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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #411
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Lean Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne frische Erfahrungen über Marburg und Magdeburg hören!
    Soweit habe ich nur die von 2012 oder so gefunden
    Also, dann mal hier von Marburg :

    Marburg ist eine echte Studentenstadt (ich glaube 25000 Studenten auf 80000 Einwohner ) und die Uni ist überall präsent. Es gibt sehr viele kleine Lokale/Kneipen, vegane Döner, 3 Kinos (davon 2 Programmkinos, die aber zum Cineplex gehören) und ein Theater. Es gibt drei große Discos (Unix, Trauma, Knubbel) in denen gerade am Anfang viel los ist, über das Semester zeitweise etwas abnimmt. Sie sind auch nicht ganz das, was man vielleicht aus der Großstadt gewöhnt ist... eben kleiner .
    Die Stadt selber ist echt schön, im Sommer ist Grillen an der Lahn (oder Bootsfahren) toll, gerade wenn man nicht zu weit außerhalb wohnt, ist alles Wichtige eigtl in Gehweite.

    Unser Semesterticket: Das ist richtig klasse. es deckt ganz Hessen (inkl. IC und innerstädtischen öffentlichen Nahverkehr) ab plus Göttingen, Mannheim und Heidelberg mit dem IC. Die Anbindung nach Frankfurt ist auch gut, schafft man in etwa einer Stunde mit der HLB, falls man mal raus muss .

    Zur Uni selber:
    Für uns Mediziner gibt es 2 Unis- die Uni Lahnberge (sehr gut und ohne Probleme direkt mit dem Bus zu erreichen) und die "normale Uni" also mit Hörsaalgebäude mitten in der Stadt. Einzelne Fachbereiche sind in der (Alt-)Stadt verteilt (z.B. Anatomie, Physiologie, Physik).
    Auf den Lahnbergen sind so Sachen wie Med. Soziologie, Psychologie, Chemie (die haben ein ganz furchtbares Vorlesungsgebäude, das muss man leider sagen, dafür ist das neue Praktikumsgebäude umso moderner).
    Die Uniklinik ist ebenfalls auf den Lahnbergen und sieht von außen erstmal sehr "hmm" aus, ist innen aber je nach Gebäudekomplex sehr modern.

    Wie an jeder Uni kann man aber nicht nur chillen, es wird durchaus einiges erwartet.
    Ich persönlich finde die Anatomen zeitweise sehr anspruchsvoll, aber fair, Physio ist auch nicht einfach (das liegt aber vermutlich an mir ), aber letztendlich musst du selber rausfinden, was dir liegt. Und die Vorklinik ist ja hoffentlich nach 2 Jahren um, und in der Klinik wird eh alles besser .

    Der Präpkurs beginnt schon im 1. Semester mit den Extremitäten, aber erst nach Weihnachten und sehr human wie ich finde (es gibt vor Weihnachten einen Termin, in dem man sich eine Leiche ansehen und erstmals auf "Tuchfühlung" gehen kann).
    Die Semesterferien sind frei (außer man ist Teilstudienplatzinhaber, also reingelost worden, aber das ist nochmal eine andere Geschichte).

    Man wird aber auch am Semesteranfang sehr gut eingeführt: Es gibt eine Orientierungseinheit, gemeinhin bekannt als Ersti-Woche, dabei wird man ca. 3 Tutoren in einer 10er-Gruppe zugeteilt. Die Tutoren sind im Normalfall superlieb, erklären, was ein Testat und was ein Protokoll ist, richten mit euch notwendige Uni-Anwendungen ein (z.B. kmed, den Medizinstudiumsaccount, der die Basis der Kommunkation Unimenschen-Studierende ist). Die Ersti-Woche ist auch sonst super, man lernt seine ersten Menschen kennen, alle sind aufgeregt und sehr kontaktfreudig und es gibt Party und essen und zwischendurch lernt man auch die Stadt kennen.
    Am ersten Uni-Tag gibt es eine Vorlesung in der einem nochmal alles erklärt wird, von Prüfungen bis "Was ist eine Vorlesung", und es werden Adressen mit Ansprechpartnern genannt.
    Für die kleinen Fragen zwischendurch sind immer ein paar ältere Semester in eurer FB-Gruppe, aber nichts geht über eine offizielle Antwort von S., der "Koordinator" ist und der auch die Einführungsvorlesung macht.

    Wenn noch Fragen sind, kannst du dich gerne melden .



