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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Küstenretter Avatar von hypnotel
    Mitglied seit
    16.05.2006
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    taler du tysk?
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    LOAding
    Beiträge
    3.782
    Sonst neurologisch etwas auffällig beim groben Check? Asymmetrien in Kraft/Motorik? Typische Sprachveränderungen?
    weiterhin, Hautturgor, Kolorit? Schweissigkeit?
    (C2-Anamnese?)
    Zitat Zitat von Lars
    Manchmal muss man die Schubkarre halt tragen.



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  2. #12
    Feddich ;)
    Mitglied seit
    21.08.2005
    Beiträge
    333
    Hinweise für Medikamenten-Intox? Streit mit Ehemann? Psychose?

    Wenn Intox, BZ-Entgleisung, E'lyt-Entgleisung, Infekt, Exsikkose und hypertensive Krise als Ursachen ausgeschlossen sind, würde ich in Anbetracht des relativ jungen Alters der Patientin recht fix ins cCT fahren.



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  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Fino
    Mitglied seit
    23.03.2003
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    war Luebeck
    Semester:
    Paediatrie 3. WBJ
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    Zitat Zitat von ChillenMitBazillen
    Hinweise für Medikamenten-Intox? Streit mit Ehemann? Psychose?

    Wenn Intox, BZ-Entgleisung, E'lyt-Entgleisung, Infekt, Exsikkose und hypertensive Krise als Ursachen ausgeschlossen sind, würde ich in Anbetracht des relativ jungen Alters der Patientin recht fix ins cCT fahren.
    *zustimm*
    Nocent docent
    Eifriges Mitglied der "das versus dass Polizei"



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  4. #14
    Banned Avatar von Tombow
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    18.08.2004
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    Штрафбат
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    Patientin sei "komisch" gewesen, hat eine Amnesie für das Ereignis, ist aber anscheinend in der Zeit wach und soweit orientiert gewesen (bis auf die Episode mit dem Anruf)...soweit unauffällig und wie es aussieht, auch stabil, einzig und alleine scheint sie etwas psychomotorisch verlangsamt zu sein. Mit CCT und weiterer Diagnostik haben wir also vorerst Zeit, es sei denn, da ist was auffällig. Nützen wir die für eine genauere Anamnese...falls bis dato nicht gefragt wurde, was passiert ist, dann nachholen. Ist sowas ähnliches schon früher vorgekommen, falls ja nachfragen, wann, wie was. Bei ähnlichen Ereignissen in der Voranamnese genauer nachfragen, sind die Erinnerungen an die Zeit dann nach und nach gekommen? Anamnese auf banale Erkrankungen in letzter Zeit (grippale Infekte, etc.)? Bevor man mit der Patientin all das abzieht, könnte man auch Labor abnehmen (BB, CRP, E-Lyte, H'stoff, Krea, Transaminasen, LDH, CK/CK-MB, BGA), falls gerade auch ein Sättigungsmonitor greifbar, die O2-Sättigung auch kurz überprüfen ein EKG schreiben (soweit dies nicht schon durch NA gemacht worden) und die Gesprächszeit auch effektiv nutzen, gleichzeitig einen kompletten neurologischen und internistischen Status zu erheben. Dabei aufpassen, wirkt die Patientin irgendwie dysphorisch, fällt vielleicht eine Dysarthrie auf?...falls Angehörige anwesend, auch die danach (möglichst separat) befragen. Ist man sich nicht sicher, könnten wir die Lady immer noch danach ins CCT schicken. Aus dem erhöhten BZ würde ich mir vorerst nichts ausmachen, die liebe Frau hat bestimmt zu der Tageszeit nicht so lange vorher gegessen. Wobei, auch das gehört anamnestisch eindeutig abgeklärt - eine transiente Hypoglykämie wäre da nicht ganz ausgeschlossen...wie alt ist die Patientin eigentlich? Familienanamnese im Bezug auf Diabetes?

    Soweit habe ich den Verdacht, es könnte sich um eine TGA (transitorische globale Amnesie) handeln (wobei, die psychomotorische Verlangsamung paßt da nicht 100%ig dazu) oder eine Absencen-Epilepsie (wo wiederum die vom Ehemann angegebene Ansprechbarkeit mit Amnesie während der Episode nicht so gut paßt). Internistisch verdächtige Sachen wären wie gesagt eine transiente Hypoglykämie oder (ich weiß, weit hergeholt) eine bisher nicht diagnostizierte COPD, die zu einer zeitweiligen CO2-Benommenheit/Narkose geführt hat. Eine ICB oder SAB stelle ich als Verdachtsdiagnosten zwar auf die Liste, aber nach den oben genannten.

    Und FM hat einen sehr guten (und sehr wohl praktikablen) Tip - die Angaben der Frau immer gegenchecken, Ehemann ist ja anwesend.

    Wenn man sich gerade im Dienst langweilt und noch genug freie Betten da sind, würde ich die Patientin auch vor Erheben/Eintreffen entsprechend auffälliger Befunde stationär aufnehmen. Ansonsten erst einmal CCT und Labor abwarten.
    Geändert von Tombow (23.04.2007 um 01:48 Uhr)



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  5. #15
    Kognitive Sollbruchstelle Avatar von Sebastian1
    Mitglied seit
    04.04.2002
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    Okay, ist ja recht viel fundiertes gekommen:

    Die neurologische Untersuchung zeigt sich komplett unauffällig: Hirnnervenstatus, Motorik- und Kraftprüfungen, Sensibilität, Reflexstatus, Halte- und Zeigeversuche etc. Auch das befolgen komplexer Anweisungen klappt ohne jedes Problem.
    Der Ehemann (der, soweit man das in der Situation beurteilen kann, einen feundlichen, aufgeschlossenen Eindruck macht) sagt, an Stress habe es höchstens die Renovierung eines Ferienhauses gegeben, aber das habe seiner Frau Spass gemacht. Probleme oder Streitigkeiten gäbe es auch im erweiterten Familen- und Freundeskreis keine akuten. Ebenso wird die Frage nach Suizidalität erschrocken zurückgewiesen, auch sind nach seinem Wissen keine Tabletten oder anderen Stoffe im Haus, die man versehentlich hätte (mit den an der Patientin zu sehenden Folgen) sehen können.

    Die weitere apparative Diagnostik:
    EKG: Sinusrhythmus, Indifferenztyp, keine ERBS, f 72/min.
    CCT: altersentsprechender Normalbefund (die Frau ist übrigens 65, Tombow, stand irgendwo weiter oben schon).
    Labor: bis auf die leicht erhöhte Blutglukose keine Auffälligkeiten, insb. Herzenzyme, Gerinnung inkl. D-Dimeren (falls jemand auf die Idee kommt zu fragen) und Entzündungsparameter unauffällig.

    Keine positive Anamnese für Diabetes oder Epilepsien in der Familie.



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