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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    04.04.2004
    Beiträge
    2

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    Hallo!

    Ich studiere Medizin im 1. Semester, und bin so auf einen etwas außergewöhnlichen Studentenjob gekommen. Für eine schlafmedizinische Studie wurden Probanden gesucht, und da es mich auch wegen meinem Studium interessiert (klar, Geld ist auch schön) würde ich gerne daran teilnehmen. Ich war dann auch schon bei einem Infoabend darüber. Da kam dann raus, dass bei dem Ganzen einem wohl doch ein Wirkstoff initiiert werden soll. Hierbei würde es sich um Wachstumshormone handeln, die jeweils 4 Mal während einer Nacht in geringen Mengen in die Venen gegeben werden. Die zuständige Ärztin betonte zwar, dass der Körper diese sehr schnell wieder abbauen würde, und es zu keinerlei Langzeitnebenwirkungen käme. Kann man dieser Aussage tatsächlich trauen? Kurzzeitig hätten manche Probanden wohl Herzrasen bekommen, aber das sei nur vorübergehend und unbedenklich. So etwas würde mir nichts ausmachen, allerdings wäre es mir kein Geld der Welt wert, meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Könnte es denn sein, dass solche Studien gar nicht so harmlos sind, wie ich mir vorgestellt hatte? Vielleicht bringt so ein Wirkstoff etwas im Körper durcheinander, dass sich erst nach Jahren bemerkbar macht ... Und dann wäre ich auch noch selbst daran Schuld? Ich weiß auch nicht, vermutlich geht da doch etwas die Phantasie mit mir durch, und das Ganze birgt tatsächlich kein besonders großes Risiko.

    Hätte vielleicht jemand einen Tipp – Rat für mich, oder sogar selbst schon Erfahrungen mit so etwas gemacht?

    Danke!



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  2. #2
    Sidewinder
    Guest
    Also ich denke mal, es ist nicht davon auszugehen, dass Probenden wahllos irgendwelche Substanzen verabreicht werden, von denen man vermutet, dass sie irgendwelche Folge- oder Langzeitschäden verursachen werden, aber ein gewisses Risiko trägt man also Proband schon, denke ich, wenn man sich da was verabreichen lässt!
    Letztenendes soll ja dann doch die Wirkung des Stoffes getestet werden und ob nicht doch irgendwann mal irgendeine Nebenwirkung oder Langzeitfolge auftritt kann man ja nicht genau sagen!
    Also ich denke nicht, dass die zustädnigen Ärzte euch da was vorlügen, außerdem könnte ich mir vorstellen, dass das mit einer ganzen Menge Auflagen verbunden ist, bis man überhaupt eine Studie an Menschen durchführen darf, insofern ist da schon eine gewisse Sicherheit gegeben!
    Trotzdem, ein Restrisiko bleibt sicherlich...




    P.S. Warum war dieser Thread vom 4.4.2004 eigtl. schon ganz oben, bevor ich hier reingepostet habe...ich dachte das wäre ein neuer Thread....komisch!



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