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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    hat hier jemand zufällig auch gerade im heute-journal den Beitrag über den Ärztemangel in Deutschland gesehen?
    In dem Bericht war unter anderem von einer Studie die Rede, welche besagt, dass jetzt und in den nächsten Jahren ein krasser Ärztemangel herrscht/herrschen wird. Gründe dafür seien
    -die große Arbeitsbelastung in Klinik und Praxis
    -die schlechte Bezahlung in Deutschland im Vergleich zum Ausland
    -die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    Weiterhin wurde gesagt, dass es jetzt Aufgabe der Selbstverwaltung der Ärzte und der Politik sei, diese "Zustände" zu ändern, um den Arztberuf wieder attraktiver und praktikabler zu machen.

    Liest man hier auf Medi-Learn.de die "Ärzte im Interview", bekommt man ja einen ähnlichen Eindruck vom Studium und von der (Assistenz)Arztzeit. Meine Frage jetzt an Euch: Was treibt Euch persönlich trotzdem an, Medizin zu studieren? Habt ihr Euch über die oben stehenden Punkte (Arbeitsbelastung, vergleichsweise niedriges Einkommen...) überhaupt schon einmal Gedanken gemacht? Und glaubt ihr, dass die Medienpräsenz des Themas eine Schritt in eine andere Richtung ist?

    Ich möchte einfach wissen, ob ich mit meinem "Idealismus" allein bin oder nicht. Durch mein Pflegepraktikum und viele Erfahrungsberichte weiß ich mittlerweile genau, dass ich mich auf viel mehr als nur einen Beruf einlasse, der fordert, dass ich einiges in meinem Leben hintenan stellen muss. Dennoch ist Medizin das Einzige, was mich interessiert und was ich machen möchte, weil ich so Menschen helfen, die Welt vielleicht ein Stück besser machen und Spuren mit meinem Leben hinterlassen kann. Naja und es ist einfach das spannendste Fach (besser: die spannensten Fächer, die), das ich mir vorstellen kann.

    Was sind Eure Beweggründe, Medizin zu studieren?

    Versteht mich nicht falsch, das ist reine Neugier. Ständig tauchen hier im Forum neue "Gesichter" auf, die Medizin studieren wollen und da frag ich mich halt jedes Mal, welcher IHR Antrieb dazu ist, vor allem im Hinblick auf o.g. Faktoren.

    Ich bin gespannt.

    Grüße,
    Theresa



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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von MediManu
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    Hallo,

    ich habe irgendwie auch die gleichen beweggründe wie du für's medizinstudium. hab aber irgendwie auch angst vor der entwicklung am arbeitsmarkt für ärzte!!! dennoch bin ich der meinung, dass es zumindest für eine beachtliche zahl der medizinstudenten mehr ist als nur ein beruf, nämlich eine berufung. natürlich gibt es auch mediziner, die nicht wissen, warum sie arzt sind, genauso wie es piloten gibt, denen das fliegen einfach keinen spaß macht und die nur fliegen, weil sie was besseres nicht gefunden haben.

    hier im forum hat bereits ne umfrage stattgefunden, was denn die häufigsten motivationsgründe für's medizinstudium sind.

    das ergebnis findest du unter folgendem link:

    http://www.medi-learn.de/medizinstud...hlight=umfrage

    grüßle
    Geändert von MediManu (12.05.2005 um 11:08 Uhr)



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    tja, schwieriges thema.
    ich verstehe eins nicht, überall wird vom ärztemangel geredet, aber wenn man sich die letzten semester anschaut, so sind (zumindest in thüringen) die NCs mit fast jedem semester gestiegen....vor 2-3 jahren hätte ich mit meinen 2,0 noch direkt nen platz bekommen.
    das bringt mich zum nächsten thema. wenn die NCs immer höher gehen, aber nicht weniger leute zugelassen werden muss es an anderen sachen liegen. ist es vielleicht so, das die abiturprüfungen einfacher geworden sind, das es einfacher geworden ist ein gutes bis sehr gutes abi zu machen? aber egal...ich schweife ab

    warum will ich medizin studieren?
    weil ich, besonders im letzten jahr ein riesengroßes interesse für die ganze materie entwickelt habe. dieses wissenschaftsgebiet interessiert mich einfach ungemein.
    meine mutter war ärztin, wenn mich früher jemand gefragt hat was ich mal werden will kam als antwort immer: "weiß ich noch nicht, aber nicht arzt." mittlerweile hat sich meine meinung dazu um 180° gedreht und es heißt von nun an "nichts anderes außer arzt."
    ich bin gespannt was die nächsten jahre im bezug auf den job als arzt an verbesserungen (vielleicht auch verschlechterungen?) mit sich bringen. vor einigen wochen war nen ziemlich guter artikel über das ganze thema im stern glaube ich. würden die verhältnisse so bleiben wie sie jetzt sind, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nach dem abgeschlossenem medizinstudium ins ausland gehen würde...



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  4. #4
    urologiker Avatar von die chondropathia
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    Tja, als ich anfing war das Motto: "Ich will Medizin studieren und nie Arzt werden." Jetzt ist das Motto: "Ich will endlich Arzt werden und habe genug vom Studieren."

    Und es sind nicht die Arbeitsbelastung und das wenige Geld, die die Leute aus dem Land treiben, sondern die geringe Wertschätzung der Arbeit im gesamten Umfeld, sei es von Patienten- oder von Mitarbeiterseite.
    Ich sage Mitarbeiter. Kollegen gibt es nicht mehr ?



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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von MediManu
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    Zitat Zitat von funkytyreese

    -die große Arbeitsbelastung in Klinik und Praxis
    -die schlechte Bezahlung in Deutschland im Vergleich zum Ausland
    -die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    ... aber mal ganz im Ernst: für welchen anspruchsvollen Beruf, der nur mit einem Studium ausgeübt werden kann, trifft dies hier nicht zu?????

    Bin grad am Abschluss meines BWL-Studiums und will danach Medizin studieren. Und die oben genannte Situation trifft bei jeder Arbeitsstelle zu, die ich mir als BWLer angeschaut habe.

    Genau die o.g. Gründe haben mich bisher immer von meinem eigentlichen Studienwunsch "Medizin" abgehalten. Doch in Anbetracht dessen, was ich da im Rahmen meiner Praktika und in Gesprächen mit Managern / BWLern so gesehen habe, schreckt mich das überhaupt nicht mehr!

    Dann musste entweder Lehrer werden oder ne "9 to 5" Sachbearbeiterstelle annehmen.
    Geändert von MediManu (25.04.2005 um 23:03 Uhr)



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