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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo!

    Ich denke schon Tagen darüber nach, ob ich nicht mein Jura-Studium (würde jetzt ins 3. Semester kommen) abbrechen soll um lieber Medizin zu studieren. Ich bin zur zeit kurz gesagt in ´ner echten Identitätskrise...
    Gab es von Euch auch schon mal welche, die so unentschlossen waren?

    Ich mein in der Schule war ich mit Mathe und Bio - LK schon immer naturwissenschaftlich interessiert, was mir jetzt bei Jura GAR nichts hilft. Leider stehen auf der Medizin-Seite die hohen Klage-Kosten von 3.500 - 5.500€ , denn mit einem Schnitt von 2,3 kann ich wohl noch lange warten, vor allem vor dem Hintergrund der ansteigenden Medizin-Bewerber in den nächsten Jahren...Da würde für mich eine Kapazitätsklage am nächsten liegen....

    Vielleicht kann mir jemand diesbezüglich etwas weiterhelfen....

    Gruß
    Daniel



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  2. #2
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    Ein ähnliches Problem hatte ich auch. Ich hatte zwar noch nicht mit Jura angefangen, hatte aber schon einen Platz an der BLS in Hamburg, habe mich dann aber letztlich doch für Medizin entschieden. Ein Fehler wäre ein Wechsel zu Medizin im Moment mit Sicherheit nicht. Wenn Du natürlich nicht den NC hast, dann sieht es schlecht aus. Du könntest ja nicht mehr weiter Jura studieren und müßtest erst einmal Wartesemester sammeln, bevor Du anfangen kannst. Da Du im Moment aber zwischen 7 und 8 Wartesemstern minimal brauchst und nichteinmal sicher ist, daß es die ZVS noch gibt, wenn Du fertig bist, würde ich mir das doch sehr gut überlegen. Besser wäre vielleicht ersteinmal Jura fertig zu studieren und sich dann als Zweitstudienbewerber zu bewerben. In der Zwischenzeit wäre natürlich über Bewerbungen im Ausland z.B. an der privaten Medizinuni in Salzburg nachzudenken. Außerdem könntest Du versuchen, über Jura einen Quereinstieg zu machen, indem Du versuchst, Medizinerscheine an Deiner Uni zu machen.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Klage heisst nicht gleich Platz. Mit einer Klage kaufst Du Dir die Chance auf 0.5-10% Zulasungsmöglichkeit. Die 10% habe ich in meinem Fall nur einmal gehabt. Sonst waren es meisst immer 0.5 bis 4%.



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  4. #4
    Gold Mitglied Avatar von maja
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    Hallo,

    ich studiere selbst Jura (allerdings bald fertig) und umgebe mich schon seit langer Zeit mit dem Gedanken, (wieder) Medizin zu machen. Da das aber eine große Entscheidung von doch recht weitreichender Tragweite ist, habe ich mich dazu entschieden, das erste Examen in Jura zu machen und dann weiter zu sehen, ob ich noch Medizin dran hängen will.

    Du musst halt auch bedenken, dass Du wohl einige Wartesemester sammeln wirst müssen, bevor Du Medizin starten kannst. Wenn Du Dir sicher wärest, dass Jura nicht das ist, was Du ein Leben lang machen willst, dann wäre es durchaus sinnvoll, diese Zeit durch eine medizinisch orientierte Ausbildung zu überbrücken.

    Allerdings solltest Du Dich nicht von einer ersten (Lebens-)sinnkrise einschüchtern lassen. Sowas gehört zum Leben eines jeden Studenten dazu. Jeder fragt sich einmal im Laufe des Studiums, für was er / sie das alles macht und ob es nicht besser wäre, was andres zu machen. Doch vorschnelle Entscheidungen stellen sich leider oftmals als Weg des geringsten Widerstandes dar mit dem gutgläubigen Gedanken, dass in einem anderen Studium alles besser wäre, ohne genau zu wissen, dass es überall Probleme gibt und man sich die Sinnfrage auch dort wird stellen müssen.

    Ich kann Dir nur raten, das alles genau zu bedenken. Vielleicht machst Du auch erstmal die Zwischenprüfung in Jura und entscheidest dann, ob Du Dich immer noch quälen musst. Oder nutze doch die nächsten Ferien dazu, mal kein Jurapraktikum zu machen, sondern schon mal einen Monat im Krankenhaus ein Praktikum zu machen. Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidung weiter.

    Viele Grüße von einer aus eigener Erfahrung sprechender auch in H wohnhafter
    ~maja
    Ne discere cessa.



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  5. #5
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    Hallo!

    Danke für Eure Antworten!

    Leider glaube ich, dass ich mich jetzt entscheiden muss, denn in ein, zwei Jahren (vielleicht sogar nach einer Ausbildung im medizinischen Bereich) noch ein so langes Studium wie Medizin zu beginnen ist ziemlich schwer - vor allem vor dem hintergrund vielleicht erst mit 33 fertig zu sein und das erste (wenige) Geld als Assistenzarzt zu verdienen... ich mein, wenn ich jetzt zum SS eine Zulassung bekommen hätte, dann hät ich auf jeden Fall Medizin studiert, aber zur zeit ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein zu hoher Preis, denn ich mit einer Kapazitätsklage und dann vielleicht noch 1 Jahr Wartezeit in Kauf nehmen müsste...ich glaube ich würde demjenigen, der mir die Entscheidung abnimmt 1000€ zahlen...

    Liebe Grüße
    Daniel



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