partners vielleicht schon eher.
    Google mal Stellenwechsel Begründung oder häufiger Stellenwechsel ...da kann man viel lesen von Personalern
    a) Ja jeden Stellenwechsel sollte man positiv begründen können; mit Partnerwechsel...private Gründe ist es am einfachsten natürlich
    b) Niemals etwas negatives im Vorstellungsgespräch sagen: Du hast nicht gewechselt wegen der schlechten Weiterbildung, sondern weil du Inhalte XY in der anderen Klinik erlernen konntest...für jeden nachvollziehbar
    c) Niemals Krankheit, Ungeduld oder Kündigung im Vorstellungsgespräch erwähnen möglichst, keine über negative Sachen oder eigene Schwächen erzählen, vielmehr soll in deinem Lebenslauf ein erkennbarer Leitfaden sichtbar sein (laut den Personalern)

    Zitat Zitat von mbs Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass man nie weiß wie andere Bewerber im Vergleich zu einem selbst sind. Vermutlich wird auch ab und an mal geschrieben man hätte wen Besseren gefunden obwohl das gar nicht stimmt - einfach weil der Chef keinen Bewerber gut genug fand und lieber weiter sucht...
    Das ist seine Sache, dafür hat er dann kein Personal.



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