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  1. #1
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    Hallo,

    bei voller Wartezeit (15 WS) brauchte man im letzten Wintersemester in der ZEQ bei sehr vielen Unis (ich meine hier die, die nur TMS und WS werten, weil ich keine Ausbildung habe) nur einen TMS Testwert=Standardwert von ziemlich exakt 100. Das ist, soweit ich es richtig verstehe gleichbedeutend mit Prozentrang 50%.

    Dieses Jahr sind es 15 Punkte weniger für die Wartezeit. Sprich man bekommt keine 45 Punkte mehr, sondern15 Punkte weniger, also 30 Punkte. Also 30 Punkte für Wartezeit und max. 70 Punkte für den TMS.

    Letzte Jahr haben für das Wintersemester meist so um die 70 Punkte bei den Unis gereicht, die nur TM und Wartezeit werten.

    Meine Frage ist nun:

    Glaubt ihr, dass es wieder so wird wie letztes Jahr, dass 70 Punkte benötigt werden und daher bei voller Wartezeit ein Testwert=Standardwert von 100 / Prozentrang 50% ausreicht?

    Meine Überlegung:

    Die meisten Altwarter mit voller Wartezeit, haben spätestens letztes Jahr den TMS geschrieben. Wenn ihr TMS gut ausgefallen ist, dann haben sie letztes Jahr schon einen Studienplatz bekommen.

    Daraus könnte also folgen, dass es dieses Jahr (fast) nur noch Altwarter mit voller Wartezeit gibt, die keinen guten TMS haben. Demzufolge könnte es sein, dass dieses Jahr dann weniger Punkte als letztes Jahr in der ZEQ benötigt werden, da die Altwarter mit gutem TMS alles schon einen Studienplatz bekommen haben.

    Das ist natürlich nur eine Hypothese. Keine Ahnung ob dieses Szenaio realistisch ist.

    Auf der anderen Seite ist es ja so, dass es 15 Punkte weniger auf die volle Wartezeit gibt, daher könnte es vielleicht sein, dass dieses Semester bei Leuten mit voller Wartezeit ein Testwert von 100 nicht mehr ausreicht, da es zu viele sehr gute TMS-Teilnehmer mit wenig Wartezeit gibt, die durch die 15 Punkte weniger Wartezeitbonierung der Altwarter im Vergleih zum letzten Jahr dann mehr Punkte durch den TMS in der ZEQ erreichen (dieses Jahr ma. 70 statt 55 im letzten Jahr), weshalb die Altwarter dann vielleicht, um dieses TMS-Teilnehmer mit wenig Wartezeit aber sehr guten TMS-Ergebnisse zu übertrumpfen, einen besseren TMS-Westwert als 100 benötigen, andernfalls keinen Studienplatz über die ZEQ bekommen.


    Was ist Eure Prognose? Wird es wie im letzten Wintersemester so sein, dass bei den Unis, die nur TMS und Wartezeit werten, ein Testwert von (bei den meisten Unis) ziemlich exakt 100 reichen wird, oder wird dieses Jahr Eurer Meinung nach ein niedrigerer oder höherer Testwert als 100 nötig sein, um einen Platz in de ZEQ zu bekommen?

    Mich würde Eure Meinung interessieren.

    LG



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  2. #2
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    Eine sehr interessante Frage, die auch ich mir schon wiederholt gestellt habe.

    Ein paar Fallbeispiele, die Mainzer ZEQ-Formel benutzend:

    Zum WS 2020/21 15 Wartesemester, TMS-Standardwert 100: 45+22,5 = 67,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 30+30 = 60 Punkte.

    Zum WS 2020/21 13 Wartesemester, TMS-Standardwert 100: 39+22,5 = 61,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 30+30 = 60 Punkte.

    Zum WS 2020/21 6 Wartesemester, TMS-Standardwert 110: 18+30 = 48 Punkte. Hat zum WS 2021/22 16+40 = 56 Punkte.

    Zum WS 2020/21 0 Wartesemester, TMS-Standardwert 120: 0+37,5 = 37,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 4+50 = 54 Punkte.

    Die, die beim TMS relativ besser als bei der Wartezeit sind, werden also vereinfacht gesagt mehr Punkte bekommen, die, die bei der Wartezeit relativ besser sind, weniger Punkte.

    Wahrscheinlich wird, dadurch, dass die mit sehr gutem TMS doch relativ viele andere Möglichkeiten haben, einen Studienplatz zu bekommen, die erste Gruppe kleiner als die zweite sein. Andererseits gibt es auch immer wieder Spontanbewerber mit langer Wartezeit, oder evtl. auch Altwarter, die erst in letzter Minute den TMS machen.

    Ich würd deshalb davon ausgehen, dass sich am bei sehr hoher Wartezeit benötigten TMS-Standardwert nicht viel ändern wird. Aber die, die schon zum WS 2020/21 15 Wartesemester hatten, haben einen Wettbewerbsnachteil - siehe meine Fallbeispiele.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    19.05.2021
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Eine sehr interessante Frage, die auch ich mir schon wiederholt gestellt habe.

