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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Registrierter Benutzer
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    Die Modellstudiengänge sind was Zulassungsbedinungen und Konzeption angeht, sehr heterogen und deswegen ist es, denke ich, sehr schwierig, hier allgemeingültige Aussagen zu treffen. Im Modellstudiengang Oldenburg ist zum Beispiel entgegen des Trends, der sich in der Gesamtbetrachtung der Durchfallquote innerhalb der Modellstudiengänge scheinbar zu zeigen scheint, noch nie jemand durch M2 gefallen. Außerdem bleibt natürlich die Frage, die von anderen hier auch schon aufgeworfen wurde, ob die Durchfallquote überhaupt ein sinnvolles Maß ist, von dem Aussagen über die Unis bzw. die dort Studierenden abzuleiten. Witten-H wurde ja zum Beispiel als Modellstudiengang mit eher geringer Durchfallquote genannt. Dafür schneidet Witten-H allerdings bei dem durchschnittlichen Ergebnis immer eher unterdurchschnittlich bei M2 ab.

    Zwar soll M2 neuerdings mehr "klinische Handlungskompetenz statt Faktenwissen" abprüfen, auf was auch die Modellstudiengänge hohen Wert legen, die Frage bleibt allerdings, inwiefern dem IMPP dieser Anspruch auch gelingt. Ich bin der Meinung, dass dies dem IMPP eher schlecht als recht gelingt. Das bleibt aber mein persönlicher Eindruck nach dem Kreuzen des Lernplans (H10-H20) und Schreiben von M2 F21.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Faktor, der zur insgesamt höheren M2-Durchfallquote in den Modellstudiengängen führt, das Fehlen des klassischen Physikums in vielen Modellstudiengängen ist. In vielen Modellstudiengängen wird das Physikumsäquivalent kumulativ über mehrere Prüfungen innerhalb von 2-3 Jahren erlangt. Das ist meiner Meinung nach (studiere selber im Modellstudiengang) einfacher, als auf eine große Prüfung hinzulernen. Hierdurch wird, denke ich, in den Regelstudiengängen zum einen schon an einem früheren Zeitpunkt aussortiert und die Studierenden, die das Physikum geschrieben haben, haben den Vorteil, schonmal eine umfassende große Prüfung geschrieben zu haben, während in vielen Modellstudiengängen M2 die erste richtig große umfassende Prüfung ist.



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  2. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von Crumbl3face
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    Auch wenn Heidelberger sich gerne mal als Elite hinstellen, gibt es hier auf jeden Fall viele die nicht gerade mit einem 1,0er Schnitt reingekommen sind (außer Abibestenquote natürlich). Bis zur Reform der Quoten war es so, dass HD den TMS teilweise deutlich höher gewichtet hat als die meisten anderen Universitäten. Meistens sind die TMS Werte hier ziemlich gut, aber Abinoten von 1,5 sind keine Seltenheit und reichen auch mal bis 2,0. Also nicht wirklich elitär ...
    Ein Gesunder ist einfach nur falsch untersucht - Känguru



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  3. #23
    Diamanten Mitglied Avatar von PrinzessinAmygdala
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    Also ich kann nur für Aachen sprechen. Ich finde wir werden schon gut vorbereitet. Wir haben im ersten Jahr schon ein paar Hürden, da z.B. Zellbiologie (Biochemie+Biologie) und Chemie größtenteils mit offenen Fragen in den Klausuren abgeprüft. Und gerade in Zellbio ist die Durchfallquote im Hauptversuch sehr hoch. Dementsprechend muss man schon von Anfang an lernen, sich auf den Hosenboden zu setzen und sich eine gute Lerntechnik überlegen.
    Wir haben zwar kein Physikum, dafür aber die ärztliche Basisprüfung nach dem 6. Semester, die auch nicht ohne ist. Da gibt's zwei mündliche Prüfungstage von je 2,5h und eine Klausur von 3h.
    Insgesamt werden hier schon recht früh klinische Inhalte gelehrt und viel wiederholt. Die Aachener schneiden auch nicht so schlecht ab.
    Aber wie schon gesagt wurde, jeder Modellstudiengang ist anders konzipiert. Die sind nicht miteinander vergleichbar.
    Die Aachener waren mit die ersten und haben den seit 2003. Und es läuft. Andere Unis haben ihren Modellstudiengang noch nicht so lange etabliert. Da muss man halt auch noch an Stellschrauben drehen. Das musste man hier damals auch.



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  4. #24
    Banned
    Mitglied seit
    09.02.2019
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    20
    Zitierfunktion?

    Deinen Stänkereien ist mit Abstinenz besser geholfen.



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  5. #25
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    Mitglied seit
    09.02.2019
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    PrinzessinAmygdala:

    Besten Dank für die ausführliche und plausible Erklärung.



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