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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Zahnarzt
    Mitglied seit
    11.10.2005
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    170
    Hier wurde ja mal in Hinblick auf die Zukunft der eigenen Zahnarzt-Karriere die Feststellung gemacht, dass man einfach gut sein muss, denn Qualität setzt sich einfach durch. So ganz habe ich das ja nicht geglaubt.

    Jetzt habe ich wegen einem popeligen Schneidekanten-Aufbau binnen kürzester Zeit drei Zahnärzte abgeklappert, und bin einfach nur verwundert, wie schlecht ein Behandler sein kann. Der eine ätzt und präpariert nicht, und die Füllung bricht nach ner Wocher wieder herraus. Der nächste müht sich in einer dreiviertel Stunde ab, trägt ständig neu auf, um dann wieder herrunter zu schleifen. Farbauswahl mangelhaft, und von Ästhetik keine Spur. Mit einer natürlichen Zahnform hat das ganze auch nichts zun tun. Jetzt habe ich zwei obere 1er im Mund, die sich in Farbe und Form komplett unterscheiden. Da frage ich mich doch im Ernst, wie man als Behandler mit einer solchen Leistung zufrieden sein kann? Wie kann man so essentielle Fehler machen und kein Auge für eine Farb- und Formkorrektheit haben? Mein Entschluss bei all diesen Kollegen: Nie wieder!

    Seit heute weiss ich wenigstens, dass wohl doch nicht soviel dazu gehört, ein guter Zahnarzt zu sein. Bei der wirklich schwachen Konkurrenz mach ich mir zumindest keine Sorgen mehr um meine Zukunft!



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  2. #2
    *hat sich verabschiedet* Avatar von hennessy
    Mitglied seit
    27.02.2007
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    5.925
    Zitat Zitat von chillz05
    .... Da frage ich mich doch im Ernst, wie man als Behandler mit einer solchen Leistung zufrieden sein kann? ....
    Das ist nicht die Frage!
    Evtl. halten sich die Kollegen genau an die Richtlinien:
    "Die Leistung muss ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten." So stehts im Sozialgesetzbuch.

    Die Zufriedenheit der "Leistungserbringer" (denn von Ärzten oder Zahnärzten wird schon lange nicht mehr gesprochen) wird nirgendwo erwähnt.

    Ich möchte jetzt meine Kollegen nicht in Schutz nehmen. Gerade in der Front setze ich noch höhere Erwartungen auch an meine eigenen Fertigkeiten. Aber bei den derzeitigen Rahmenbedingungen darf man sich nicht wundern, wenn mal die Motivation über die Wupper geht.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    12.01.2004
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    Ne dreiviertel Stunde für ne Frontzahnfüllung in der Praxis...? Das wird schon so ziemlich unwirtschaftlich sein.



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  4. #4
    Zahnarzt
    Mitglied seit
    11.10.2005
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    170
    Das war ja das tragische, dass dieser Mann da sein bestes gegeben hat. Wohl auch weil er wusste, dass ich Ahnung von seiner Arbeit hatte. Daher hat er es sich auch im Anschluss nicht nehmen lassen, noch 10 Min. mit mir über den Zahnarzt-Beruf zu sprechen, während sein Wartezimmer aus allen Nähten platzte. Wirtschaftlichkeit hat da keine Rolle gespielt, er konnte es einfach nicht besser. Daher ja auch die Hoffnung in die eigene Zukunft, dass man solche potenziellen Patienten einfach mit sauberen Arbeiten an die Praxis binden kann.



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  5. #5
    Persona non grata Avatar von Szaf
    Mitglied seit
    24.03.2008
    Ort
    In der freien Wildbahn
    Semester:
    Retter studieren nicht, sie können es oder auch nicht
    Beiträge
    3.065
    Puh..

    wenn ich das hier lese, bin ich froh das ich bisher noch nie einen Zahnarzt für meine weißen Beißerchen brauchte.



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