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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Göttingen Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    31.10.2005
    Beiträge
    3
    Hallo zusammen,
    ich habe in diesem Wintersemester keinen Studienplatz bekommen, doch ich kriege sehr wahrscheinlich im nächsten Sommersemster ein Studienplatz. Ich möchte in der Zwischenzeit mit dem Rucksack durch Europa reisen um mir unter anderem bedeutsame und schöne Unis, die Medizin lehren, anzuschauen.
    Könnt ihr mir europäische Unis sagen, die eine Reise wert sind oder wo ich mich informieren kann?
    lg King Lui



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  2. #2
    Gold Mitglied
    Mitglied seit
    05.06.2005
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    323
    Also mir ist nicht bekannt, dass es extrem, außergewöhnlich berühmte Med-Unis in Europa gibt. Wenn überhaupt, dann ist es der allgemeine Ruf der Uni. Oxford und Cambridge sind weltweit sehr berühmt. Oxford kenne ich auch persönlich; sehr schöne Stadt mit vielen Colleges und sehr moderner (wenn auch kleinen) Medical School.



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  3. #3
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
    Mitglied seit
    04.04.2003
    Ort
    Oche -> Kölle
    Beiträge
    28.618
    Bologna ist da sehr zu empfehlen! Dort wurde 1088 die erste europäische Universität gegründet (Medizin kam zwar etwas später hinzu, kenne das genaue Jahr grad nicht, aber kann ebenfalls auf eine jahrhundertelange Tradition zurückschauen).
    Ganz interessant dabei, dass zum Einen berühmte Männer dort lehrten (Malpighi, Vesal...) zum Anderen Grundsteine zur Lehre gelegt wurden. In Bologna haben denn auch die ersten kirchlich geduldeten Sektionen von Leichen stattgefunden (natürlich nur im Beisein eines geistlichen Vertreters). Der Ort, das Teatro anatomico, ist noch heute im Archiginnasio hinter dem Dom, dem alten Sitz der Universität, zu bewundern (der komplette Raum mit vielen Statuen, auch zwei "Gehäutete", in Holz gehalten, bis auf den Seziertisch, der eine große schön geschwungene Marmorplatte aufweist). Das ganze Archiginnasio ist sehr schön. Dort befindet sich die alte Bibiothek, zumindest Teile derer, Ausstellungen werden dort gehalten, vor allem aber zu bestaunen sind die vielen Wappen, die auf Wände und Decken gemalt wurden. Diese sind sowohl von Professoren als auch von Studenten bzw deren Familien, die sich für die Nachwelt verewigten.
    Ach ja, noch mal zum Thema Sektionen: Nachdem sich der erste Schrecken in der Bevölkerung gelegt hatte, wurde dieses Spektakel immer beliebter. So wurden schon bald erste öffentliche Sektionen von Verbrechern, die laut kirchlicher Lehre keine Seele hatten, die somit auch nicht geschändet werden konnte, als große Schauveranstaltungen abgehalten.
    Also, wie gesagt, die Stadt lohnt sich, und wenn Du dort hinfährst, kann ich Dir noch die mit großem Abstand beste Eisdiele der Welt nennen

    Buon divertimento,
    Muriel



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  4. #4
    Platin Mitglied
    Mitglied seit
    06.12.2004
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    933
    Prager Karlsuniversität, folgendes ist ein Auszug aus der Homepage der Universität Bayreuth:

    "Karls-Universität Prag

    Die Karls-Universität Prag ist die älteste Universität in Mitteleuropa. Sie wurde 1348 von Kaiser Karl IV. gegründet, der Prag zum Zentrum des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation machte und zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für Gelehrte und Künstler entwickelte. In der frühen Neuzeit stand die Karls-Universität zunächst unter dem Einfluss des Reformators Jan Hus, im 17. Jhdt. setzte - infolge des Dreißigjährigen Kriegs - eine Rekatholisierung ein. Es waren die Ideen der Aufklärung, die im 18. Jhdt. zu einer Neugestaltung des Universitätsbetriebs führten. 1848 war Prag eines der Zentren der nationalen, freiheitlichen und revolutionären Bewegungen in Europa.

    Die europäische Geschichte des 20. Jhdts. spiegelt sich in tiefen Einschnitten im Leben der Karls-Universität wider. Deren Aufspaltung in einen deutschen und einen tschechischen Teil, die 1882 von der Reichsregierung in Wien beschlossen worden war, bestand nach der Gründung der Tschechoslowakei im Jahre 1918 fort. Zu den ersten Maßnahmen der nationalsozialistischen Diktatur, die 1939 von der deutschen Besatzung in Prag errichtet wurde, gehörten die Verfolgung und Internierung von Studierenden und Wissenschaftlern sowie die Schließung der Universität. Der nach 1945 beginnende politische und wirtschaftliche Aufschwung und die damit einhergehende neue Freiheit von Forschung und Lehre wurden durch die kommunistische Diktatur abrupt beendet. Zahlreiche Wissenschaftler und Studierende engagierten sich 1968 für die Reformbestrebungen des Prager Frühlings und wurden deshalb zu Opfern politischer "Säuberungen" nach stalinistischem Vorbild. Erst infolge der demokratischen Revolution von 1989 konnte die Karls-Universität sich wieder uneingeschränkt entfalten und zu einer der bedeutendsten Hochschulen der Tschechischen Republik entwickeln.

    Die Karls-Universität Prag umfasst heute 17 Fakultäten sowie einige Forschungszentren, u.a. für Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Geschichtswissenschaften. Sie verteilt sich auf drei Standorte: Die Hauptgebäude einschließlich der Serviceeinrichtungen befinden sich direkt in Prag, weitere Institute wurden in Pilsen und Hradec Kralove angesiedelt. Theologie, Jura, Medizin und Pharmazie sind in Forschung und Lehre ebenso vertreten wie die "klassischen" Naturwissenschaften, die Sozial- und Geisteswissenschaften."
    Ein Versager ist nicht wer hinfällt, sondern wer liegenbleibt.



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