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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Liebes Forum,
    Ich komme mit einem für mich sehr persönlichen Anliegen.

    Ich , 32 Jahre alt, habe 7 Jahre auf meinen Studienplatz in Düsseldorf gewartet.
    Habe mittlerweile alle scheine für das 1.S.Ex. gesammelt und darf jetzt zur mündlichen Ärzt.zw.Prüfung.
    Da wir im Modelstudiengang sind haben wir kein klassiches Physikum.
    Das schriftliche Physikum wird so gesehen mit den Klausuren abgehakt und die ÄZP findet nach dem 6 Sem. Statt jedoch hier mit einem klinischen Losfach: Mibi , Patho oder Pharma.

    Ich habe also das schriftl. Physikum und muss nur noch in 4 mündliche Prüfungen ( Ana,bc,physio und los).
    Im März 2020 hätte die Prüfung stattfinden sollen. Leider funkte Corona dazwischen.
    Wir sollten praktisch abrufbereit sein und im Juni dann offiziell ih die Prüfung gehen.

    Seither plagt mich eine Todesangst. Ich konnte kaum mehr essen, schlafen und denken.
    Mein ganzes Leben spiegelt sich in meinem Kopf wieder. Irgendwas blockiert mich so dermaßen, dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Das Ende der Geschichte ist, dass ich diese Prüfung einfach nicht antreten kann, weil ich absolut mich krank denke vorher. Ich lerne mit seit 3 Semester den Hintern ab, schaffe es aber nicht diese Prüfung zu bestehen, gar anzutreten. Ich werde gefanklich krank und verfalle in tiefe Depression ähnliche Gedanken,

    jetzt sitze ich hier mit 32, im 6.Semester. denke ständig ich wäre zu alt. Vergleiche mich mit denen ich angefangen hatte. Diese sind nämlich jetzt im 10 Semester und so gut wie Ärzte. ich errechne mir stämdig wann ich wohl fertig sein würde. Wenn alles gut läuft 35/36. Ich wollte Dr. werden, dafür leben und Menschen helfen.

    Es sieht alles so düster und schwarz aus. Jetzt sarf ich bis Semptember warten und habe Angst ständig in dieser Höllen Spirale gefangen zu sein. Ich würde mich freuen wenn ihr mich aufbaut oder wach rüttelt oder irgendwas in der Art.
    es kann doch nicht sein die VK 3 4 Semester zu überziehen. Ich bin doch nicht dümmer als die anderen. Aber dennoch bleibt dieser fiese Beigeschmack

    Herzliche Grüße

    Sly88



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Entschuldigung für die Rechtschreibfehler. Das Handy ist gewöhnungsbedürftig.

    Hoffe es ist trotzdem verständlich



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  3. #3
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    Schon mal über Psychotherapie Gedanken gemacht?



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Dieses habe ich in Erwägung gezogen.
    Ob es hilft weiß ich nicht bzw. Ich weiß nicht mal welchen Grund ich habe so krass sich hängen zu lassen.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Also erstmal bist du nicht dümmer, als die anderen. Viele brauchen länger für die Vorklinik. Du hattest es selbst schon geschrieben, aber du musst auch aufhören, dich mit anderen zu vergleichen.
    Clostridien hat einen wichtigen Punkt angesprochen: vielleicht solltest du über eine Therapie nachdenken. Falsch wäre der Schritt mit Sicherheit nicht (und auch definitiv keine Schande!).
    Ich selbst war die letzten Monate auch immer wieder mit meinen Gedanken zu Gange. Zwar in einer anderen Form, aber mich hat das Studium unglücklich gemacht. Ich habe mich selbst verändert, habe meine Selbstbewusstsein verloren (u.a. weil ich mich auch ständig mit anderen verglichen habe, denen alles so viel einfacher gefallen ist) und ich konnte mir einfach irgendwann keine Zukunft mehr als Arzt vorstellen. Letztendlich habe ich mich aber nie ,,getraut'' diesen Schritt zu gehen. Durch eine unschöne familiäre Situation habe ich mir das jetzt aber nochmal bewusst gemacht und für mich gesagt, dass es letztendlich gar nichts bringt, dass ich diesen Weg gehe, wenn ich unglücklich bin. Also habe ich mein Studium zu diesem Semester abgebrochen. Und was soll ich sagen... Mir geht es damit sehr gut, ich bin erleichtert und jetzt gestalte ich gerade meine Zukunft neu. Ich bin auch nicht mehr die ,,Jüngste'', aber dennoch weiß ich, dass das die richtige Entscheidung war und ich meinen Weg gehen werde.
    Mein ,,Weg'' passt jetzt nicht direkt zu deiner Situation. Damit wollte ich dir aber aufzeigen, dass andere auch Zweifel haben und man, egal wie, immer seinen Weg irgendwie finden wird.

    Egal, was du als nächstes tun wirst, mach das, was sich für dich richtig anfühlt. Denn es geht alleine um dich und dein Leben und das ist das wichtigste. Das Studium ist anspruchsvoll und bringt einen teilweise an seine Grenzen. Und die Gedanken des Zweifelns etc sind, glaube ich, bei jedem vorhanden. Dennoch bin ich der Meinung, wie ich zu Beginn schon geschrieben habe, dass eine Therapie eine gute Lösung wäre.



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