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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Wenn der Ruf also nicht so entscheidend ist, was wären dann vielleicht die wichtigsten Faktoren für die Uniwahl? (wenn man davon ausgeht, dass die Lehre und Zufriedenheit an beiden Standorten gut/hoch ist)

    Natürlich hat jeder bestimmte Präferenzen,
    aber ich frage mich, ob es sich als Medizinstudent*in überhaupt lohnt, in eine Stadt zu ziehen, die einem außerhalb der Uni mehr bietet (Freizeitaktivitäten, Studentenleben) als eine andere Unistadt, die näher an der Heimat ist, dafür aber eher ,,langweilig''.
    Gerade im Medizinstudium sitzt man sicher die meiste Zeit in der Uni oder am Schreibtisch und kann gar nicht alle Vorteile genießen, die eine vielfältigere Stadt mit sich bringt, oder wie seht ihr das?



  2. #7
    little red riding bitch Avatar von agouti_lilac
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    Dazu gibt es unterschiedlichste Meinungen.
    Für mich wären das (teils im Nachhinein erst festgestellt): wie ist der Mietspiegel? Ist der Campus großteils an einem Ort oder muss man ständig durch die halbe Stadt pendeln? Möglichkeit der Wiederholung im Semester darauf (war zum Glück bei mir nicht nötig, aber an meiner Uni verliert man leicht gleich ein ganzen Jahr, wenn man z.B. in Chemie oder Physik durchfällt, weil man den Schein für die Teilnahme am BC- bzw. Physio-Praktikum braucht und man den Kurs aber erst im Jahr darauf wiederholen kann, weil die Uni nur 1x/Jahr das anbietet - das macht große Probleme beim Bafög und hat bei mir für riesigen Druck gesorgt). Ich hätte im Nachhinein auch gerne deutlich heimatnäher gewohnt, was ich auch erst im Studium festgestellt habe. Und so gibt es vielfältigste Meinungen/Gewichtungen dazu. Was für dich wichtig ist, musst du selbst wissen. Viel Erfolg dabei.

    Ich bin auch auf so ein Uni-Ranking reingefallen. Es ist vollkommen bumsegal, wieviele Betten pro Professor es gibt, wieviel Drittmittel, wieviele Austausch-Unis, ... . Medizin studierst du selbst und musst den Sch***s selbst in deinen Kopf bekommen. Das muss man überall.
    Calvin: “It's psychosomatic. You need a lobotomy. I'll get a saw.”



  3. #8
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    Zitat Zitat von vanillamedigirl Beitrag anzeigen
    Gerade im Medizinstudium sitzt man sicher die meiste Zeit in der Uni oder am Schreibtisch und kann gar nicht alle Vorteile genießen, die eine vielfältigere Stadt mit sich bringt, oder wie seht ihr das?
    Das sehe ich anders! Auch im Medizinstudium hat man viel Freizeit! Es ist also wichtig, sich einen Studienort zu suchen, der einem sympathisch ist. Der einem jene Freizeitmöglichkeiten bietet, die einem wichtig sind. Am dem man sich die Miete leisten kann. Usw.

    Mir war außerdem auch wichtig, dass die Lehrveranstaltungen nicht quer durch die ganze Stadt verteilt stattfinden, dass man in der Nähe der Uni wohnen und möglichst alles fußläufig erreichen kann.

    Und nein, man kann definitiv nicht davon ausgehen, dass die Lehre überall gut wäre, dass die Zufriedenheit überall hoch wäre. Da gibt es doch große Unterschiede.

    Heidelberg und München sind außerdem vom Konzept des Studiengangs her völlig unterschiedlich - und auch von der Stadt her. Zwei völlig unterschiedliche Welten. (Und in München ist die Klinik nochmal sehr unterschiedlich, je nachdem ob LMU oder TU.) Da sollte man sich schon sorgfältig überlegen, was einem eher liegt.



  4. #9
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    Danke für deine Antwort
    Was verstehst du unter heimatnah? Würdest du sagen 2-3 Stunden Fahrt zählen da noch dazu, wenn man nicht nur an Feiertagen oder in der vorlesungsfreien Zeit nach Hause fahren will? Oder ist man sowieso zu beschäftigt und bleibt irgendwann lieber in der Unistadt?
    Kann mir das Studentenleben aus jetziger Sicht nämlich noch nicht so wirklich vorstellen, deshalb die ganzen Fragen

    Dann muss ich wohl auf mein Bauchgefühl hören. Mir ist schon wichtig, regelmäßig oder zumindest bei Bedarf nach Hause fahren zu können, aber natürlich möchte ich mich auch in der neuen Stadt wohl fühlen und dort ankommen.



  5. #10
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    Zitat Zitat von vanillamedigirl Beitrag anzeigen
    Danke für deine Antwort
    Was verstehst du unter heimatnah? Würdest du sagen 2-3 Stunden Fahrt zählen da noch dazu, wenn man nicht nur an Feiertagen oder in der vorlesungsfreien Zeit nach Hause fahren will? Oder ist man sowieso zu beschäftigt und bleibt irgendwann lieber in der Unistadt?
    Kann mir das Studentenleben aus jetziger Sicht nämlich noch nicht so wirklich vorstellen, deshalb die ganzen Fragen

    Dann muss ich wohl auf mein Bauchgefühl hören. Mir ist schon wichtig, regelmäßig oder zumindest bei Bedarf nach Hause fahren zu können, aber natürlich möchte ich mich auch in der neuen Stadt wohl fühlen und dort ankommen.

    Das ging an agouti_lilac, wollte dir eigentlich direkt antworten, hat aber nicht so funktioniert



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