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  1. #61
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    23.01.2020:

    Prüfer: ein Anästhesist und ein Unfallchirurg

    Fragen: CO-Intoxikation, Therapie, warum NIV reicht und keine Intubation (falls GCS > 9): in mbar-Breich macht keinen Unterschied zu NIV. ST-Hebung bei allgemeine Ischämie. Pulsoxymetrie bei CO-Intoxikation, wie lange die Therapie dauert.

    Frage 2: Intubation bei wachen Pat. nach Trauma: offene Thorax, Verbrennung mit Inhalationtrauma, Querschnitt (C3-C4 Ausfall Phrenikus und Ausfall Zwerchfell)



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  2. #62
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    30.01.2020 ZWB Notfallmedizin in Düsseldorf

    Medikamte zur Reanimation, wann geben wir was (Adrenalin/Amiodaron), nach welcher Zeit, bzw nach wievielter Schockabgabe
    Welches weitere Medikamt kann gegeben werden (Lidocain)
    Welche Medikamente können ggf. noch zum Einsatz kommen: NaBi (allerdings nur in der Klinik, da präklinisch keine BGA zur Verfügung und nicht blind gepuffert werden soll) außer bei TZA Intox und vermuteter Hyperkaliämie.
    Hyperkaliämie, wie erkenne ich sie (EKG) und woran noch: Anamnese! Einfach mal mit dem Patienten sprechen und fragen ob er vllt. ne Niereninsuff hat. --> Therapie der Hyperkaliämie: Calcium (Membranstabilisierung war gefragt), Furosemid, Austauschharze, Dialyse, Salbutamol.
    Ursachen für thorakalen Schmerz? Welches die fünf häufigsten und tödlichen Ursachen: Herzinfarkt, LAE, Spannungspneu, Aortendissektion, Ösophagusperforation (Boerhaave Syndrom).
    Dann was zu Herzinfarkt STEMI vs NSTEMI, was für Neuigkeiten gibt es seit den Guidelines von 2017, Kriterien für einen STEMI
    Kurz noch was zu häufigen Kindernotfällen: FK-Aspiration, Infektionen der Atemwege, insb Vergleich Krupp vs Pseudokrupp und Epiglottitis, Fieberkrampf. Was kommt oft vor.



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  3. #63
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    01.02.2020, Prüfung in Münster:

    1. Prüfer: Meldung "Unfall auf der Autobahn", man kommt als erstes NEF vor Ort an: Unfall Reisebus mit Kleintransporter. Was liegt vor? MANV, dann entsprechend das gesamte Thema: Rechtzeitig an Leitstelle melden, Vorgehen nach PEST-Akronym, welche Triagekategorien gibt es, wird in Deutschland "blau" triagiert (nur in extrem seltenen Ausnahmefällen), was befindet sich in/an einer Umhängetasche für MANV-Patienten (neben der Triagefarbe auch eine Identifikationsnummer und ein Rettungsdienstprotokoll), ein wenig Vokabeln: Wie heißt eine Patientensammelstelle (Patientenablage), wie heißt der Ort wo sich Transportmittel sammeln?

    2. Prüfer: Einsatz in einer Wohnung, Nachbar hat alarmiert, offensichtlich verstorbene Person, wie geht man weiter vor? Wie sieht eine Todesbescheinigung aus, wichtig: Man kann auch ankreuzen keine Leichenschau durchgeführt zu haben. Meldung an Polizei bei unklarer oder nicht-natürlicher Todesursache. Lässt man sich nötigen einen natürlichen Tod zu bescheinigen? Bei Meldung an Polizei muss Leichnam an Polizei übergeben werden, vorher nicht den Ort des Geschehens verlassen! Zweiter Teil dann: Wie macht man Narkose, welche Medikamente kommen zum Einsatz? Narkose bei Polytrauma vs. kardiogenem Schock. Was mache ich, wenn die Intubation nicht klappt? Welche Hilfsmittel/SGA gibt es? Was ist ein großes Problem beim Larynxtubus (kann Nekrosen verursachen wenn mit zu viel Luft geblockt).

    Insgesamt sehr ruhige und angenehme Atmosphäre. Extrem faire Prüfung!



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  4. #64
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    Hallo zusammen,

    mir haben die Protokolle hier sehr geholfen, daher schreibe ich sehr gerne ein Protokoll für euch.
    Meine Prüfung hat am 19.03.2020 in Hannover stattgefunden. Die Prüfung war sehr gut machbar. Gelernt habe ich mit 1000 Fragen der Notfallmedizin von Thomas Ziegenfuß, dem Repetitorium Notfallmedizin vom Springer Verlag, dem Fallbuch Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin vom Thieme Verlag und dem Erfahrungsschatz Notfallmedizin vom Thieme Verlag.

