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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Ärztliches Mitglied Avatar von EzRyder
    Mitglied seit
    03.11.2004
    Semester:
    Arzt&Zahnarzt
    Beiträge
    817
    Liebe Kollegen!

    Mich würde mal interessieren wie denn so das Tätigkeitsspektrum eines niedergelassenen MKGlers aussieht?
    Interessant fände ich auch inwieweit da Kooperation mit Zahnärzten besteht und wo eher Konkurrenz. Als Beispiel mal die Implantatversorgung, kann der ZA auch, trotzdem bieten das u.a. ja gerade viele MKGler an.
    Was meint ihr zu den Zukunftsaussichten sich in diesem Fach niederzulassen? In der allg. Chirurgie wird die ambulante Praxis ja bald aussterben.
    (primus & hennessey, Ihr seit verpflichtet zu antworten )



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  2. #2
    *hat sich verabschiedet* Avatar von hennessy
    Mitglied seit
    27.02.2007
    Beiträge
    5.925
    ok:
    Der Vorteil, den der MKG-Chirurg und auch der Oralchirurg vor dem Zahnarzt hat, ist die Vielfalt der Implantat-systeme. Der Zahnarzt tut sich in der Regel eins oder zwei an, die Chirurgen haben mehr. Denn dort rentiert sich auch der doch immense finanzielle Aufwand für die Bereitstellung des Instrumentariums und die benötigte Bereitschaft, sich mit den verschiedenen Systemen auseinander zu setzen.
    Desweiteren haben die MKG-Chirurgen sehr oft Belegbetten in angeschlossenen Kliniken. Damit steht einem erweiterten Behandlungsspektrum nichts im Weg. Viele führen auch plastische Eingriffe durch, was natürlich auch in Sachen Schönheits-OP recht lukrativ ist. Also schon ne recht anständige Perspektive.

    Was die Zusammenarbeit mit den Zahnärzten angeht, kann ich nur für unsere Gegend sprechen. Hier ist sie fantastisch. Die Chirurgen organisieren immer wieder gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen, die z.B. von Implantatfirmen gesponsort werden. Es werden das chirurgische und das prothetische Vorgehen in Einklang gebracht. Oder man bietet Themen wie die Manifestation allgemeinmedizinischer Erkrankungen mit Aspekt zur Mundhöhle an etc. etc. Man kann auch hospitieren oder selbst tätig werden. Hierzu werden die OP ´s des Chirurgen und der Anästhesist gestellt und man kann mit seinen eigenen Helferinnen arbeiten (z.B. Konservierende Rundumbehandlung in einer Sitzung in ITN) und und und.



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  3. #3
    Einzinker
    Mitglied seit
    07.07.2006
    Beiträge
    57
    anzumerken ist noch, dass sich das operative spektrum beim niedergelassenen im wesentlichen mit dem eines oralchirurgen deckt.

    sicher werden prinzipiell auch plastische eingriffe durchgeführt, hier ist aber inzwischen die konkurrenz von seiten der hno und plastischen chirurgen, teilweise auch dermatologen, recht gross, so dass man schon sehr gut eingeführt/aufgestellt (und natürlich versiert) sein muss, um sich am markt behaupten zu können.

    fazit: wenn man von vorneherein weiss, dass man sich niederlassen will, sollte man sich mE kritisch mit der immens langen ausbildungsdauer auseinandersetzen und evtl alternativen in betracht ziehen.



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  4. #4
    *hat sich verabschiedet* Avatar von hennessy
    Mitglied seit
    27.02.2007
    Beiträge
    5.925
    Das ist vollkommen richtig. Aber auch die Konkurrenz muss sich erst mal am Markt behaupten.
    Und Alternativen gibt es ja. Was bleibt, ist die wirklich ellenlange Ausbildungsdauer.



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  5. #5
    Ärztliches Mitglied Avatar von EzRyder
    Mitglied seit
    03.11.2004
    Semester:
    Arzt&Zahnarzt
    Beiträge
    817
    Hmm, danke schonmal, also wenn man nur "dübeln" will wärs sicher am klügsten "nur" den Oralchirurgen anzustreben.
    Wie siehts denn mit kleineren chirurgischen Eingriffen aus wie Zysten und Abzessen? Erledigt das der ZA oder wird hier überwiesen? Und bei verdächtigen bzw. ungekärten Schleimhautbefunden, überweist ihr direkt in die Klinik oder erst mal zum Niedergelassenen?



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