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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    straight outta hell
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    Kruppstahl und Beton
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    über den Berg.
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    4.962
    Ich würde glaube ich nur nicht so gut damit klarkommen, wenn ich so komische Dozierende hätte, die auf so eine preußische Art die "harte Schule" machen wollen und mir nicht die Freiheiten lassen, das fände ich nervig (aber dazu würde ich eventuell noch ein neues Thema aufmachen). Oder wenn es ewig viele Pflichtveranstaltungen gibt, in denen die Lehre mittelmäßig strukturiert ist und es irgendwie nur darum geht, die Regeln zu erfüllen.
    Im Großen und Ganzen ist DAS die Definition von Medizinstudium. Sicher nicht gut und wünschenswert aber die Realität. Kein Studium ist so verschult und an starre (und sinnlose) Regeln gebunden und dazu noch mit Dozenten, für die du nur eine lästige Pflichtübung zwischen anderen Verpflichtungen bist, wie das Medizinstudium. Als jemand, der sich als „Freigeist“ definiert, wirst du da sicher nicht froh.


    Aber dir haben jetzt auch schon mehrere Leute vom Studium abgeraten und deine Reaktion war „ich glaub, ich mach’s“.
    Die Entscheidung ist dein gutes Recht und du musst nicht auf uns hören aber auch von mir gibt es eine Stimme für „macht’s nicht!“.



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  2. #12
    The Dark Enemy Avatar von morgoth
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    Hast du denn überhaupt realistische Chancen für einen Zweitstudienplatz?
    Das ist ja eine ganze andere Quote, die begründet werden muss.



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  3. #13
    Diamanten Mitglied
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    Semester:
    Been there, done that... there was no T Shirt
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    Zitat Zitat von eleonoir Beitrag anzeigen
    Okay. Ich mach's glaub ich trotzdem. Wird bestimmt furchtbar. In meinem Psychologiebachelor hatte ich schon sehr gute Noten, ohne dass ich viel lernen musste. Eigentlich war ich relativ selten in den Vorlesungen und habe auch nicht soo viel gelernt und war trotzdem in den ~ oberen 10%. Und der NC ist ja nicht so Welten voneinander entfernt, sodass ich davon ausgehen würde, dass meine Zurechtkommen im Medizinstudium auch okay sein wird. Ich meine, ich hab auch Freund*innen, die das studieren, und das sind nicht alles Jugend-forscht-erster-Preis-Leute, die in ihrer Freizeit Paper über T-Zellen lesen. Die sind bisschen genervt davon, aber denken sich auch "ok, ich mach das jetzt halt." Und schlechte Ärzt*innen werden die wahrscheinlich auch nicht. Selbst wenn es nicht klappen sollte, wäre die Erfahrung, dass es was gibt, dass nicht "mal eben" funktioniert, ja nicht schlecht. Scheitern kann auch was haben. Dann weiß ich zum Beispiel, dass Medizin nichts für mich ist. Aus erster Hand! Mit 15.000€ Bildungskreditschulden und einem Psychologiebachelor mit 32 nach verkacktem Physikum. Dann hab ich ne Krise. Und dann bin ich irgendwann froh, wenn ich irgendwas leichteres abkriege. Das Leben wäre auf jeden Fall nicht vorbei.
    Du bist Ende 20 und noch nicht einmal mit dem Bachelor in Psychologie durch. Bis zum FA Psychiatrie oder FA Psychosomatik sind es - ab deinem Studienbeginn, Vollzeittätigkeit und auf Anhieb bestandene Prüfungen und Examina vorausgesetzt- 11 Jahre (!!!).
    11 Jahre, in denen du im wesentlichen fremdbestimmt lernen, arbeiten und "funktionieren" werden musst. Dann bist du 40 bzw. 41.
    Überleg Dir gut, ob Dir dieses (mindestens) eine Jahrzehnt deines Lebens voller Fremdbestimmung und Zwänge wirklich zu deinen Werten und Überzeugungen passen.



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  4. #14
    Registrierter Benutzer
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    14.03.2018
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    Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen, wenn du Ende 20 bist und dich als Freigeist gegen alle Konventionen des Studiums stellen möchtest, dann hoffe ich, dass du trollst. Wenn nicht, wirst du mit dieser Einstellung wahrscheinlich überall Probleme bekommen. Mit dem Stoff, den Dozenten und Kommilitonen.
    Psychologische Psychotherapeuten werden gesucht wie sonst was. Versuch mal einem Termin in einer ambulanten Praxis zu bekommen. Mit Glück wartet man nur drei Monate, mit Pech sechs Monate oder mehr.



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  5. #15
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    14.03.2018
    Beiträge
    80
    und wer nicht bereit ist zu lernen, der hat meines Erachtens sowieso nichts im Studium zu suchen. Die Patienten vertrauen darauf, dass wir möglichst viel gelernt haben, damit wir ihnen adäquat helfen können.



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