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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Nevergiveup Avatar von Anne1970
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    Back to topic, bitte.
    Gruß Anne1970,
    Medi-Learn- Moderatorin
    Wissen macht nichts.



  2. #22
    Diamanten Mitglied
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    Ja mei, dann machst du halt die Ausbildung woanders. @mbs: Viel Spaß mit dem Plan, langfristig Unternehmensberatung zu machen. Solche pseudomoralischen Diskussionen vom Zaun zu brechen kann man sich im Mikrokosmos Krankenhaus vielleicht leisten, in der freien Wirtschaft zeigt man dir nen Vogel. Beim aktuellen Stand der Globalisierung wird man immer Verflechtungen mit Ländern finden, die man nicht unterstützt, oder mit Bereichen, die man nicht mag.

    Kannst ja die 2 Jahre Arbeitsmedizin auch an einer Uniklinik machen. Da musst du dann nur schulterzuckend die teils sklavenartigen Bedingungen des Gesundheitssystems für die Mitarbeitenden mittragen...



  3. #23
    Platin-Mitglied Avatar von LasseReinböng
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    Zumindest große Waffen wie Kampfflugzeuge, Panzer usw. dürfte man aus vertraglichen Gründen nicht einfach so weiterverscherbeln können… die USA wären sicherlich nicht amused würde Land XY ihre F35 an Nordkorea o.ä. verkaufen.

    Generell sehe ich global eher die Tendenz zur Aufrüstung… wer als militärisch schwach angesehen wird und nicht Teil eines starken Verteidigungsbündnisses ist läuft Gefahr platt gemacht zu werden, siehe Ukraine…

    Das haben in Europa eigentlich so ziemlich alle Länder kapiert… während gewisse Teile der deutschen Gesellschaft bzw. politischen Klasse gar nichts kapiert haben.



  4. #24
    Registrierter Benutzer
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    Ich teile die Einstellung des/der Threadstellers/-stellerin. Ich finde auch nicht, dass er/sie sich für seine Bedenken rechtfertigen muss, nur weil in der aktuellen Debatte Militär-affine Menschen meinen, es würden eh alle ihre Meinung unterstützen und die Allgemeinheit würde Aufrüstung unkritisch sehen. Ich und viele in meinem Umkreis tun das jedenfalls nicht. Gerade als Arzt/Ärztin mit einer grossen Freiheit bei der Stellenwahl sollte man meines Erachtens nicht nur pragmatisch schauen, dass man Geld verdient, sondern auch, ob man hinter den vom Arbeitgeber vertretenen Werten stehen kann. Insofern schockiert es mich vor allem, dass gerade Ärzt_innen ihn/sie für diese Grundhaltung so kritisieren. Viele Mitglieder der IPPNW muss man hier wohl nicht suchen.
    Also von meiner Seite aus: ich würde natürlich weder für einen Rüstungs-, noch einen Tabakkonzerne arbeiten. Ich finde deine Skepsis super. Wenn jemand seine/ihre vielleicht vorhandenen Bedenken bei der Stellenwahl ignorieren kann, kann er/sie das tun, aber braucht von mir keine moralische Absolution erwarten oder meinen, ich müsse mich für eine pazifistische Grundhaltung rechtfertigen.

    Ich finde es eher absurd, sich überhaupt die Frage zu stellen, ob persönliche Ideale beim
    Beruf und Stellenwahl eine Rolle spielen dürfen.



  5. #25
    Registrierter Benutzer
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    Kann es auf emotionaler Sicht auch nachvollziehen und würde selbst nicht für ein Rüstungsunternehmen arbeiten wollen.

    Würde aber auch niemanden verurteilen, der es tut. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

    Wie stellst du dir das mit der Unternehmensberatung vor? Wenn du da nicht selbstständig bist kannst du dir da deine Kunden auch nicht aussuchen. Kaum ein Unternehmen arbeitet zu 100% ethisch. Siemens baut nun auch für 8 Mrd. € ein Zugsystem in Ägypten. Vielleicht werden mit den Zügen auch mal Todeskandidaten oder Soldaten transportiert?



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