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Thema: Any Tipps?

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    08.10.2021
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    Hallo zusammen,
    nach 7 Jahren des Wartens und des stillen mitlesens habe ich entgegen aller Erwartungen einen Studienplatz für medizin erhalten.

    Direkt aus dem Berufsleben habe ich den Platz voller Enthusiasmus wahrgenommen.
    Der erste Monat von Vorlesungen ist fast vorbei und ich muss zu geben, ich bin etwas frustriert da ich schon lange aus dem Lernen draußen bin und mir es nicht so leicht fällt mir neues einzuprägen. Ich sitze sehr lange an nachbereitungen und bin sehr frustriert, dass ich es nicht so richtig schaffe, den Berg von Arbeit in den Griff zu bekommen.
    Anatomie gestaltet sich schwierig… ich hatte jetzt schon mehrere Bücher ( Sobatta, Duale Reihe, Benninghoff Taschenatlas etc.) versucht aber mit keinem komme ich richtig zurecht. und bin einfach nur verloren.
    Ich habe einen Lernplan an den ich mich auch halte und betreibe auch keine Prokrastination o. Ä.

    Ging es euch auch so, dass ihr in mehreren Vorlesungen gesessen seid und nichts verstanden habt, was der Prof vermittelt hat? Ich Bereite mich auch auf die Vorlesungen vor aber irgendwie denk ich mir nachher —- vor der Vorlesung ist nach der Vorlesung….

    Habt ihr evtl. Tipps? Ich wäre wirklich sehr dankbar!



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  2. #2
    Nevergiveup Avatar von Anne1970
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    11.02.2008
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    Erstmal: Glückwunsch zum Studienplatz! Wo bist du gelandet? Gib dir Zeit, hereinzukommen. Besorge dir Altklausuren (Fachschaft): dann siehst du, was prüfungsrelevant ist; nimm im Verlauf Kontakt zu Kommilitonen auf… ggf. ergibt sich eine Lerngruppe. Schau dir Skripte der Profs an. Guck nach Kurzlehrbüchern - da bekommst du den Überblick über die wichtigen Fakten. Die großen Werke kannst zum Nachschlagen nutzen. Verliere dich nicht in Details. (Hab am Anfang auch die großen Werke gekauft- die machen dich gut im Regal ) Guck dir zB Amboss mit „Lernkarten“ an. Vieles zB in Anatomie ist Auswendiglernen. Bio/Chemie/Physik/Biochemie kann man „verstehen“- mir haben in diesen Fächern Medilearn-Skripte geholfen, um herauszufinden, auf was es ankommt und mich nicht in Details zu verlieren. Bereite für Seminare und Praktika immer (nur) genau den beim Termin behandelten Stoff vor.
    Bedenke hier: „Man soll das Kurzzeit-Gedächtnis nicht unterschätzen!“ Und anders als in der Schule gilt im Studium auch mal : „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.“ Schraub deine Ansprüche an dich selbst herunter. In ein paar Monaten wirst du festgestellt haben, dass du von einigen Vorlesungen kaum oder nicht profitierst und von anderen schon: du wirst dann für dich eine Auswahl treffen und zu manchen VL möglicherweise nicht mehr hingehen. Aktuell lass alles auf dich wirken. Und lerne in erster Linie immer auf das nächste (An-)Testat, Klausur/ Prüfung. „Immer ein Problem nach dem anderen lösen.“
    Geändert von Anne1970 (31.10.2021 um 04:35 Uhr)
    Wissen macht nichts.



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  3. #3
    Nevergiveup Avatar von Anne1970
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    11.02.2008
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    long time ago
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    Und nicht zu unterschätzen: Plane (!) Pausen (!). Nimm dir Zeit für Leute-Treffen, Einkauf, Kochen, Essen,Trinken, Sport, Laufen, Entspannen, Ausgehen, Familienbesuch (…) . Für später: Sieh auch in Prüfungsphasen einen Tag „lernfrei“ in der Woche vor. Mach in jeder Stunde des Lernens zehn Minuten Pause.
    Wissen macht nichts.



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  4. #4
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    12.09.2002
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    36.413
    Und hör auf, Vorlesungen vorzubereiten! Bereite sie meinetwegen nach (hab ich auch nicht gemacht), aber nicht vor! Schau dir an, welche Vorlesungen dir wirklich weiterhelfen und welche so komplett schlecht sind, dass du den Stoff schneller zu Hause lernen kannst.
    Dann einfach Step by Step, wie Anne schrieb. Eine Klausur nach der anderen. Ein Testat nach dem anderen. Das große Ganze kann warten.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  5. #5
    Diamanten Mitglied
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    04.08.2012
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    3. WBJ Psychiatrie
    Beiträge
    9.731
    Anatomie muss man einfach nur lernen. Es ist völlig egal, welches Lehrbuch du verwendest. Nimm eines, egal welches, und dann lern. Organisier dir Altklausuren/Protokolle, triff dich mit Kommilitonen, usw.

    Und achte darauf, nicht dein ganzes Leben dem Studium zu widmen - Freizeit ist wichtig, Erholung ist wichtig. Ein Tag komplett unifrei pro Woche ist auch und gerade in den stressigsten Prüfungsphasen essentiell. Was Anne zu diesem Thema geschrieben hat, ist sehr wichtig.



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