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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Zitat Zitat von Sly88 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob man einfach so als angehender Arzt eine Therapie machen kann und ob diese eventuell später iwie Steine in den Weg stellt. Das soll jetzt auch nicht Thema sein. Jedoch weiß ich das nicht.
    Wenn es dir um BU geht, kannst du die ja im Zweifelsfall vor der Psychotherapie abschließen, musst halt schauen, ob es da Wartefristen gibt. PKV, keine Ahnung, ob man Anwartschaften abschließen kann.

    Würde aber generell sagen, und das soll nicht hart klingen: Besser Arzt mit Therapie, als kein Arzt und keine Therapie.
    "Dum spiro, spero"
    Cicero



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  2. #17
    irgendwo dazwischen
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    Ich würde dir auch eine Therapie empfehlen oder erstmal die Studienberatung bzw. psychologische Beratung an der Uni.
    Aber mal kurz zur Beruhigung, was dein Alter angeht ... ich hab mit 25 den 1. Versuch gemacht mit Medizinstudium (also auch schon nicht direkt nach Abi), hab es total verkackt, obwohl ich seit 13. Lebensjahr wusste, dass ich Medizin studieren will. Dann aufgehört, dann Unfall und gemerkt, das Leben kann auch verdammt schnell vorbei sein. Aber erstmal musste ich wieder auf die Beine kommen. Mit 31 wieder angefangen zu studieren, andere Uni (von Charite nach Magdeburg), komplett von vorn, nur Einzelprüfungen anerkennen lassen (Physik und Chemie letzten Endes), die Kurse besucht, halt Klausuren am Ende nicht mitgeschrieben. Dann tadaaaa ... nochmal Biochemie verkackt, musste 1 Jahr dranhängen. Das hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen, hatte höllische Angst, das geht von vorn los und es wird so wie in Berlin. Aber ich habs gepackt ... hab mich angestellt, wie der 1. Mensch und nur mit 4 das Physikum bestanden, aber egal. Dann also Klinik und alles lief ganz gut. Mit 38 bin ich fertig geworden. 3 Monate vor meinem Examen ist meine Mum gestorben, die mir immer Mut zugesprochen hat, mich immer unterstützt hat, auch wo mich die ganze Familie für verrückt erklärt hat, dass ich mit Studium nochmal angefangen habe. Dazu Häm/Onk-Chef als Prüfungsvorsitz, Derma als Wahlfach .. ich fand das soooo ungerecht und bin im Selbstmitleid versunken. 5 Wochen zwischen schriftlich und mündlich, in denen ich fast nix gemacht hab. Mit Müh und Not hab ich mich in der letzten Woche aufgerafft. Aber hey ... ich hab dieses Mal mit "2" bestanden und der Bemerkung "Hat leider nicht ganz gereicht, war bestimmt die Aufregung" ... nee ganz sicher nicht, wenn die gewusst hätten. Aber ich hatte halt echt soooo viel GLück mit den Prüfern.
    Jetzt mach ich mit 46 den Facharzt ... wieder bissel länger gebraucht durch Wechsel und fehlender Weiterbildungsermächtigung, aber ich bin so froh, dass ich es damals gemacht habe. Letztes Jahr hab ich auch endlich meine Nische gefunden, auf die ich jetzt hinarbeite. Also dagegen bist du noch jung, daran liegts sicher nicht, auch wenn ich dich verstehen kann.

    Bei dir scheint echt noch bissel was tiefer zu stecken, v.a. wenn du nicht mal die Grundbedürfnisse hinbekommst. Von daher guck, dass du Hilfe bekommst. Für deine Zuknunft hat es höchstens für ne BU-Versicherung Konsequenzen, ein späterer Arbeitgeber muss nix von einer Therapie erfahren. Andererseits zeugt das auch davon, dass man erkennt, wo die Grenze ist, dass man Hilfe sucht und an sich arbeitet. Für die Approbation dürfte es auch keine Rolle spielen, da brauchts schon ein bisschen mehr, als etwas Psychotherapie.

    Viel Erfolg, lass dich nicht unterkriegen
    Miss you Mum



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  3. #18
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    24.02.2020
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    12
    Vielen vielen Dank für die mega lieben Antworten. V.a. Nilani. Dein Bericht baut einen mega auf. Es ist schön zu lesen, dass du trotz all den Rückschlägen es soweit gebracht hast.

    Eine Frage hätte ich noch : Was meinst du genau mit den Grundbedürfnissen?

    Ich war bis jetzt und heute immer ganz normal gestimmt. Bin auch keiner von denen, der unbedingt alles mit einer 1 abschließen muss oder ähnliches.
    Wieso diese Phase so extrem ist, weiß ich nicht. Riesen Prüfungs Angst hatte ich bis jetzt nie, außer die normale Aufregung.


    Ich hoffe eine Therapie bringt was, jedoch ist es schwer einen Grund zu benennen..ich weiß gar nicht wie ich sowas erklären sollte.

    Trotzdem vielen Dank für die Antworten und Erfahrungsberichte. Gerne noch mehr davon. Danke euch!



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  4. #19
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    Verstehe ich das richtig, dass du bisher noch überhaupt gar keinen Prüfungsversuch angetreten bist? Du hast also immer noch alle 3 Versuche für die mündliche Prüfung?

    Auch wenn du nicht daran glaubt, bitte, kümmere dich mal darum ein Gespräch mit einem Psychologen zu haben, gerne auch zuerst einfach einmal über die Psychologische Beratungsstelle der Uni.

    Es ist total normal, dass viele vor dem mündlichen Physikum denken, dass sie das sicher nicht bestehen können - und letztendlich besteht es dann doch fast jeder, der antritt. Es geht also bei dir darum, dass du dich einfach einmal traust... gerade falls du wirklich noch alle 3 Versuche hast, ist das ja wirklich eine unnötige Panik, die dich momentan quasi paralysiert. Und da kommst du nicht ohne Hilfe raus. Das Gute ist: Das ist wirklich ein Standardproblem, das häufiger auftritt und das man gut behandeln kann! Du musst dich nur jetzt darum kümmern und dir Hilfe holen.

    Und bezüglich des Alters: Medizin ist doch in der Hinsicht der allerbeste Studiengang. Ich kenne nahezu keinen anderen Studiengang, bei dem das Alter für den Beruf später so irrelevant ist. Vor allem gibt es in Medizin auch richtig viele, die über die Wartezeit erst später anfangen, daher ist es total normal dass ältere Absolventen von den Unis an die Krankenhäuser kommen.



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  5. #20
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    Hallo, ja absurd es ist. Aber ja ich habe noch 3 Versuche. Aber in den letzten Wochen bin ich wie gelähmt und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.
    Sprich ich kann einfach nicht weitermachen aufgrund dieser Gedanken und die Vorbereitung funktioniert nicht mehr. Weder lernen noch abschalten fumktioniert. Das gelernte verschwindet förmlich und neues kann nicht gelernt werden.

    Absolut unverständlich ich weiß.



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