    Ein paar Fallbeispiele, die Mainzer ZEQ-Formel benutzend:

    Zum WS 2020/21 15 Wartesemester, TMS-Standardwert 100: 45+22,5 = 67,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 30+30 = 60 Punkte.

    Zum WS 2020/21 13 Wartesemester, TMS-Standardwert 100: 39+22,5 = 61,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 30+30 = 60 Punkte.

    Zum WS 2020/21 6 Wartesemester, TMS-Standardwert 110: 18+30 = 48 Punkte. Hat zum WS 2021/22 16+40 = 56 Punkte.

    Zum WS 2020/21 0 Wartesemester, TMS-Standardwert 120: 0+37,5 = 37,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 4+50 = 54 Punkte.

    Die, die beim TMS relativ besser als bei der Wartezeit sind, werden also vereinfacht gesagt mehr Punkte bekommen, die, die bei der Wartezeit relativ besser sind, weniger Punkte.

    Wahrscheinlich wird, dadurch, dass die mit sehr gutem TMS doch relativ viele andere Möglichkeiten haben, einen Studienplatz zu bekommen, die erste Gruppe kleiner als die zweite sein. Andererseits gibt es auch immer wieder Spontanbewerber mit langer Wartezeit, oder evtl. auch Altwarter, die erst in letzter Minute den TMS machen.

    Ich würd deshalb davon ausgehen, dass sich am bei sehr hoher Wartezeit benötigten TMS-Standardwert nicht viel ändern wird. Aber die, die schon zum WS 2020/21 15 Wartesemester hatten, haben einen Wettbewerbsnachteil - siehe meine Fallbeispiele.

    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Eine sehr interessante Frage, die auch ich mir schon wiederholt gestellt habe.

    Ein paar Fallbeispiele, die Mainzer ZEQ-Formel benutzend:

    Zum WS 2020/21 15 Wartesemester, TMS-Standardwert 100: 45+22,5 = 67,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 30+30 = 60 Punkte.

    Zum WS 2020/21 13 Wartesemester, TMS-Standardwert 100: 39+22,5 = 61,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 30+30 = 60 Punkte.

    Zum WS 2020/21 6 Wartesemester, TMS-Standardwert 110: 18+30 = 48 Punkte. Hat zum WS 2021/22 16+40 = 56 Punkte.

    Zum WS 2020/21 0 Wartesemester, TMS-Standardwert 120: 0+37,5 = 37,5 Punkte. Hat zum WS 2021/22 4+50 = 54 Punkte.

    Die, die beim TMS relativ besser als bei der Wartezeit sind, werden also vereinfacht gesagt mehr Punkte bekommen, die, die bei der Wartezeit relativ besser sind, weniger Punkte.

    Wahrscheinlich wird, dadurch, dass die mit sehr gutem TMS doch relativ viele andere Möglichkeiten haben, einen Studienplatz zu bekommen, die erste Gruppe kleiner als die zweite sein. Andererseits gibt es auch immer wieder Spontanbewerber mit langer Wartezeit, oder evtl. auch Altwarter, die erst in letzter Minute den TMS machen.

    Ich würd deshalb davon ausgehen, dass sich am bei sehr hoher Wartezeit benötigten TMS-Standardwert nicht viel ändern wird. Aber die, die schon zum WS 2020/21 15 Wartesemester hatten, haben einen Wettbewerbsnachteil - siehe meine Fallbeispiele.

    Moin,

    die letzten Jahre kamen die TMS-Ergebnisse immer 2-3 Tage vor dem offiziell angegebenen Termin. Letztes Jahr kamen die Ergebnisse 3 Tage vor dem angegebenen Termin. 3 Tage vor dem angegebenen Termin wäre auf den aktuellen TMS-Durchlauf übertragen heute.

    Daher gehe ich davon aus, dass im Verlauf des morgigen Tages (Montag, 28.6) die TMS-Ergebnisse abrufbereit sind.

    Ich habe hier mal die Standardwerte=Testwerte aufgelistet, die jemand ohne Ausbildung, aber mit voller Wartezeitbonierung im SoSe 20 und SoSe21 an den Unis brauchte die keine anderen Kriterien außer TMS und Wartezeitbonierung haben (Köln) oder nur ein sehr geringes Gewicht auf andere Kriterien legen (Tübingen und
    Mainz). Ich gehe immer von jemandem aus, der volle Wartezeit hat aber keine Ausbildung hat. Das sind die exakt ausgerechneten Standarwerte, die derjenige im TMS laut obigen Voraussetzungen und den exakten Formeln gehabt haben müsste. In der Realität hatten die Personen wahrscheinlich meist nicht vie volle Wartezeit, dafür einen höheren Standardwert im TMS, als den, den ich angegeben habe. So kann man sich die Kommazahlen erklären, denn im echten TMS-Ergebnis finden sich keine Kommastellen.


