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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo liebe Mitbewerber und Medizinstudenten.

    Ich habe vor sieben Jahren mein Abitur leider nur mit 2,7 abgeschlossen. Dies lag auch unter anderem daran, dass ich Diabetiker (Typ I) bin seit dem ich auf die Sekundarschule gegangen bin. Meint ihr, dass es jetzt im Anbetracht der Änderung des Auswahlverfahrens noch möglich bzw sinnvoll wäre einen Nachteilsausgleich zu stellen? Ich meine ist das überhaupt noch realistisch, da wahrscheinlich die Lehrer von damals alle nicht mehr da sind und die Schule eventuell diesen Nachteilsausgleich ablehnen kann.



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  2. #2
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    Um ehrlich zu sein, halte ich die Chance, dafür pauschal einen Nachteilsausgleich angerechnet zu bekommen für sehr gering.
    Du müsstest schon genau begründen, inwieweit der Diabetes dein Lernen bzw. deine schulische Leistung genau beeinträchtigt hat.

    Edit: Es ist nicht die Schule, die den Nachteilsausgleich bei Bewerbung auf einen Studienplatz Medizin zu gewähren hat, sondern die ZVS.
    Die Schule steuert nur das Gutachten bei, das Du dazu bei der ZVS einzureichen hast. Deine Schule lehnt also gar nichts ab.

    Was das Gutachten angeht: Wenn an deiner alten Schule niemand mehr ist, der das Gutachten schreiben kann, ist es anscheinend möglich, dass eine dritte Stelle ein fachpädagogisches Gutachten schreibt....
    Die Aussichten auf Erfolg halte ich da, wie gesagt, -sorry- für sehr gering. Selbst wenn es zu einer teilweisen Anerkennung eines Nachteilsausgleichs käme, glaube ich nicht, dass das deine Durchschnittsnote um mehr als eine volle Note (also nur bis 1,7) verbessern würde.

    Andererseits: Was weiß denn ich? Erfahrung mit diesem spezifischen Thema dürfte hier kaum jemand haben (ich auch nicht).

    Wenn Du unbedingt willst, was hindert dich daran es zu versuchen, und erstmal so ein Gutachten überhaupt einzuholen? Zu verlieren hast Du nicht viel oder?

    Aber warum willst Du denn überhaupt nach soviel Jahren noch Medizin studieren? Was hast Du vorher gemacht?



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  3. #3
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    Hey vielen Dank für deine Nachricht.

    Naja zumindest in den Abiturklausuren war das ja so, dass man sich als Diabetiker viel schlechter konzentrieren kann, weil der Blutzucker ja quasi nicht mehr im Gleichgewicht ist und ich damals in der Schulzeit meinen Blutzucker noch nicht so in Griff hatte. Damals gab es ja auch ein Blutzucker Sensoren, stattdessen musste man mit Teststreifen immer den Blutzucker messen.

    Ja genau so meinte ich das. Ich weiss halt nicht, ob meine Schule nach den 7 Jahren noch ein Gutachten schreiben würde. Ich hatte auch leider nicht das beste Verhältnis zu meiner Schule und meinen Lehrern und habe mich da auch nicht so wohl gefühlt ehrlich gesagt.

    Sehr gut. Vielen Dank für den Tipp mit dem fachpädagogischen Gutachten. Dann versuche ich es mal in der Schule und hoffe, dass sie mich irgendwie weiterleiten können.

    Eventuell komme ich auch dieses Jahr über den HamNat rein. 1,7 würde mir auch schon reichen, damit hätte ich in Köln, Essen und Mainz sehr gute Chancen .Hast du auch einen Nachteilsausgleich gestellt?

    Ich wollte schon immer Medizin studieren, weil ich gerne viel Menschen zu tun haben möchte und mich Medizin sehr fasziniert hat. Bin auch immer mal wieder, wenn ich Zeit hatte in die medizinische Bibliothek gegangen und habe mir Bücher ausgeliehen. Nach dem Abitur habe ich geschaut, was so als Alternative in Frage käme, war mir da nicht so sicher und habe dann 1 Jahr ein FSJ gemacht und ein halbes Semester in Deutschland studiert, bin aber danach nach Maastricht in den Niederlanden gegangen um VWL zu studieren, weil das mein Zweitwunsch war. Leider kann ich mir nicht vorstellen in diesem Bereich für den Rest meines Lebens zu arbeiten und würde gerne meinen Erstwunsch durch die Änderung des Aufnahmeverfahrens wieder haben wollen

    Studierst du schon? LG und schönes Wochenende



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  4. #4
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    Nein. Mit dem Studium bin ich schon lange fertig

    Erfahrung mit dem Nachteilsausgleich habe ich (leider/gottseidank) nicht.

    Naja zumindest in den Abiturklausuren war das ja so, dass man sich als Diabetiker viel schlechter konzentrieren kann, weil der Blutzucker ja quasi nicht mehr im Gleichgewicht ist und ich damals in der Schulzeit meinen Blutzucker noch nicht so in Griff hatte. Damals gab es ja auch ein Blutzucker Sensoren, stattdessen musste man mit Teststreifen immer den Blutzucker messen
    Das stimmt natürlich.

    An deiner Stelle würde ich erst deine alte Schule anschreiben. Wenn die dir nicht weiterhelfen können, würde ich einmal bei der ZVS nachfragen, was für einen Gutachter die wollen bzw. wo man soetwas bekommen könnte.

    Schonmal an Witten/Herdecke gedacht?

    Viel Glück auf jedenfall.



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  5. #5
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    Ok vielen Dank. Das werde ich dann so machen . Ich hoffe jetzt aktuell auf einen Platz in Hamburg. Zumindest letzten Sommersemester hat man in Köln 66,0 Punkte gebraucht um reinzukommen und die haben ungefähr die gleiche Gewichtung wie die Uni Hamburg. Der einzige Unterschied ist das HH den HamNat anstelle des TMS wertet. Also im Sommersemester hatte man auch die Gewichtung 3/10 Wartezeit zu 7/10 TMS. In HH ist es dieses Wintersemester ähnlich mit 3/10 Wartezeit zu 7/10 HamNat 🙈

    Ich habe leider keine medizinische Ausbildung und gehe daher eher davon aus, dass ich in Witten nicht so gute Chancen hätte 😁.



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