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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Verabscheut Pümpel! Avatar von Trianna
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    Hallo!

    Ich bin neu hier und hoffe auf regen Austausch. Ich warte jetzt seit 3 Jahren und habe mit meinem Schnitt wohl auch noch ein bissl was vor mir. Ich habe jetzt die letzten 2 Jahre Vollzeit als Kaufmännische Angestellte gearbeitet (wegen dem Geld) und werde jetzt wohl noch eine Ausbildung im medizinischen Bereich machen.

    Mal eine Frage: Wie lange habt ihr gewartet bzw. wartet ihr schon? Wie geht ihr mit den verschiedenen oftmals ambivalenten Gefühlen um, wenn eure Mitabiturienten nun bald schon fertig mit dem Studium sind bzw. kurz davor, oder wenn mal Zweifel aufkommen. Wie motiviert man sich durchzuhalten um in einem der beschissensten Bildungsmodellen ENDLICH einen Studienplatz zu erhalten.

    Nicht falsch verstehen, ich werde definitiv dran bleiben, habe sogar schon das Heiraten und Nachwuchs auf meiner To Do Liste abgehakt, damit ich später "durchstudieren" kann

    Viele Grüße

    Tri



  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    27
    Hi Trianna
    Ich warte Jetzt erst seit zwei Jahren auf meinen Studienplatz aber das
    kommt mir jetzt manchmal auch schon wie eine Ewigkeit vor.Ich mach jetzt
    seit letztem Jahr Oktober eine Ausbildung zum Krankenpfleger und hatte vor
    ein paar Monaten ein großes Tief.Die ganze Zeit war ich mir hundertprozent
    sicher Medizin zu studieren und dann fällt man auf einmal in so ein Loch.
    Ist das wirklich der Beruf mit dem du ein Leben lang zufrieden wirst...usw.
    Ich hab danach mit vielen Menschen geredet(Vater, Mutter, bester Freund...)
    und jetzt bin ich noch zielstrebiger als vorher.Ich glaube es gehört dazu
    auch mal Zweifel zu haben vor allem in diesem Beruf
    Wenn ich meine Freunde sehe die alle schon studieren nervt mich das
    manchmal schon gewaltig aber ich denke das ist nur ein kleines Problem
    und da muss man durch
    grüße



  3. #3
    Kliniknoob Avatar von sebi86
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    Also ich warte jetzt auch schon fast 3 Jahre und ich hatte zwischendurch auch solche Tiefs wie du. Ich denke, das ist völlig normal. Es ist einfach hart, für einen Traum so lange warten zu müssen, nur weil man einen zu schlechten Abiturschnitt hat, welcher sowieso nichts über die Qualifikation bzw. Motivation für das Medizinstudium aussagt - aber ich denke, das wurde hier schon genug besprochen

    Ich denke, was recht gut hilft, ist mal langfristig zu denken...also mal weiter über den Tellerrand hinauszuschauen ;)
    Klar ist es fakt, dass deine Mitabiturienten jetzt schon eine Zeit studieren und schon fast fertig sind, wenn du gerade einmal anfängst. Aber denk mal 10 oder 15 Jahre weiter. Rückblickend wirst du dann bestimmt feststellen, dass die paar Jahre, die die anderen früher in ihren Beruf gestartet sind, doch nichts sind, im Gegensatz zu vorraussichtlich über 40 Jahren Berufsleben, die noch vor uns liegen. Dagegen sind doch die "paar" Jahre, die man warten musste, Kinkerlitzchen...

    Ausserdem ist es doch nicht wichtig, wann man studiert, sondern warum. Ich denke viele studieren Fächer wie Lehramt oder BWL (ohne jetzt irgendwen difarmieren zu wollen !), weil sie einfach nicht wissen, was sie später mal machen wollen oder weil es ihnen einfach egal ist. Aber du hast einen Beruf gefunden, der dich wirklich erfüllt, der wahnsinnig interessant und der wirklich Spass macht...trotz evtl. schlechter Bezahlung und viel Arbeit. Das ist doch um einiges mehr wert oder ?
    Also wenn ich mir vorstelle, wie ich später (falls es denn endlich mal soweit sein sollte ) mal als Arzt arbeite - Menschen helfen (ohne jetzt überidealistisch zu klingen ), das Wunder des menschlichen Körpers kennenzulernen -, während andere in ihren Büros hocken und Statistiken und Bilanzen durcharbeiten, gibt mir das schon einen gewissen Motivationsschub...

    Und schließlich macht man meiner Meinung nach die Zeit, die man auf den Studienplatz wartet, mit der dadurch gewonnenen Lebenserfahrung locker wieder weg. Anstatt gleich nach dem Abitur ins Studium zu starten - sozusagen von den Büchern in die Büchern - sammeln wir Erfahrnugen im Berufsleben und lernen mal die "andere Seite", also die der Pfleger, des Rettungsdienstes, etc., kennen. Und man verdient natürlich Geld

    Das sind so ein paar Punkte, mit denen ich meine Motivation oben halte...
    "...nichts, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoss!" (Dr. Bob Celso)

    "Man investiert 6 Jahre und viele Tausend Euro in das Medizinstudium und das einzige, was man danach vorzuweisen hat, ist ein Diplom an der Wand und eine Zielscheibe auf dem Rücken" (Dr. Perry Cox) ;)



  4. #4
    Verabscheut Pümpel! Avatar von Trianna
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    Danke für deine Antwort. Genau, dass kenne ich auch. Wenn man dann überlegt "Was ist wenn es später doch nicht klappt" oder ich das foch nicht machen will. Eigentlich abwegige Gedanken, da man ja auch schon durch die Ausbildung oder Engagements im Medizinischen Bereich einen guten Eindruck bekommt, aber wenn man mal in so einem Tief ist... Das ist echt ätzend. Was für einen Schnitt hast du denn??

    @Sebi

    Danke auch für deine Antwort. Klar, das sage ich mir auch immer. Es ist ja nicht so dass ich nix mache und mich ausruhe und sage "Ich warte mal" . Aber manchmal ist es schwerer als an anderen Tagen. Also die Motivation aufrecht zu halten
    Wie ist denn dein Schnitt???



  5. #5
    selfish&unkind Avatar von zvesda
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    @trianna

    du hast familienplanung schon abgeschlossen? also hast du schon eine kleine familie? ich frage mich nämlich immer, wie man das alles später machen soll. denke dass mal als student mehr zeit für kinder hat, als als assi.. aber ich will es nicht drauf anlegen im studium kinder zu kriegen..sonst geht noch alles nach hinten los. wie managest du alles dann später?
    If you're going through hell- keep on going



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