    Fall 1:
    Ein 12 jähriges Kind ist von ihrem Pferd gestürzt und liegt auf dem Boden. Die Umgebung ist sicher. Es laufen keine Pferde mehr herum.
    Ich bin nach cABCDE-Schema vorgegangen. Meine Untersuchungen wurden jeweils mit den Befunden kommentiert.
    Ich habe sofort die HWS durch einen Helfer stabilisieren lassen. Eine spritzende Blutung gab es nicht. Die Atemwege waren frei. Eine Zyanose war nicht zu sehen. Die Atmung war nicht angestrengt, jedoch lag die periphere Sauerstoffsättigung bei 95 %. Beidseits war ein seitengleichen VAG auskultierbar. Die Rekapillarisierungszeit lag bei 2 Sekunden. Der systolische Blutdruck war mit 90 mmHg kompensiert. Die Herzfrequenz war 115 / Minute. Von umstehenden Personen wurde eine kurze Bewusstlosigkeit berichtet. Die Pupillen waren isokor und prompt seitengleich reagibel. Eine Amnesie bezüglich des Unfallherganges lag vor. Ein Bodycheck ergab eine dislozierte Radiusfraktur links, Schmerzen im Beckenbereich / der Hüfte links und eine dislozierte Sprunggelenkfraktur links.
    Das Hauptproblem waren Schmerzen. Ich wurde zur Schmerztherapie befragt und nach der Dosierung. Hierfür musste ich das Körpergewicht berechnen. Eine Schmerztherapie mit Fentanyl war ok. Hier kam die kurze Nachfrage nach den Nebenwirkungen.
    Ich führte eine endgültige Stabilisierung der HWS mittels Stiff Neck durch. Hier die Nachfrage nach den Vor- und Nachteilen. Hier wurde eine kurze Stellungnahme von mir erwartet, warum ich mich für die Anlage entschieden habe und warum der Stiff Neck aktuell kontrovers diskutiert wird.
    Das Becken versorgte ich mit Hilfe einer Beckenschlinge. Hierzu kam eine Nachfrage, wie ich genau vorgehen würde. Wichtig war dem Prüfer eine Außenrotation in der Hüfte (Beine zusammen).
    Die Frakturen reponierte ich nach einem DMS-Test jeweils in einer Vakuumschiene. Danach immobilisierte ich das Kind mit Hilfe einer Schaufeltrag in einer Vakuumatratze .

    Fall 2:
    Eine 30 jährige Frau, die 24 Stunden zuvor entbunden hatte sei plötzlich „zusammengebrochen“ und läge nun auf dem Boden. Der Ehemann sei weggerannt, da das Kind gerade schreien würde.
    Ich ging wieder nach cABCDE-Schema vor. Dieses unterbrach ich jedoch schnell, da keine Atmung vorlag. Es lag eine Reanimationssituation vor. Es erfolgte eine kurze Schilderung meinerseits, wie ich mein Team organisierte. Hierzu kam eine kurze Nachfrage, wen ich zuerst drücken lassen wollte. Die erwartete Antwort war: Der kräftigste im Team sollte beginnen.
    Ich schilderte den Reanimationsalgorithmus. Es lag ein Kammerflimmern vor. Im Folgenden erfolgten drei Schockabgaben und die Gabe von Adrenalin und Amiodaron. Die Intubation war problemlos möglich. Ich schilderte die reversiblen Ursachen der Reanimation und erläuterte welche hier wahrscheinlich vorlag. Ich ging von einer Lungenarterienembolie aus und führte eine Rescue-Lyse durch. Hierzu wurde ich zur Dosierung und zu der Gefahr nach kürzlicher Entbindung befragt.
    Des Weiteren wurde ich gefragt, was ich bezüglich der Reanimation nach erfolgter Lysetherapie beachten muss. Hier war eine Zeitangabe bezüglich der Reanimationsdauer gewünscht. Die erwartete Antwort war 90 Minuten. (Ich hatte 60 Minuten geantwortet.)
    Anschließend ging es noch um automatische Reanimationshilfen und warum es schlecht ist, wenn man sein Team während der Fahrt ohne diese automatischen Reanimationshilfen reanimieren lässt.
    Zum Schluss gab es noch zwei Frage zur Leichenschau und zum Ausfüllen des Leichenschauscheines. Was hat sich in Niedersachsen vor kurzem geändert? Hierzu gab es bereits ein Protokoll, welches mir bei der Antwort geholfen hat. Ich antwortete, dass man sich über die Todesart Gedanken machen muss und zählte die 9 meldepflichtigen Punkte auf.
    Des Weiteren wurde ich gefragt, ob ich zum Ausfüllen des Leichenschauscheines im Notarztdienst verpflichtet sei, wenn es gleichzeitig einen anderen Notfall gäbe, bei dem ein Notarzt benötigt wird.

    Viel Erfolg bei der Prüfung!



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