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Thema: was soll das

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Jo da hast Du sicherlich recht, ich finde es aber auch unfair so lange warten zu müssen, wie jemand mit einem schlechten Abi. Das Vergabesystem ist so wie es ist schon komisch. Aber ändern kann man da eh nichts. Ich hab es mir schon abgewöhnt mich darüber aufzuregen....



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  2. #7
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    Das ZVS-Vergabe System ist so chronisch krank, wie das deutsche Steuerrecht.
    Nur wer sich wirklich gut auskennt, weiß die Vorteile zu nutzen, wer ein schlechtes Abi hat, nun ja hat Pech.
    Wie so oft immer auf die kleinen



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  3. #8
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    Wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass es wirklich perfekt wäre, würde diese sicher durchgeführt werden...
    Man muss aber einfach den Tatsachen ins Auge blicken, dass es kaum vernünftig zu realisierende Möglichkeiten gibt, die
    a) allen einen Studienplatz an
    b) ihrem Wunschort
    c) ohne zu warten mit
    d) einem ganz simpel zu durchschauenden System,
    e) und schließlich kostengünstig
    machen...

    Aufd er einen Seite will sicher keiner hohe Studiengebühren zahlen, auf der anderen Seite soll natürlich jeder Student die Möglichkeit zu einem Auswahlgespräch haben...
    Es ist nun einmal so, dass es nur eine begrenzte Anzahl von Medizinstudienplätzen gibt, und es ist halöt nicht nur der eine Punkt, dass diese gemessen an anderen Studiengängen relativ teuer für den Staat sind, sondern dass halt letztlich kein Überangebot an Ärzten sein soll. Später wird sich jeder angehende Arzt über die übersuchschnittlich niedrige Arbeitslosenquote freuen...

    Um diese wenigen Plätze zu verteilen muss es aber einfach ein System geben... Dass das nicht ganz einfach sein kann, sollte klar sein. Und der Satz, dass wer es nicht versteht keinen Platz bekommt... Wer ernsthaft an einem Medizinstudium von 6 Jahren und später einem lebenslangen Beruf als Arzt interessiert ist, sollte meiner Meinung nach auch das Interesse aufbringen, ein 50 seitiges Heft durchzuarbeiten und zu verstehen... Zudem gibt es für Fragen Foren wie dieses, eine Telefonhotline (habe ich zweimal wegen Verständnisfragen angerufen (bevor ich von dem Forum wusste und wurde mir beide Male geholfen)... Also ein gewisses Bemühen für einen Studienplatz sollte man schon vorraussetzten, zumal man sich noch nicht einmal wie in anderen Studiengängen an x Unis bewerben muss...

    Dass so ein System nicht in allen Fällen gerecht sein kann, ist leider klar... Ich denke, jeder der schon hier im Forum Fragen stellt, also ein gewisses Bemühen darstellt, und vor allem Leute, die 3-4 Jahre warten, haben einen Studienplatz nicht weniger verdient, als diejenigen, die einfach schulisch gut waren, aber bei weitem kein so tiefes Interesse an der Medizin haben, vielleicht es nur wählen, weil die Eltern es wollten oder weil der NC halt gut genug ist...

