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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Physiotherapeut Avatar von Arman
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    wenn du etwas vom Herzen gerne machen möchtest, dann muss man es zumindest versuchen!
    tut man es nicht, wird man sich das ein Lebenlang vorhalten und unglücklich sein.

    von daher war und ist es für mich völlig logisch, auch 5 Jahre auf den Studienplatz zu warten.

    außerdem hinkt man nicht hinterher wenn man später anfängt... weder fühle ich mich älter, noch fühlen sich andere jünger. Das versteht man wohl erst, wenn man in der Situation ist. Das Leben ist lang genug...

    klar sollte einem sein, dass man als "Warter" nicht 5 Jahre zu hause auf dem Sofa sitzt und Olympia schaut.
    Man macht eine Ausbildung: meistens eine, die zudem auch noch Spaß macht, und bei der man sich vorstellen kann diesen Beruf auch durchgehend auszuüben.
    Geändert von Arman (09.08.2008 um 12:58 Uhr)
    Auch ein langer Weg braucht einen ersten Schritt !



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    162
    Zitat Zitat von sebi86
    [...]
    und für mich ist ein Zitat immer wieder wegweisend...: "Nichts, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß"...
    Aber wie in Scrubs gehts im Arztberuf auch nicht zu......



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  3. #8
    Diamanten Mitglied Avatar von Gersig
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    Nicht? Es ist eher wie bei Stromberg



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  4. #9
    Platin Mitglied
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    3. klinisches boahh..
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    na ja, ehrlich gesagt, war mir zu Beginn der Wartezeit nicht klar, wie lange diese dauern würde! Wenn ich es vorher gewußt hätte, dann hätte ich wahrscheinlich doch etwas anderes studiert, aber damals bin ich von einer viel kürzeren Zeit ausgegangen.
    Zunächst die Ausbildung zum Rettungsassistenten, da habe ich mir eingebildet, dass ich danach gleich studieren könnte und nebenbei noch einen Job hätte.
    Dass dem überhaupt nicht so ist, wusste ich zu Beginn nicht. Als ich fertig war, wollte ich die restlche Zeit sinnvoll in Bezug auf mein Studium überbrücken, gerade weil ich in der Oberstufe Chemie abgewählt hatte, entschied ich mich für die Ausbildung als MTA-L, um evtl. Defizite schon mal ausgleichen zu können, aber auch mit dem Hintergedanken, dass ich diese Ausbildung nie zu Ende machen würde, denn ich war sicher, vorher mit 8 Wartesemester einen Studienplatz zu erhalten. Also MTA-Schule, was zumindest in meiner Schule ausgesprochen viel Lerneinsatz bedeutet (habe natürlich auch meinen Ehrgeiz und will gut sein, bei uns sind von anfänglich 45 Teilnehmern nun im 4. Semester noch 23 dabei!, der Rest ist wirklich "rausgeflogen", weil die Klausuren sehr schwer waren) und nebenbei noch ständig als Aushilfe "retten". Mit Sicherheit wird aber MTA kein Beruf , den ich für den Rest meines Lebens ausüben wollte!
    Und die Wartezeit steigt unaufhörlich, ich war damals wirklich sicher, im WS mit 9 Wartesemestern und 2,3 einen Platz zu bekommen - pustekuchen.
    Und was wäre nun die Alternative? Soviele Jahre gewartet und ich denke, von der Erfahrung her auch sinnvoll gefüllt, aber jetzt mache ich doch keinen Rückzieher mehr! Also nächsten Sommer Examen, dann habe ich 2 abgeschlossene Ausbildungen und dann erst Start zum Medizinstudium! Natürlich die einzige Lösung.
    Nur hätte ich das alles früher abschätzen können...dann wäre meine Entscheidung vielleicht auch in Bezug auf den "Zwischenberuf" anders ausgefallen. Einzigr Trost: ich halte mich für sehr gut vorbereitet für das Medizinstudium, denn sowohl in Theorie (Histo, Chemie, Biochemie, Häma, Pathologie etc) in der MTA als auch in Praxis (Umgang mit Patienten , Notfallkompetenz, Reanimation etc.) werde ich täglich gefordert. Und Stress bietet die Doppelbelastung auch zur genüge ...

    Ich weiß nicht, ob ich es bereue, aber manchesmal wird mir doch verdammt schwer ums Herz!



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  5. #10
    Platin Mitglied Avatar von Geerthe
    Mitglied seit
    28.11.2007
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    560
    Moin moin,

    also fünf Jahre warten und dann? Sind es dann auch noch fünf Jahre Wartezeit?
    Das ist doch wirklich ein sehr unbekanntes Wasser auf das man sich dort einläßt.
    Ich habe einen Beruf ergriffen, weil er eben mal so da war und sich nichts anderes ergeben hat und ich es mir dann schön geredet habe. Ja und dann habe ich noch Kinder bekommen, viele Kinder. Und was kann ich jetzt mit meinen Job anfangen? Nichts! Ich habe handwerklich etwas gelernt und stehe nicht ganz dumm im Haushalt da, wenn so etwas anliegt, aber mitverdienen in meinem erlernten Beruf, ist aussichtslos.
    Ich finde eine Ausbildung zur Wartezeitüberbrückung nicht gut.
    Man hat die Qualifikation zum Studium durchs Abi und dann sollte man das auch machen. Und um Wartesemester zu sammeln , dann eben im Ausland.
    Etwas was so lange dauert, wie die Wartezeit ist. Und vielleicht ähnlich? Wenn möglich.
    Und wenn einem dann etwas dazwischen kommt( Kinder als Frau oder etwas anderes) dann hat man ein abgeschlossenes Studium und kann sich überlegen , ob es noch sinnvoll ist Medizin zu machen.
    Außerdem vergeht die Zeit , wenn man alle anderen Möglichkeiten ausschöpft einen Medizinstudienplatz zu bekommen, auch .
    Immer wieder warten, auf Aufnahmegespräche und evtl. Zulassungen, dann wieder neu probierern im nächsten Jahr.Dabei ein Studium.
    Und sollte sich spontan etwas ergeben, dann bricht man das Studium ab und hechelt seinem Wunsch des Medizinstudiums hinterher.
    Rein finanziell ist es möglich einmal das Studienfach zu wechseln. Wann ist nicht festgelegt. Kann ich absehen meinen Wunschstudienplatz in naher Ferne zu haben, dann brauche ich das begonnene Studium( leider ) nicht abzuschließen und bin somit noch weiterhin förderbedürftig.

    senior Geerthe



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