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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo,
    ich interessiere mich sehr für Medizin, bin mir aber relativ sicher, dass der "normale Arztberuf" nichts für mich ist.
    Ich habe mich nun wirklich ausführlich mit den Facharztrichtungen beschäftigt und vor allem viel über die Tätigkeit als Facharzt für Labormedizin (aber auch als Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen) gelesen. Beides scheint auf den ersten Blick wirklich sehr gut zu mir zu passen. Alternativ könnte ich mir auch noch Arbeitsmedizin vorstellen.

    Nun ist es ja irgendwie sehr speziell, a) vor dem Studium schon so klare Vorstellungen zu haben und b) alle "normalen Fachrichtungen" fast schon auszuschließen. Deswegen bin ich etwas verunsichert, ob mein Plan wirklich "sinnvoll" ist.

    Andererseits wüsste ich auch nicht, was dagegen sprechen sollte. Es ist auch nicht so, dass ich eine totale Abneigung hätte gegen die Berührungspunkte, die man im Studium und teilweise in der Weiterbildung mit den normalen Arzttätigkeiten hat. Ich denke nur, dass das auf Dauer nicht das richtige für mich wäre.

    Ist der Job des Labormediziners zukunftssicher? Ich habe Meinungen dazu gelesen, nach denen es dort künftig (auch aus Kostengründen) weniger Ärzte und mehr NaWis geben könnte.



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  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Hallo Labor 2023,

    Du schreibst, dass Du dich ausführlich mit den Facharztrichtungen beschäftigt hast und deswegen die Auswahl auf Labormedizin, Arbeitsmedizin und öffentliches Gesundheitswesen eingeschränkt hast.
    Nur, warum es diese Fachrichtungen werden sollen bzw. wie Du dir den Arbeitsalltag vorstellst, darüber schreibst Du nichts. Kannst Du dazu etwas sagen?

    Wenn Du dich wirklich damit auseinandergesetzt hast, spricht nichts dagegen mit diesen Vorstellungen ein Medizinstudium zu beginnen.
    Dir sollte aber bewusst sein, dass es ein langes Studium ist mit vielen Praktika.

    Dass der Job des Labormediziners so bald verschwindet glaube ich persönlich nicht. Aber es ist schwierig 11 Jahre, oder noch weiter, in die Zukunft zu sehen.

    Warum möchtest Du Labormediziner werden?
    "Die Menschen sind schlecht und die Welt ist am Arsch, aber Alles wird gut!"



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Ich bin sehr an Medizin interessiert, aber kann mir nicht vorstellen, längere Zeit Nachtdienste zu machen und will auch eigentlich nicht den Großteil meiner Arbeitszeit unmittelbar mit Kranken zu tun haben. Ich kann mir gut vorstellen, Untersuchungen durchzuführen (Arbeitsmedizin, teilweise ÖGD), aber will eher keine "richtige hands-on-Tätigkeit".
    Generell 50 Stunden/Woche und auch mal am Wochenende zu arbeiten ist für mich weniger schlimm.
    Diese Kriterien scheinen die Fächer zu erfüllen, aber es ist halt schwierig, da vorher einen richtigen Einblick zu bekommen.



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  4. #4
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    11.517
    Ich finde es sehr spannend, was die heutigen Studienanfänger für Wünsche und Vorstellungen haben. Es deckt sich leider nicht sehr mit der Realität des Berufslebens. Da ich zufrieden bin mit meinem Beruf und auch meinem Job, kann ich mich hier durchaus bilden darin, wie die kommenden Generationen Ärzte arbeiten wollen. Ob ihr das bekommt was ihr wollt… ich denke eher nicht!
    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
    und eine kleine Blume."



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Grundsätzlich halte ich das schon für möglich.
    Ein Kommilitone von mir hat ausschließlich medizin studiert, um später als Hausarzt arbeiten zu können. Er hat das von Tag 1 an gesagt & alles daran angepasst. Famulaturen, PJ, auf alles verzichtet bzw. Abgelehnt was ihm für einen Allgemeinmediziner nicht sinnvoll vorkam. Darüber hinaus war er vorher in einem ganz andern Beruf tätig, bei Start des Studiums weit über 30 & durch alle Semester hindurch unter den Top 5 % der Studenten in den Klausuren. Er wusste was er wollte & das kann nicht jeder von sich behaupten und fand das manchmal sehr engstirnig, andererseits auch bewundernswert wie klar sein Weg für ihn war.



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