    Aber irgendeine Eignung muss es nun einfach geben und der Abischnitt ist ein vergleichbares Kriterium, dass einigermaßen gut die Leistungsfähigkeit darstellt... Wenn man sich in der Schule 9 Jahre bemüht um ein gutes Abi zu schaffen, wenn man zeigt, dass man fähig ist zu lernen, zu begreifen und auch etwas aus seinen Fähigkeiten zu machen, dann ist es wohl einigermaßen logisch, dass man einen Vorteil gegenüber Leuten hat, die das ganze nicht sonderlich interessiert hat. Vielleicht ist es ein Fehler der Schulen, dass man dort nie so sonderlich auf die Bedeutung der Abinote aufgeklärt wurde, dass es eher nach dem Mtto ging, hauptsache Abi, Schnitt ist letztendlcih egal, was ja auch in den meisten späteren Fällen mit Ausnahme von Psychologen und Medizinern zutrifft.
    Zudem sind schon wirklich viele Ausnahmen in das System eingebaut (was andererseits natürlich auch wieder dazu führt, dass sich einige über Komplexität beschweren).
    Und die Wartezeit ist halt ein letztes Kriterium, das im Endeffekt irgendwann einen Studienplatz garantiert...
    Zu den Hochschulgesprächen/internen Verfahren... Wenn man sieht wieviele Unis Ihre Hochschulquote zurück an die ZVS schicken, ist es mir auch nicht klar was es bringen würde, das ganze zu dezentralisieren. Es geben sich vielleicht 10 Unis die Mühe Leute zu Gesprächen einzuladen, der Rest macht das ganze auch nur stupide über die Note. Schließlich der Kostenpunkt (ja ich weiß, an bildung darf nicht gespart werden, aber es will ja auch schließlich keiner Studiengebühren bezahlen) Wenn jeder Kandidat sich an 10 Hochschulen bewirbt, davon später vielleicht an 6 genommen wird, von denen 5 ablehnt, weswegen diese Plätze auch wieder zu vergeben sind... KA, da scheint mir die eine Bewerbung bei der ZVS doch einfacher...

    Um es klarzustellen, ich finde das ganze System auch nicht optimal, vielleicht sehe ich es auch aus der Sichtweise eines zukünftigen Studenten, der einigermaßen darauf vertrauen kann einen Platz zu bekommen...
    Vielleicht wäre es besser wenn man bei einem 2,5-Schnitt vorrangig vor einem 3,5-Schnitt behandelt würde, aber dann würden sich mit Sicherheit auch wieder diejenigen beschweren, die nicht nur 3-4, sondern dann 7-8 Jahre warten müssen, weil ewg andere vorgezogen werden, bis der Schnitt so weit runterreduziert wäre, wie es manche wollen...
    Es ist so, dass es bis 2,4 (zumindest im letzten Semester) mit Einsatz möglich war einen Studienplatz zu bekommen. Bis 1,6 war es praktisch möglich, sogar jeden Studienort zu wählen...
    Ntürlich fordert das ganze ein gewisses Maß an Bemühen, aber ich sehe persönlich nicht, wie man das ganze System für alle perfekt machen könnte und somit sollte man auch nicht immer nur bei der ZVS die Schuld an allem suchen...


    [Edit:] Bezugnehmend auf den höchstqualifizierten nachfolgenden Post: Ich kenne persönlich Leute, die trotz ihres 2,4 Schnitt bzw. Fachabi+KS-Ausbildung weitaus bessere Ärzte geworden wären, als ich es mit meinem 1,x werde...
    Geändert von Richelieu (13.07.2004 um 14:11 Uhr)



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  4. #9
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    Unfair ist einzig und allein, dass Leute mit einem 3er Abi überhaupt zugelassen werden können. Ich glaube nicht, dass man darin eine Einschränkung der freien Berufswahl sehen kann, wenn ein bestimmtes Abitur Voraussetzung wäre, um eine Zulassung zu kriegen. Fair wäre, wenn z.B. nur bis 2.0 eine Zulassung möglich wäre. Den anderen könnte man ja die Chance einräumen, die Oberstufe zu wiederholen und nocheinmal Abitur zu machen, um den NC zu erfüllen. Dass es aber reicht, einfach drei oder vier Jahre herumzuhängen und dann locker den Studienplatz zu kriegen, so etwas gibt es wirklich nur in Deutschland.



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  5. #10
    Gold Mitglied Avatar von ceres
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    sowas kann ja auch nicht sinn der sache sein. Aber das System ist gerade beim HS-Verfahren einfach unfair. Ich finde es zum Kotzen wenn ich mir die Zahlen vom Hochschulverfahren anschaue und leute anfangen können zu studieren, die den gleichen oder einen schlechteren schnitt hatten als ich und ich weil ich letztes jahr gescheitert bin (4 lächerliche plätze und dazu noch nichtmal nachvollziehbar) nun noch 2 Jahre warten muss-->einfach ätzend

    *sorryfürdenausbruchichweißesnervtundmichauch*



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