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  2. #412
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    1. WBJ Psychiatrie
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    Hallo

    Gibt es jemanden, der in Düsseldorf Medizin studiert?
    2013 ist dort der Modellstudiengang eingeführt worden und ich würde gerne wissen, ob das eher für oder gegen die Uni spricht

    Lg



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  3. #413
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    Ja hier! Was willst du denn genau wissen?

    Aus Gesprächen mit den "Regelstudiengängern" und meinen persönlichen Erfahrungen zu schließen würde ich schon sagen, dass der Modelstudiengang eine gute Entwicklung ist. Gerade der momentane Block Nervensystem und Sinne ist z.B. prima fächerübergreifend aufeinander abgestimmt. Das macht das Lernen und Verständnis doch deutlich leichter.
    Außerdem wird auf frühe Praxis Wert gelegt. Wir haben seit dem 1. Semester Famulaturreifekurse und jetzt in der vorlesungsfreien Zeit ein erstes einwöchiges Praktikum in der Hausarzt Praxis, um v.a. Anamnese und BWA Untersuchungen zu üben.

    Sehr positiv ist, dass alle Blockabschlussklausuren schon als schriftliches Physikumsäquivalent gewertet werden, so dass wir nach 3 Jahren nur noch mündliche und praktische Prüfungen haben.

    Natürlich läuft auch jetzt im 2. Jahrgang nicht alles rund, aber dank Evaluationen und Fachschaftsarbeit sind weitere positive Veränderungen möglich und am werden.



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  4. #414
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    Zitat Zitat von AIE-75 Beitrag anzeigen
    Ja hier! Was willst du denn genau wissen?

    Aus Gesprächen mit den "Regelstudiengängern" und meinen persönlichen Erfahrungen zu schließen würde ich schon sagen, dass der Modelstudiengang eine gute Entwicklung ist. Gerade der momentane Block Nervensystem und Sinne ist z.B. prima fächerübergreifend aufeinander abgestimmt. Das macht das Lernen und Verständnis doch deutlich leichter.
    Außerdem wird auf frühe Praxis Wert gelegt. Wir haben seit dem 1. Semester Famulaturreifekurse und jetzt in der vorlesungsfreien Zeit ein erstes einwöchiges Praktikum in der Hausarzt Praxis, um v.a. Anamnese und BWA Untersuchungen zu üben.

    Sehr positiv ist, dass alle Blockabschlussklausuren schon als schriftliches Physikumsäquivalent gewertet werden, so dass wir nach 3 Jahren nur noch mündliche und praktische Prüfungen haben.

    Natürlich läuft auch jetzt im 2. Jahrgang nicht alles rund, aber dank Evaluationen und Fachschaftsarbeit sind weitere positive Veränderungen möglich und am werden.
    Vielen Dank für deine Antwort, das klingt doch sehr gut
    Ich hatte eine Studentin kennengelernt, die sich extrem negativ über die Umstellung geäußert hatte, es sei vieles chaotisch und unorganisiert und deswegen habe sie nach Marburg gewechselt.

    Ihr schreibt eure Klausuren doch auch fächerübergreifend oder gibt es wie im Regelstudiengang z.B. Chemie-, Physik-, Physioklausuren etc.?

    Lg



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  5. #415
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    Es kann schon sein, dass v.a. im ersten Jahrgang nicht alles so super lief. Das habe ich auch von älteren Semestern gehört. Aber das ist wohl einfach so, wenn etwas komplett Neues entsteht. Ich persönlich habe bisher kaum was Negatives gemerkt. Und ich denke schon, dass die Studiengangskoordinatoren sehr bemüht sind, das Studium weiter zu verbessern.
    Bevor ich letztes Jahr anfing war ich auch sehr skeptisch, gerade weil Düsseldorf jetzt nicht den besten Ruf hat. Aber ich war ziemlich schnell überzeugt

    Genau, die Klausuren sind fächerübergreifend. Jetzt zum Beispiel schreiben wir in der Blockabschlussklausur Makroanatomie und Makroanatomie (ZNS), Neurophysiologie, Psychologie und Physik. Letzteres ist übrigens das Fach, dass uns wohl am längsten begleiten wird... pro Klausur sind es 3-8 Fragen.
    Man muss natürlich wie überall sonst auch pro Blockabschlussklausur 60% zum Bestehen erreichen und wenn ein Fach dann beendet ist, müssen dort über alle Klausuren gemittelt auch 60 % erreicht worden sein. So kann man z.B. in Physik einmal 40% haben und das dann entsprechend ausgleichen.

    Wenn du noch Fragen hast, immer her damit. Ich kann Düsseldorf definitiv empfehlen. Und unsere Erstie-Woche ist auch legendär.



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