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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    13.04.2021
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    5
    Entweder präoperativ und wach (finde ich aber bei einem Druck von 60mmHg zeitlich gewagt), oder man fängt mit mehreren wirklich großen peripheren Zugängen an und legt einen ZVK, sobald die Aorta geklemmt ist.
    Aber das sind PJ Erfahrungen und kein Anästhesie-Facharztwissen, ich kann also auch falsch liegen!



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  2. #17
    Unregistriert
    Guest
    Zitat Zitat von Siomer Beitrag anzeigen
    Das wirklich relevante ist, dass beim gedeckt rupturierten BAA erst eingeleitet wird, wenn der Patient auf dem Tisch liegt und die Chirurgen abgewaschen haben. Mit der Relaxation sinkt die Spannung der Bauchdecke und die gedeckte Ruptur wird zur offenen. D.h. die Intubation muss als letztes stehen und eine invasive Blutdruckmessung davor installiert sein. Minütlich NIP reicht da nicht, wenn es wirklich blutet.
    So in dem Ausmaß habe ich es nicht erlebt. Aber ich hatte selbst an den Antworten zu knabbern...irgendwie nichts halbes nicht Ganzes. Man darf gespannt sein.



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  3. #18
    Diamanten Mitglied Avatar von Shizr
    Mitglied seit
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    Münster
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    1.078
    Danke, MsLifeunderRock.

    Also, mit der Frage komme ich zu folgendem Ergebnis:

    D und E sind raus, dieser Patient bekommt keinen PDK mehr.
    C ist Quatsch, weil eine seitengetrennte invasive Blutdruckmessung unnötig ist.
    B enthält keine invasive Druckmessung.


    Schon per Ausschlussprinzip kommt man m.E. fast zwangsläufig zu A.

    Und genau so läuft es in der Praxis beim wirklich kritisch hämodynamisch instabilen Patienten.
    Denn ganz ehrlich, in Zeiten der praktisch flächendeckend verfügbaren Sonographie hab ich die Arterie fast sicher drin, bevor auch nur vollständig abgewaschen ist.

    Aber wenn du so einem Patienten nicht vor Induktion die Arterie legst und nach Induktion ist der Druck weg, kriegst du auch so schnell keine mehr rein.

    Bei uns wird den gedeckt rupturierten BAAs üblicherweise, wenn sie für offene Versorgung gedacht sind, sogar der ZVK + Shaldon vor Einleitung in Lokalanästhesie gelegt. Auch das geht mit Sonographie schnell.

    (Bei Typ-A-Dissektionen mit Tamponade machen wir es ja auch so, dass wir die auf dem Tisch vollständig instrumentieren, also Arterie, 2 Zugänge, Femoralarterie, falls Bogenersatz, ZVK, DK, und erst einleiten, wenn der Chirurg unmittelbar schnittbereit ist und die HLM einsatzbereit ist.)



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  4. #19
    Diamanten Mitglied Avatar von Kiddo
    Mitglied seit
    28.02.2011
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    1.810
    Ich schließe mich Shizr an. Ich denke auch, dass A die vom IMPP gesuchte Antwort ist.
    Geändert von Kiddo (18.04.2021 um 10:03 Uhr)
    "Why should it be the poor to die in combat zones? While congress and their children sit safe in their lavish homes?"

    - Anti-Flag -



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  5. #20
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    05.01.2020
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Ich hatte PJ in der Anästhesie (Hammerexamler mit vorgezogenem PJ) und da wurden Arterie und ZVK meist gelegt, wenn Patient schon schlief. Zur Einleitung hat man die normale (reguläre) Überwachung und es wird teilweise auch parallel gearbeitet, weil bei sowas 2 Anästhesisten anwesend sind...meist ein Assi oder Facharzt und einer, der es noch besser kann. Für das Punktieren von Gefäßen nach Narkoseeinleitung sprach auch die Gefäßweitstellung durch die Narkose. Vorher sind die meisten Patienten arg aufgeregt und "frieren"...heißt, man konnte kaum ne rosa Flexüle legen...Ergo hat man "einglitten" und dann den Patienten "massakriert".
    Wenn man den Patienten wach an verschieden Stellen mehrfach punktiert, bis es ggf. gelingt, kann man ihm ja gleich nen Psychotherapeuten postop angedeihen lassen. Bei so einer großen OP sind natürlich auch Blasenkatheter und Magensonde wichtig...kann länger dauern. Mir hat natürlich auch der Sauerstoff gefehlt bei der einen Antwort...ich gebe zu, ich weiß auch nicht genau, auf was das IMPP abzielt...ich kann nur aus der Realität berichten.
    Bei dieser Aufgabe kam ja noch hinzu, dass er schon hämodynamisch instabil war (Aortenaneurysma + niederiger BD). Wer da ne Arterie oder grosslumige Flexülen legen will, na viel Spaß! Euer Patient möchte ich nicht sein... ;o)
    Meist haben wir Arterien und grosslumige Zugänge sogar erst nach Lagerung auf OP-Tisch gelegt...bzw. nachdem die OP schon begonnen hatte (Hauschnitt). Aber die Narkosegase sorgen halt für ne Gefäßweitstellung und dann flutscht es easy.
    Ich sass an der Frage auch lange hatte auch PJ Anästhesie letzenendes wird es A werden. Ich hab mich bei der ganzen Frage nämlich auch gefragt, wann Intubiere ich. Aber es ist sinnvoll ganz zum Schluss. Ob man die Frage irgendwie raushauen kann?



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