    SoSe 2020 SoSe2021

    KÖLN 102,72 (189 Plätze) 100,86 (196 Plätze)

    TÜBINGEN 105,76 (171 Plätze) 101,0 (178 Plätze)

    MAINZ 110,66 (216 Plätze) 102,0 (225 Plätze)


    Man sieht, dass die zur Verfügung stehenden Anzahlen der Studienplätze in den beiden Jahren sich unterscheidete. Ob das bei denbeiden Wintersemester auch der Fall ist, weiß ich nicht.

    Jetzt noch die Werte aller Unis, die in der ZEQ nur Wartezeit und TMS gewichten, kein anderes Kriterium, aus dem Wintersemester 2020 / 2021


    KÖLN 100,76

    BONN 95,2

    Bochum 95,75

    Düsseldorf 94,98

    Essen-Duisburg 94,76

    Rostock 95,75



    Man könnte jetzt von dem Trend des Sommersemesters 2020 im Vergleich zum Sommersemester 2021 auf die Veränderung der Auswahlgrenz-Standardwerte vom Wintersemester 2020 / 2021 auf das jetzige laufende Verfahren Wintersemester 2021 / 2022 schließen, ABER:

    Kann man das einfach tun?

    Denn:

    - Vor dem Sommersemester 2020 (was das aller erste Verfahren nach der Reform ist), gab e dieses Verfahren noch nicht, vor dem Wintersemester 2020 / 2021 gab es das neuen Verfahren schon

    - das Sommersemester ist nie das Verfahren, welches direkt auf den aktuellen TMS-Durchlauf folgt, daher bekommt denke ich der Großteil der Leute mit gutem TMS-Ergebnis schon im Winterseemester einen Platz, sodass im Sommersemester zum Großteil nur noch Leute übrig bleiuben, bei denen der TMS nicht so gut war.

    - Diue Wartezeitbonierung ist bei allen Unis von 45 Punkten im Jahr 2020 auf 30 Punkte im aktuellen Verfahen runter gesetz worden (also 15 Punkte weniger auf die maximale Wartezeitbnierung). Im Umkehrschulss sind es 15 Punkte mehr für ein maximal TMS-Ergebnis geworden (55 Punkte aufgestiegen auf 70 Punkte) (also im Jahr 2020 Gewichtung Wartezeit / TMS = 45 / 55 und im jetzigen Jahr 2021 Gewichtung Wartezeit / TMS = 30 / 70).
    Da das Wintersemester 2021 / 2021 direkt auf den aktuellen TMS folgt, die Sommersemester jedoch nicht auf den aktuellen TMS folgen, könnte es sein, dass der Effekt diese Punkte Herabsetzung, der ja einen Vorteil für die Leute mit wenig oder keiner Wartezeit, aber einem sehr guten TMS-Ergebnis, sich auf ddas Sommersemester 2020 und Sommersemester 2021 wenig oder gar niht auswirkte, jedoch jetzt im aktuellen Vergabeverfahren zum Wintersemester 2021 / 2022 seine Wirkung entfaltet?


    Unter Berücksichtigung dieser und eventuell anderer Faktoren die ich vergessen oder nicht aufgezählt habe und der ausgrechneten exakten Standardwerte der Grenzen:

    Schätzt du, dass sich die benötigen Standardwerte im aktuellen Verfahren zum Wintersemester 2021 / 2022, wie in den beiden Sommersemester, leicht verändern, Senkung um minimale Werte, wie oben angegeben Standardwerte von gerundet auf ganze Zahlen ca. 2 - 6, Mainz ausgenommen) ?

    Könnte die beobachtbaren leichten Absenkungen der Standardwerte (bei Mainz gerundet sogar 9 Punkte des Standardwerts) der Sommersemester darauf zurücckzuführen sein, dass an den 3 Unis die Studienplätze mehr wurden (nicht viel mehr, aber jeodch mehr) und der Unterschied ohne diese Anhebung der Studienplatz-Anzahl den Sommersemester weniger stark wäre?

    Ich habe die Daten den offiziellen hochschulstart Dokumenten entnommen.

    Glaubst du, dass es jetzt zum Wintersemester eher wie im Sommersemester eine recht identische Absenkung der Grenzen bei den Standardwerte geben wird?

    LG



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  4. #4
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    Ich habe genau das gleiche Problem. Bei mir stellt sich nur die Frage für den HamNat. Ebenfalls mit Gewichtung 7/10 HamNat zu 3/10 Wartezeit in 2021 vs 5,5/10 HamNat zu 4,5/Wartezeit im Jahr 2020 .



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  5. #5
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    Kannst ja zum Beispiel die Auswahlgrenzen der Uni Köln von WS 2020/21 anschauen. Die sind von 75 im Sommersemester 2020 auf 73,2 im WS 2020/21 und jetzt auf 66,0 im Sommersemester 2021/22 kontinuierlich runtergegangen. Ich schätze, aber dass dieses Semester an die nur den TMS/HamNat in der ZEQ berücksichtigen, die Grenze so ähnlich sein wird wie im SoSe 2021/22.



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