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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von tomatrix
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    Hallo ihr fleißigen Zahnmedizinstudentinnen und Studenten!

    Bald, genauer gesagt befinde ich mich im letzten Semester, ist es auch bei mir so weit und ich habe mein Studium hoffentlich sehr zufriedenstellend beendet!
    Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage, was und wie der nächste Schritt aussehen wird.
    Einigen wird da die Entscheidung durch die Praxis der eigenen Eltern vielleicht schon einfach gemacht. Aber es gibt doch so viele Möglichkeiten...
    Ich frage mich, ob es denn sinnvoll ist, sich nach dem abgeschlossenem Studium erst einmal bei einem Uni-Klinikum oder Ähnlichem zu bewerben (hoffe es ist noch nicht zu spät dafür oder sich gleich in einer Praxis anstellen zu lassen. Es ist mir wichtig, noch viel für mich mitzunehmen und vor allem noch, bevor ich dann mal eine Praxis eröffnen sollte, mich mit dem Thema "Implantologie" umfassend beschäftigt haben.

    Ich danke euch allen für jegliche Vorschläge und vielleicht sogar
    von Erfahrungen Bekannter!!

    Weiterhin euch ein erfolgreiches Studium!



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  2. #2
    *hat sich verabschiedet* Avatar von hennessy
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    27.02.2007
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    Zitat Zitat von tomatrix
    Hallo ihr fleißigen Zahnmedizinstudentinnen und Studenten!

    Bald, genauer gesagt befinde ich mich im letzten Semester, ist es auch bei mir so weit und ich habe mein Studium hoffentlich sehr zufriedenstellend beendet!
    Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage, was und wie der nächste Schritt aussehen wird.
    Einigen wird da die Entscheidung durch die Praxis der eigenen Eltern vielleicht schon einfach gemacht. Aber es gibt doch so viele Möglichkeiten...
    Ich frage mich, ob es denn sinnvoll ist, sich nach dem abgeschlossenem Studium erst einmal bei einem Uni-Klinikum oder Ähnlichem zu bewerben (hoffe es ist noch nicht zu spät dafür oder sich gleich in einer Praxis anstellen zu lassen. Es ist mir wichtig, noch viel für mich mitzunehmen und vor allem noch, bevor ich dann mal eine Praxis eröffnen sollte, mich mit dem Thema "Implantologie" umfassend beschäftigt haben.

    Ich danke euch allen für jegliche Vorschläge und vielleicht sogar
    von Erfahrungen Bekannter!!

    Weiterhin euch ein erfolgreiches Studium!
    Hallo tomatrix!
    Es gibt in der Tat verschiedene Möglichkeiten.
    Falls Du das Glück hast und an einer Uni in der MKG-Chirurgie eine Stelle ergatterst, dann hast Du schon mal gute Voraussetzungen.
    Ansonsten gibt es postgraduale Ausbildungen für Implantologie, die jedoch mitunter sehr teuer sind.
    Du könntest Dich auch bei einem Oralchirurgen oder MKG-Chirurgen in freier Praxis bewerben. Wichtig dabei ist aber, dass dieser die Befähigung zur Weiterbildung hat.

    Viel Glück!
    hennessy



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von tomatrix
    Ich frage mich, ob es denn sinnvoll ist, sich nach dem abgeschlossenem Studium erst einmal bei einem Uni-Klinikum oder Ähnlichem zu bewerben (hoffe es ist noch nicht zu spät dafür oder sich gleich in einer Praxis anstellen zu lassen. Es ist mir wichtig, noch viel für mich mitzunehmen und vor allem noch, bevor ich dann mal eine Praxis eröffnen sollte, mich mit dem Thema "Implantologie" umfassend beschäftigt haben.
    die frage ist doch, was schwebt dir vor?

    reizt dich die forschung? wenn nicht - dann sieh zu, dass du der uni schnell den rücken kehrst (reine zeitverschwendung...)

    überleg dir, welche bereiche der zahnmedizin dich am ehesten reizen bzw. wo du die meisten defizite vermutest und richte deine assi-stellensuche danach aus. schau nicht auf das gehalt (wenn du es dir leisten kannst), sondern lass dich einzig und allein vom fachlichen zugewinn leiten.

    der einstieg in die implantologie ist in der tat für unbeleckte ein wenig holprig.
    sehr empfehlenswert sind entsprechende curricula der zahnärztekammern bzw. implantologischen gesellschaften. sicherlich von vorteil ist eine gewisse operative routine, die man bei jedem (mkg/o-)chirurgen innerhalb weniger monate erlangen kann.

    leider ist so, dass die meisten assis während der assi-zeit nicht selbst implantieren dürfen.
    die chefs (sofern sie als zahnärzte implantologisch tätig sind) sind beim implantieren oft selbst im grenzbereich ihres chirurgischen könnens, so dass sie die implantation nicht an einen "lehrling" delegieren würden.
    die wenigen chirurgen, die i.d.r. reine überweiser-praxen führen, haben ebenfalls bedenken ihren assi implantieren zu lassen, da jedes implantat 100% sitzten muss, weil sie sonst gefahr laufen, einen implantat-überweiser zu verlieren...

    im übrigen lernt man gerade in der oralchirurgie/implantologie in der uni am wenigsten - was man an der uni als oralchirurgischer weiterbildungsassistent im jahr operiert, macht man als ebensolcher in freier praxis in ca. einem monat (ist kein witz).



    http://www.youtube.com/watch?v=TVzrQqNiDOY



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  4. #4
    *hat sich verabschiedet* Avatar von hennessy
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    Zitat Zitat von primus
    ....im übrigen lernt man gerade in der oralchirurgie/implantologie in der uni am wenigsten - was man an der uni als oralchirurgischer weiterbildungsassistent im jahr operiert, macht man als ebensolcher in freier praxis in ca. einem monat (ist kein witz)....
    das stimmt zwar, aber (zumindest bei uns war es so) Du hattest bei jedem Deiner Handgriffe einen kompetenten Kopf, der Dir über die Schulter geschaut hat und Dir jede Kleinigkeit erklärt hat. Das hilft schon. Genauso wie das Gefühl, nicht in Eile zu sein und ruhig arbeiten zu können. In der eigenen Praxis stellt sich dies später ganz anders dar.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    oral surgeon
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    Zitat Zitat von hennessy
    Du hattest bei jedem Deiner Handgriffe einen kompetenten Kopf, der Dir über die Schulter geschaut hat und Dir jede Kleinigkeit erklärt hat. Das hilft schon.
    das ist in der tat ein luxus, der in der freien praxis wohl selten zu finden ist...

    meine implantologische "ausbildung" sah folgendermaßen aus:
    nach EINMALIGEM zuschauen sagte cheffe: "jetzt wissen sie ja wie`s geht - beim nächsten mal implantieren sie und ich assistiere ihnen".
    einige tage später: "die implantation ist grad gekommen - trauen sie es sich auch alleine zu, ich hab noch zu tun?"
    keinerlei besprechung/unterweisung/supervision. nix.
    ich hab mir erstmal ordentlich in die hosen gemacht

    tja, so läuft das...

    dennoch verstehe ich die berührungsängste (vor allem der älteren kollegen) mit der implantologie nicht - solange ein ausreichendes knochenangebot vorliegt, ist die implantatinsertion m.m.n. eine der einfachsten oralchirurgischen eingriffe überhaupt.
    kenne einige zahnärzte, die noch nie eine wsr oder ost2 durchgeführt haben, aber (einfache fälle) grundsätzlich selbst implantieren (und dies durchaus erfolgreich).



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