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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #32821
    Diamanten Mitglied
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    Ich glaub kaum einer zweifelt ob es das Virus wirklich gibt. Eher ob es wirklich so eine Gefahr darstellt, wo einfach wirklich die allermeisten Todesfälle echt alte Personen betreffen.

    Wir haben uns nicht so krass eingeigelt, aber letztlich waren die Kinder auch in Schule und Krippe, da kann man dann auch grad schon zusammen raus oder einzeln die Kids auch spielen lassen.
    Wirklich fern gehalten haben wir uns daher von Risikopersonen, wie dem krebskranken Schwiegervater. Was irgendwie besonders schade ist, da es bei ihm auch nicht mehr besser wird und so gefühlt die letzte Zeit vergeudet wird. Er musste dann leider auch noch mit einer heftigen pneumonie in die Klinik, wurde bei Aufnahme und im Verlauf (3 Wochen) mehrmals getestet, und der Test am entlasstag war dann positiv - sowas macht mich echt wütend!
    Wenn die gefährdetsten dann in der Klinik angesteckt werden, wo eh schon besuchsverbot herrscht, das kann echt nicht sein...!



  2. #32822
    Jodelschnepfe Avatar von Hoppla-Daisy
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    Öhm, unsere oberste Heeresleitung z. B. hat erst vor ein paar Wochen rausgehauen „also jetzt glaube ich, dass es Corona wirklich gibt“ - nachdem eine Verwandte erkrankt war.



  3. #32823
    little red riding bitch Avatar von agouti_lilac
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    Wir hatten es vor einigen Monaten über das Thema, wenn Kinder sterben, daher schreibe ich das hier. Emotional, daher mit Absatz, ggf. einfach nicht lesen.
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    Gestern ist das Kind einer Jugendfreundin unter der Geburt verstorben. Ich weiss bisher nicht, was passiert ist. Mir fehlen die Worte, ich bin sehr traurig. Und man bezieht das so krass auf einen selbst, wenn man Kinder hat. Ich habe Gedanken, die kann ich gar nicht zu Ende denken. Wie begräbt man sein eigenes Kind? Und kommt in das Haus zurück, frisch für das Kind eingerichtet, das da nie leben wird?
    Wie kann ich für sie da sein? (wohne ca. 500km entfernt). Was soll/kann ich machen?
    Calvin: “It's psychosomatic. You need a lobotomy. I'll get a saw.”



  4. #32824
    Sandmännchen Avatar von Miss
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    Ups, schon FÄ
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    Zertifizierter Schlafschlumpf
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    Seitdem ich Kinder habe, wird mir bei solchen Themen ganz anders. Unter der Geburt ist schrecklich, aber auch sonst zu jeder Zeit des Lebens würde es einen unvorstellbaren Schmerz auslösen.
    Was würde mir da helfen?
    Betroffene sagen ja, dass es ihnen hilft, wenn sie darüber reden können und es besser ist, als wenn es tot geschwiegen wird. Wahrscheinlich geht das am Anfang nicht gut, aber am besten das Gesprächsangebot erneuern. Und eine schrieb, es wäre auch schön gewesen, dass man ihr zur Geburt gratuliert hätte...

    Bottle up your smile and pour it in a cup


    Das Leben ist schön.





  5. #32825
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Letzteres würde ich tatsächlich niemals tun, da hätte ich viel zu sehr Bedenken, dass die Eltern sich da nicht ernst genommen fühlten oder so. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, tatsächlich solche Themen auch anzusprechen und eben nicht totzuschweigen, weil ein solches Gespräch die gesamte spätere Beziehung zueinander doch positiv beeinflussen kann bzw ein ungeführtes eben negativ. Da ich im tatsächlichen Freundeskreis aber Gott sei Dank ein solches Erlebnis nie hatte, waren das Gespräche, die sich im Kontakt, der im Verlauf mal kam, entwickelten. Espressa und ich trafen uns 2016 zB auf einer Fortbildung und unterhielten uns recht lange. Bei wirklichen Freunden würde ja aktiv Kontakt gesucht werden, denke ich und die Hemmschwelle, anzurufen oder dergleichen könnte deutlich höher sein, ein gutes Gespräch aber eben auch umso wichtiger.
    Wie eng ist denn Euer Kontakt? Eher lose mal zum Geburtstag und alle drei Monate eine WhatsApp oder doch enger? Ich glaube, ich würde jetzt erst mal eine Karte schreiben und eine Frage nach einem Telefonat im Verlauf. Aber ganz ehrlich: eigentlich wäre ich wahrscheinlich hilflos...



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