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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #38946
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    Vielleicht ist es denen die den OP-Plan machen gar nichtmal bewusst nach welchen Kriterien sie einteilen. Hab aber immer eher das Gefühl gehabt dass Männer von Oberärzten bevorzugt werden - sei es wegen mehr Sympathie, eines größeren Identifikationsmoments, oder weil sie im Allgemeinen doch eher dazu neigen selbstbewusst und forsch aufzutreten, eher "anzupacken". Das mag nach schrecklichen Vorurteilen klingen, aber wenn man mal länger alles genau beobachtet scheinen sich doch zumindest gewisse Tendenzen zu zeigen - Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Explizit ansprechen scheint dagegen wenig zu bringen, beziehungsweise es ändert sich nur für eine kurze Zeit was und dann gerät es wieder in Vergessenheit. Es scheint Muster zu geben die sich nicht auslöschen lassen.

    Man muss vielleicht auch vom Typ her jemand sein dem was zugetraut wird - also auch selbstbewusst auftreten. Entscheiden können. Das ist vermutlich ein oft unterschätzter Faktor.



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  2. #38947
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    Zitat Zitat von mbs Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es denen die den OP-Plan machen gar nichtmal bewusst nach welchen Kriterien sie einteilen.
    Das ist durchaus vorstellbar. Die meisten Abteilungen sind, so mein Eindruck, überhaupt recht schlecht organisiert, da jegliche Management-Expertise fehlt. Und es fehlt nicht nur die Expertise, sondern auch das Verständnis dafür, dass Management möglich und sinnvoll ist. Es wird als ein lästiger Zeitfresser betrachtet, nicht als etwas, was großes Verbesserungspotenzial bietet. In vielen Abteilungen wird wahrscheinlich nicht einmal regelmäßig ausgewertet, wer wieviele OPs welcher Art gemacht hat, wer wie oft mit wem operiert, usw. Und dort, wo diese Daten erhoben werden, werden sie dann wahrscheinlich oft nie angeschaut, nie Änderungen anhand dieser Daten implementiert.

    Ich bin nicht in einem operativen Fach tätig, aber ich seh auch in meinem Fach, wie unterschiedlich die Standards bzgl. Management sind. Manche Chefärzte, bei denen ich mich beworben hatte, wussten nicht einmal auswendig, wie ihr Stellenplan ist, wann welche Stellen frei werden, usw. Mein Chefarzt hingegen weiß ganz genau, wer wann seine FA-Prüfung machen kann/wird, wer wann mit dem FA fertig wird, wer welche Rotationen machen möchte, wer wann welche Rotationen machen will/soll/könnte, usw. Und es werden stets sehr frühzeitig Stellen ausgeschrieben, schon lange, bevor die Leute weg sind. Deshalb sind die Stellen dann eben auch fast immer besetzt. Das sind halt die feinen Unterschiede - und die wirken sich auch aus. In operativen Fächern ist das natürlich noch viel wichtiger.

    Es lohnt sich also, zu schauen, dass man in eine gut geführte Abteilung kommt, in der Management und Planung Chefsache sind, und der Chef die nötige Expertise und Leidenschaft dafür hat, sich die nötige Zeit dafür nimmt.



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  3. #38948
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  4. #38949
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    Psychiatrie, Österreich.

    (Und hab deshalb auch etwas Einblick in die ACH/VCH und Innere bekommen, nachdem man in Österreich als Teil (fast) jeder Facharztweiterbildung zunächst einmal neun Monate "Basisausbildung" machen muss.)



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  5. #38950
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Psychiatrie, Österreich.

    (Und hab deshalb auch etwas Einblick in die ACH/VCH und Innere bekommen, nachdem man in Österreich als Teil (fast) jeder Facharztweiterbildung zunächst einmal neun Monate "Basisausbildung" machen muss.)
    Hat man das "Ius practicandi" früher nicht erst nach 3 Jahren Turnus bekommen? Seit wann habt ihr eure Basis Ausbildung auf 9 Monate verkürzt?



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