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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Tach.
    Ich habe hier schon oft gelesen, dass manche Leute glauben, wenn sie ein nicht ZVS-vergebenes Studium aufnehmen, ihre Wartesemester würden verfallen oder gestrichen.
    Dem ist nicht so!
    Diejenigen Wartesemester, die ihr angerechnet bekommen habt, bevor ihr euch für einen nicht ZVS-Studiengang eingeschrieben habt, bleiben euch für immer erhalten.
    Wenn ihr z.B. eigentlich Medizin studieren wollt und schon zwei Jahre auf einen Platz wartet (ergo: vier Wartesemester), euch aber jetzt alles zu dumm ist und ihr euch für Maschinenbau einschreibt und feststellt, dass das doch nichts für euch ist, stehen euch bei der nächsten Bewerbung bei der ZVS immernoch die vier Wartesemester zu. Die verfallen nicht.
    Lediglich die Zeit, die ihr an einer Hochschule in Deutschland immatrikuliert seid, wird in keinster Weise als Wartezeit von der ZVS berücksichtigt.

    Noch was zum neuen Vergabeverfahren.
    Ich denke, dass mit den derzeitig aktuellen Konditionen, der Notendurchschnitt, den man für eine direkte Zulassung benötigt, natürlich steigen wird, da eben nicht mehr so viele Plätze nach dem NC vergeben werden. Auf der anderen Seite haben viel mehr Bewerber, u.a. auch diejenigen, die knapp an dem gestiegenen NC gescheitert sind, die Möglichkeit, ihre Motivation für das Studium darzulegen und losgelöst von ihrem individuellen Schnitt, einen Studienplatz zu bekommen.
    Ich meine, dass diese Regelung den richtigen Weg geht, wenn sie auch so umgesetzt wird, wie sie erdacht war. Denkbar sind zugegebenerweise auch noch andere Szenarien, wie z.B. die Rückgabe der Auswahlmöglichkeit von den Unis an die ZVS und alles bleibt gleich. Ist aber nicht wünschenswert, da jeder, egal, ob er einen Schnitt von 1,0 oder 3,8 hat, eine grundlegend gleiche Motivation für das Studium mitbringen sollte, weil die Karten an der Uni meiner Meinung nach ganz neu gemischt werden.
    Hier muss man abwarten, wie die Entwicklung weitergeht, aber ich bin für ein liberales Auswahlverfahren, in dem jeder seine Eignung oder zumindest seine Motivation für Studiengänge nachweisen sollte, bei denen die Studienplätze knapp sind.

    Jetzt freue ich mich auf eine Diskussion.

    Bis dann

    kehx



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  2. #2
    Premium Mitglied Avatar von mb21
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    ich denk aber dass die unis weiterhin nach notenschnitt ihre plätze vergeben. weils halt am einfachsten ist. wenn man irgendwelche eignungstest oder auswahlgespräche macht kostet das zeit und geld fürs personal. die tests müssen dann noch korrigiert werden... ich denk dass sich net viel ändern wird. das neue verfahren bringt meiner meinung nach wenn überhaupt nur denen etwas die trotz gutem abischnitt warten. die bis 2,2 vielleicht. wer ein schlechteres abi hat und per warteliste einen platz erhalten will wird noch länger warten müssen. aber auch net so viel länger, da ja ein paar warter durch das auswahlverfahren reinrutschen. so fände ich es jedenfalls gerecht. dann hätten diejenigen die trotz gutem abi warten müssen auch mal ne chance.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    tach.
    ich glaube, dass die Grenze höher liegen wird (möglich bis zu 2,7-2,8), obwohl ich dir recht geben muss, wenn du sagst, dass die unis sich den aufwand wohl nicht machen werden, was sie aber zu ihrem eigenen vorteil tun sollten, denn schließlich gibt es für studienabbrecher und ex-studenten keine födermittel aus dem bundeshaushalt, also würde ich als dekan zusehen, dass ich die plätze, die ich zu vergeben habe auch mit leuten fülle, die wirklich wissen, was sie da tun und bock auf den studiengang haben und wissen, was alles auf sie zukommt.
    wie gesagt, denke ich, dass sich die leute, die ein abi unter 2,8 gemacht haben, auf jeden fall bewerben können und ziemlich gute chancen haben werden, zu den auswahlgesprächen zugelassen zu werden. man muss bedenken, dass ja 60% der plätze über auswahl vergeben werden. und es werden ja bestimmt mindestens drei mal so viele leute eingeladen, wie plätze verfügbar sind. trifft natürlich nur zu, wenn die unis mitspielen und auch interview-tage durchziehen.
    ich bin gespannt zu sehen, was los ist, wenn nur ein paar unis die chance nutzen und einladen. die bewerberzahlen bei diesen unis dürften höher sein, als tübingen und heidelberg sie jemals gesehen haben.



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  4. #4
    Dynamo Ultra Avatar von MediFreaK
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    kann euch nur zu stimmen...ändern wird sich nich wirklich viel...da immer noch alles über die zvs gemacht wird. ich bezweifle auch, dass alle unis nen auswahlgespräch oder tests machen werden...ist wirtschaftlich einfach nicht möglich...die ncs werden dann hoffentlich trotzdem etwas ansteigen da haben die leute echt noch ne chance, die ganz knapp gescheitert sind bzw. im auswahlverfahren der uni rausgeflogen sind. (so wie ich )
    schade ist nur, dass mit sicherheit weiterhin viele leute mit riesiger motivation usw. auf der strecke bleiben.
    Und Gott sprach: lächle, es könnte schlimmer sein und ich lachte und es kam schlimmer...



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  5. #5
    little red riding bitch Avatar von agouti_lilac
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    Zitat Zitat von KEHX
    Tach.
    Ich habe hier schon oft gelesen, dass manche Leute glauben, wenn sie ein nicht ZVS-vergebenes Studium aufnehmen, ihre Wartesemester würden verfallen oder gestrichen.
    Dem ist nicht so!
    Diejenigen Wartesemester, die ihr angerechnet bekommen habt, bevor ihr euch für einen nicht ZVS-Studiengang eingeschrieben habt, bleiben euch für immer erhalten.
    Hi,

    vielleicht missverstehe ich das nur, aber wie meinst du das genau?

    Dass, wenn man sich für einen ZVS-vergebenen Studiengang einschreibt, die Wartesemester verfallen??
    Davon höre ich zum ersten Mal... glaube kaum, dass das stimmt.

    Korrigiere mich, wenn du das anders meinst!

    Gruß, lilac
    Calvin: “It's psychosomatic. You need a lobotomy. I'll get a saw.”



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