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  1. #1
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    Warum denn nicht die transkranielle Duplexsono?
    Eine Blutung wurde doch schon mittels cCT und Lumbalpunktion ausreichend ausgeschlossen.

    Wikipedia:
    Bei der Diagnostik ist es am wichtigsten, bei Vernichtungskopfschmerz über mehrere Tage, bei konvexen Subarachnoidalblutungen und Schlaganfällen ohne klärbare Ursache immer an ein RCVS zu denken. Dann sollte ein transkranialer Doppler und eine indirekte Angiographie (mittels CT oder MRT) gemacht werden, um die Engstellen durch die Vasokonstriktionen zu identifizieren. Das Bild kann sich aber innerhalb weniger Tage stark verändern, vor allem in den ersten Wochen sind oft noch keine Abweichungen sichtbar. Die Katheter-Angiographie ist zwar sensibler, aber führt in neun Prozent der Fälle zu transienten ischämischen Attacken.



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  2. #2
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    Ich befürchte Wikipedia hat hier einfach unrecht, ein RCVS siehst du in der Regel im TCD nicht besonders gut da die peripheren Gefäße betroffen sind, ggf. kannst du indirekte Zeichen sehen, weißt dann aber nicht ob es eine Vaskulitis oder ein RCVS ist. Das gleiche gilt für die CTA und MRA. In der Regel erfolgt deshalb die Diagnose mittels DSA und Sicherung durch Gabe von Nimodipin (Vaskulitis als mögliche DD zeigt kein Ansprechen) - die DGN Leitlinie Vaskulitis sagt dazu "Mittels einer CT-, MR- oder besser einer konventionellen Angiographie können multiple Gefäßstenosierungen in verschiedenen Stromgebieten [bei RVCS] nachgewiesen werden ..."



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  3. #3
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    da in der Antwort nur MRT und nichts von MR-Angio (was ja sonst in idR schon dabeisteht) steht, hatte ich auch zur transkraniellen duplex "als nächstes" tendiert als einfaches Verfahren um ggf hier ne Strömungsgeschwindigkeit zu sehen. In der Leitlinie steht dass ein MRT nativ hier meistens einen normalen Befund zeigt und demzufolge auch nicht unbedingt weiterhilft die Verdachtsdiagnose zu untermauern. Gibt es Meinungen hierzu ??



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  4. #4
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    Zitat Zitat von P_234 Beitrag anzeigen
    da in der Antwort nur MRT und nichts von MR-Angio (was ja sonst in idR schon dabeisteht) steht, hatte ich auch zur transkraniellen duplex "als nächstes" tendiert als einfaches Verfahren um ggf hier ne Strömungsgeschwindigkeit zu sehen. In der Leitlinie steht dass ein MRT nativ hier meistens einen normalen Befund zeigt und demzufolge auch nicht unbedingt weiterhilft die Verdachtsdiagnose zu untermauern. Gibt es Meinungen hierzu ??
    Du siehst häufig ein SAB ähnliches Bild nur hoch kortikal, damit bist du genauso schlau wie vorher und hast den V.a. RVCS kannst ihn aber nicht beweisen



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