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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo ihr lieben,
    komme grade aus dem physiopraktikum und bin sehr frustriert. die (6-semester) haben uns auf gut deutsch erzählt, dass man die klausur vergessen kann ohne mindestens 2 monate darauf zu lernen und dass wir, wenn wir jetzt noch nicht angefangen haben, eigentlich sowieso alles vergessen können.. und ohne schmidt/thews geht anscheinend schon 10 mal nix..
    aber erstmal kommt ja noch anatomie, bis dahin kann ich doch nicht physio lernen??!! und biochemie gibts ja auch noch..
    würde mich über tipps und beruhigende worte von freiburg-physio-und physikum-erprobten sehr freuen. (vielleicht auch noch ein paar lerntipps fürs physikum, grade weil ihr ja auch die gleichen semesterbegl. veranstaltungen noch hattet)
    vielen lieben dank!
    rali



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  2. #2
    The Dark Enemy Avatar von morgoth
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    Jo, also Physioklausur war m.M.n. die schwierigste Klausur des ganzen Studiums, da kamen eigt. nur noch Innere und Pädiatrie ansatzweise heran.
    Man muss für die Physioklausur (deutlich) mehr machen, als für andere (v.a. klinische) Klausuren.
    Ich persönlich habe mit dem Schmidt/Thews gelernt, allerdings nicht einfach auf Seite 1 angefangen und durchgearbeitet, sondern halt nach der "Wichtigkeit" einzelner Kapitel. Wenn das System immer noch besteht, dass pro Praktikumsthema 1 Frage drankommt, kann man bspw. durch intensive Vorbereitung der Thema Blut, Herz, Muskel sehr vieles abdecken.
    Daneben natürlich auch Altklausuren, da habe ich bisher immer den Ehrgeiz gehabt, jede Frage so weit es geht auch zu verstehen, ich denke mal, Auswendiglernen der Antworten bringt es weniger.
    Ich würde schon empfehlen, vor der Anatomieklausur auch mit Physio zu beginnen (ich habe es jedenfalls so gemacht); in Anatomie sollte nach dem Präpkurs schon einiges an Vorwissen parat sein, also lieber beide Fächer parallel lernen.
    Über die Durchfallquoten gab es bei uns ziemliche Horrorgerüchte, in unserem Semester sind auch einige durch die Hauptklausur gefallen; aber in der Nachprüfung erwiesen sich sehr viele Prüfer als gnädig, so dass ich persönlich niemanden kenne, der alleine auf Grund von Physio das Physikum nicht schreiben durfte.
    Für die mündliche Nachprüfung hilft natürlich eine solide Lehrbuchvorbereitung sehr.

    Für die Physikumsvorbereitung habe ich den Schmidt-Thews eigentlich gar nicht mehr angeschaut, sondern nur noch die Examen-CD/Schwarze Reihe zum Kreuzen benutzt, die Kommentare fand ich recht hilfreich, viel nachschlagen musste ich nicht. Da merkt man dann auch recht schnell, dass verschiedene Freiburg-Dinge praktisch keine Relevanz für das IMPP darstellen und umgekehrt.

    Also Fazit: Man muss sich reinknien; man sollte nicht zu spät anfangen; aber es ist zu schaffen.

    Ahja 2 Dinge noch: Es hängt natürlich auch immer vom eigenen Lerntyp ab; ich war nie ein Freund von stundenlangen Lernsessions, dementsprechend habe ich dann auch verhältnismässig früh angefangen zu lernen.
    Und: Ich finde den Impakt des physiologischen Wissens von den vorklinischen Fächern für die Klinik am grössten. Anatomie freut sich höchstens mal jemand im OP wenn man einen Muskel erkennt oder dessen Innervation kennt, Biochemie wüsste ich jetzt auch nicht so direkt. Im Strich also eine lohnende Investition für Innere u.a.
    Geändert von morgoth (06.05.2008 um 23:10 Uhr)



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  3. #3
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    vielen dank fürt deine antwort..
    denkst du denn, man braucht den schmidt/thews? da fehlt mir inzwischen einfach die zeit zu.. oder kennst du auch leute, die es ohne den (mit was dünnerem) überstanden haben? wenn ja, wie? =)
    vie lange hast du denn effektiv auf physio gelernt? also wie viele wochen, wie viele std. ca pro tag? falls du dich überhaupt noch dran erinnerst.. und hattest du da schon viel vorwissen? (praktika immer vorbereitet, vorlesungen usw..)
    liebe grüße!
    rali



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  4. #4
    unsensibel Avatar von Lava
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    schon wieder woanders
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    Also man braucht den Schmidt/Thews ganz definitiv NICHT unbedingt zum Bestehen. Ich habe dieses Buch nie besessen und es mir auch nie ausgeliehen. Allerdings hatte ich den Klinke/Silbernagel, der ja nicht minder dick ist. Hat halt mehr bunte Bilder und vielleicht etwas größere Schrift, so dass es doch weniger Text sein könnte.

    Ich denke für Physio ist es die halbe Miete, wenn man sich gut auf die Praktika vorbereitet und fleißig in die Vorlesungen geht (vor allem die vom Fakler). Für das Freiburger Spezialgebiet Kanäle gibt es ein Script im Copyshop. Bei uns gab es da auch noch ein Skript zum Praktikum, aber das hatte ich nie, daher kann ich nicht sagen, ob es was taugt.

    Ganz gut fand ich übrigens den Sibernagel/Despopoulos (oder wie der heißt), also den Taschenatlas von Thieme. Ich denke, der eignet sich ziemlich gut zum Wiederholen vor der Klausur.

    Bei mir ist das alles schon wieder so lange her, dass ich nicht mehr weiß, wie lange ich mich drauf vorbereitet hab. Waren aber schon einige Wochen... nicht full-time, aber immer wieder mal ein bisschen. Anatomie war bei uns noch ziemlich einfach, da viele Fragen IMPP Examensfragen waren und man mit der mediscript CD üben konnte. Biochemie war bei uns damals auch noch relativ einfach.

    Bei uns geisterten auch immer so Horrorstorys von üblen Durchfallquoten von über 60% durchs Semester. Bei uns waren es dann weniger als 40% und von denen hat mindestens die Hälfte in der mündlichen Nachprüfung bestanden.
    "tja" - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack or no bread in the house Moami



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  5. #5
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    6 wochen lernen haben gereicht.

    abends immer lerngruppe gemacht, das hat am meisten geholfen.
    keine angst, irgendwann machts auch spass. und vergiss nicht die vorlesung von der fleckenstein grün, die hat zum schluss immer ein paar fragen verraten.

    war dann auch gut, weil ich sie als prüferin im physikum hatte...
    hab ich da gebibbert
    Ne auderis delere orbem rigidum meum!



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