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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Zitat Zitat von flopipop Beitrag anzeigen
    wenn man teleradiologische dienste macht, dann hat das mit der mangelndern einsatzbereitschaft nichts zu tun - im gegenteil: für die kliniken ist es sogar oft attraktiver, die dienste teleradiologisch zu besetzen, da die arbeitskraft am nächsten tag voll zur verfügung steht. diese dienste können je nach auslastungsgrad auch ziemlich schlauchen...auch radiologische abteilungen leiden unter personalmangel und wenn der bewerber deutsche approbation besitzt und bereit ist, dienste zu schieben, dann sollte es kein problem sein, eine stelle zu finden. man darf natürlich nicht zu wählerisch sein, man ist als assistent nunmal nicht "der gutbezahlte mann am pc", aber das hat der threadersteller auch nicht von sich behauptet...man muss eben dahin gehen, wo not am mann ist - später kann man immer noch wechseln.

    Lies noch mal meinen Post, lies noch mal den Eingangspost von bca22, denk noch mal kurz nach. Danke.



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  2. #17
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Ich denke mal, das Problem wird sein, daß der TE 1) nicht-EU-Ausländer ist und 2) zum Bewerbungszeitpunkt auch im nicht-EU-Ausland weilt. Das ist eine Konstellation, mit der sich viele Chefs schwertun (mich eingeschlossen), weil einem von seiten der Bürokratie zu viele Knüppel zwischen die Beine geschmissen werden, bis dann jemand mal arbeiten darf.
    Ansonsten sehe ich nichts, was einem Berufseinstieg im Wege steht- PJ und Famulatur in der Radio hatte ich auch nicht. Das Sprachniveau finde ich akzeptabel. Von der Vorstellung, in einer Praxis zu starten, sollte man sich allerdings verabschieden. In einer klassischen Praxis gibt es 1) Massenbetrieb und 2) darf der Weiterzubildende gar keine Untersuchungen aus dem Vertragsarztsektor bearbeiten, d.h. sich nicht richtig beteiligen, dafür aber Betreuungsbedarf verursachen und keine Chance, sein Einkommen zu "erarbeiten".
    An einer soliden Weiterbildung im Krankenhaus führt kein Weg vorbei- und wenn man dann FA ist, kann man auch hauptberuflich als Teleradiologe arbeiten. Wobei diese Stellen eher mit Rentnern etc. aufgefüllt werden (subjektive Einschätzung von mir).
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    Das ist ein guter Punkt. Danke sehr für die Feststellung. Ich dachte früher darüber, aber wusste nicht, dass so wictig wäre.
    Auf meinem Motivationsschreiben steht, dass ich mich aus Istanbul bewerbe. Erster und der wichtigste Grund kann das sein.
    Nr.2 ist wahrscheinlich, dass ich kein Muttersprachler bin. (Obwohl ich sehr verständlich ausspreche)
    Nr. 3 : Ich bin 38. Für manchen ist es kein Problem, aber ein Chef hat mich gefragt ob es für mich ein Problem wäre, dass einige Oberärzte jünger als ich sind. Ich habe gesagt, ich habe vieles von ihnen zu lernen. Deswegen ist es is für mich kein Problem. Ich habe gesagt ebenfalls dass , während der FA ich mich gerne in allen bereichen engagieren wollen . Aber in der Zukunft will auch eher in der diagnostischem Bereich arbeiten. Sie haben mich auch hochmotiviert gefunden. Ich habe extra B.Sc. ,M,Sc, und eine erstautor-Publikation.



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  4. #19
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von bca22 Beitrag anzeigen
    Das ist ein guter Punkt. Danke sehr für die Feststellung. Ich dachte früher darüber, aber wusste nicht, dass so wictig wäre.
    Geh mal davon aus, daß das der entscheidende Punkt ist. Dieser Status wird nämlich jahrelange (!) bürokratische Komplikationen nach sich ziehen und das kann und will sich keiner antun. Zumindest wenn es auch anderweitig geht...
    Vereinfacht: ohne Aufenthaltserlaubnis kein Job- und ohne Job keine Aufenthaltserlaubnis. Und die Anerkennung des Abschlusses oder zumindest Teilen davon ist dann die nächste Hürde.
    Es geht ja schon damit los, daß alleine schon für das Vorstellungsgespräch ein Visum beantragt werden muß. Corona verkompliziert das ganze noch...
    Die Ablehnung muß der AG halt freundlich und am besten anderweitig begründen.

    Die Kehrseite ist, daß man hier mit völlig unzureichenden Sprach- und Fachkenntnissen und ohne Papiere einfach so "reinspazieren" kann und bisweilen auf der Basis einer "Ehrenerklärung" schon arbeiten darf...danke der Gutmenschen hierzulande und der konsequenten Vermischung von Asylrecht und Wirtschaftsmigration. Als Zyniker könnte man dem TE raten, sich als Libyer etc. auszugeben, der seine Papiere auf der Flucht "leider" verloren hat.

    In einem "Massenfach" wie Chirurgie oder Innere läuft der "Import" aus nicht EU-Ländern Osteuropas über spezialisierte Agenturen, die ihre Klienten dann quasi "arbeitfertig" mit allen Papieren und inkl. Sprachkurs dann hier den KH anbieten. Ob das ideal ist- und ob es für die Türkei auch sowas gibt, weiß ich nicht.

    Ansonsten hat der TE doch schon einige erfolgversprechende Vorkenntnisse, mit dem Wissen um den Fachkundezirkus vielleicht sogar mehr als 90% der übrigen Neueinsteiger und daß an einer Krankenhauskarriere zumindest am Anfang kein Weg vorbeiführt, hatte ich ja schon gesagt.

    Alter ist m.E. auch kein Problem, wenn die "Warter" mit ihren 12 Semestern auf FA-Level angelangt sind, dann sind die auch Mitte/Ende Dreißig.
    Geändert von tarumo (21.02.2021 um 10:31 Uhr)
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
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  5. #20
    Nevergiveup Avatar von Anne1970
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    Back to topic, bitte. Und den Zynismus bitte in Grenzen halten. Ist hier überschritten. Fremdenfeindlichkeit hat hier keinen Platz. Ggf. kann - eher nicht sinngebend in diesem Rahmen-möglicherweise ein politischer Thread in einem anderen Forum eröffnet werden?

    Anne1970, Mod.
    Wissen macht nichts.



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