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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6751
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Ich kenne auch keine chirurgische Abteilung, in der man den halben Tag rumgammelt. Klingt eher, als würde das Haus sich vom Markt verabschieden wollen... Denn wenn nichts richtig, alles halbherzig und insgesamt wenig gemacht wird, dann dürfte das wohl kaum das Überleben des Hauses sichern.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  2. #6752
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    Hey liebe Leute, wie hat das PJ für euch begonnen? Ich habe gerade mein Innere-Tertial und hatte mir absichtlich eine Klinik mit Blutabnahmedienst ausgesucht. Für uns PJler fallen zum Glück deswegen im Laufe des Tages so vllt. max. 4-5 BEs und es ist wirklich gut, da man immer die Visite mitbekommt und die Ärzte richtig nett sind. Hoffe, ihr hattet ebenso einen guten Start.

    PS: Nur mal so aus Interesse: Legt ihr die Viggos auch so distal wie möglich? Ich habe das so gelernt und mache es entsprechend am liebsten am Unterarm/Handrücken. Auf unserer Station wird aber iwie die Ellenbeuge präferiert... Dürfte egal sein, oder?

    Zitat Zitat von jinkxed Beitrag anzeigen
    Heute saßen der Assi und ich von 10 - 15 Uhr komplett einfach nur da, der Assi hat ernsthaft ein Buch gelesen 3 h lang und ich durfte nicht gehen.Letzte Woche hab ich mir schon gedacht, dass die mich dabehalten wollen aus Schikane, und bin einfach früher gegangen (wohlgemerkt um 12 statt um 15, woho!) Da kam die Reaktion, ich soll nicht nur für ne Stunde zum Blut abnehmen kommen morgens und was mir denn überhaupt einfallen würde hier. Die Visite wurde mir morgens verwehrt, ich solle doch in der Zeit Blut abnehmen gehen.
    Hey, ist das dein bzw. ihr Ernst? Habt ihr in der Klinik keinen PJ-Beauftragen? Und wenn nein, dann einfach der Uni die Umstände melden. Soweit ich nachvollziehen kann, bist du eh bald durch mit dem Tertial, aber vllt. hilft es den "Nachfolgern". Sowas finde ich unmöglich...
    Geändert von escitalopram (07.06.2018 um 14:36 Uhr)



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  3. #6753
    OP-Sperrer Avatar von Echinococcus
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    Ich bin dann mal die Chirurgen ärgern...
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    Zitat Zitat von escitalopram Beitrag anzeigen
    PS: Nur mal so aus Interesse: Legt ihr die Viggos auch so distal wie möglich? Ich habe das so gelernt und mache es entsprechend am liebsten am Unterarm/Handrücken. Auf unserer Station wird aber iwie die Ellenbeuge präferiert... Dürfte egal sein, oder?
    Natürlich legst du die Flexüle wenn möglich NICHT in die Ellbeuge. Für den Patienten ist es unangenehm, die mechanische Beanspruchung wird wahrscheinlich die Funktionsdauer verkürzen und Studien zeigen, dass es eine erhöhte Phlebitisgefahr gibt ("Moreover, the cubital fossa region cannot be considered as the first choice for cannulation in cases where other locations are vailable. Dunda et al, 2015).
    Geändert von Echinococcus (07.06.2018 um 14:50 Uhr)
    Monkey see and monkey do...evolution was never true. All the lies they feed to you, monkey me and monkey YOU!



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  4. #6754
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Echinococcus Beitrag anzeigen
    Natürlich legst du die Flexüle wenn möglich NICHT in die Ellbeuge. Für den Patienten ist es unangenehm, die mechanische Beanspruchung wird wahrscheinlich die Funktionsdauer verkürzen und Studien zeigen, dass es eine erhöhte Phlebitisgefahr gibt ("Moreover, the cubital fossa region cannot be considered as the first choice for cannulation in cases where other locations are vailable. Dunda et al, 2015).
    Meine Meinung. Umso mehr wundert es mich, dass bei vielen Patienten die Viggos in der Ellenbeuge liegen... Mir wurde "bei uns" erklärt, dass sie es bevorzugt in der Ellenbeuge machen, da es am Handrücken angeblich mehr wehtun soll. Aber der Einstich spürt man ohnehin, von daher...

    Danke für die Antwort!



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  5. #6755
    Diamanten Mitglied Avatar von Miss_H
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    Zitat Zitat von Echinococcus Beitrag anzeigen
    Natürlich legst du die Flexüle wenn möglich NICHT in die Ellbeuge. Für den Patienten ist es unangenehm, die mechanische Beanspruchung wird wahrscheinlich die Funktionsdauer verkürzen und Studien zeigen, dass es eine erhöhte Phlebitisgefahr gibt ("Moreover, the cubital fossa region cannot be considered as the first choice for cannulation in cases where other locations are vailable. Dunda et al, 2015).
    Wissenschaftlich habe ich mich damit nicht auseinander gesetzt, daher hier nur meine sehr persönliche Meinung.
    Ich versuche den Zugang am nicht-dominaten Arm des Patienten zu legen. Die Venen am Handrücken/Unterarm sind kleiner als in der Ellenbeuge (damit ist bei mir die Trefferquote auch geringer). Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie schneller verstopfen. Für mich auch wichtig; wenn ich den Zugang am Handrücken lege, dann können die Patienten sich die Hände nicht mehr richtig waschen. Das finde ich unpraktisch. Am Unterarm findet man meist etwas in Höhe des Handgelenks. Doch die meisten Patienten tragen an der nicht dominanten Hand die Uhr. Außerdem ist die mechanische Belastung hier auch gegeben (am Handrücken auch, wenn der Schlauch etwas länger ist). Und wenn die Zugänge nicht standardmäßig verbunden werden, dann sind die auch schnell mal raus an der Hand oder dem Unterarm.
    Ich finde die Ellenbeuge relativ praktisch und plädiere dann eher dazu regelmäßig zu überprüfen, ob ein venöser Zugang noch nötig ist.

    edit:
    Zitat Zitat von escitalopram Beitrag anzeigen
    Mir wurde "bei uns" erklärt, dass sie es bevorzugt in der Ellenbeuge machen, da es am Handrücken angeblich mehr wehtun soll. Aber der Einstich spürt man ohnehin, von daher...
    Aber vielleicht geht es nicht nur ums Stechen. Der Zugang bleibt ja liegen und vielleicht tut es dann auch mehr weh.



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