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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    28.11.2013
    Beiträge
    92
    Hey,
    studiere selbst Medizin und meine Schwester hatte sich auch für medizin beworben, aber sie hat leider eine Absage gekriegt. Eine Möglichkeit wäre ja die Studienplatz Klage. Hatte jemand Erfolg mit einer Studienplatz klage? Wenn ja, welchen Anwalt würdet ihr empfehlen? Kenne selbst auch einige aus meinem Semester, die eingeklagt hatten. Allerdings weiß ich auch, dass die Chancen dabei sehr gering. Lg



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  2. #2
    Hypermethyliert Avatar von bugger
    Mitglied seit
    24.08.2010
    Ort
    Hamburg
    Semester:
    PJ
    Beiträge
    1.034
    Es ist teuer 2000€ pro Uni, und da man viele Unis verklagen muss, kannst du dir davon schnell ein Auto kaufen. Und die Erfolgschancen sind schlecht, und wenn dauert es meist Jahre, ist also kaum besser als Warten und hat ein hohes Risiko.

    Außerdem gibt es inzwischen Unis, die gegen Einklage Revision einlegen und so Studenten nachträglich Exen.

    Und weißt du womit? Mit Recht! Denn in einer Leistungsgesellschaft bestehen zu wollen, indem man mangelnde Leistung einfach mit Papas Geld und dem Anwalt um die Ecke ausgleicht, ist nicht nur aussichtslos, sondern widerspricht dem Gleichheitsgebot (mit dem übrigens auch NC-Gegner argumentieren, aber vom BVG niedergeschmettert wurden) in jeder denkbaren Form. Ich freue mich über jeden, der damit Geld und Lebenszeit verliert, denn wer sowas tut, hat genau das verdient.

    Sorry, dass ich mich so darüber aufregen muss, aber diese "aber-ich"-Mentalität und die Tatsache, dass Gerechtigkeitsgefühl bei einigen genau dann auszusetzen scheint, wenn sie daraus einen Nachteil hätten, kotzen mich tierisch an. Außerdem finde ich es paradox auf asoziale Weise in einen sozialen Beruf kommen zu wollen.

    Wie gesagt, sorry, aber das Thema regt mich so auf, dass ich dazu nicht nichts schreiben konnte...



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  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von mathematicus
    Mitglied seit
    03.07.2011
    Semester:
    4. WBJ
    Beiträge
    1.405
    Zitat Zitat von bugger Beitrag anzeigen
    Außerdem gibt es inzwischen Unis, die gegen Einklage Revision einlegen und so Studenten nachträglich Exen.

    Und weißt du womit? Mit Recht! Denn in einer Leistungsgesellschaft bestehen zu wollen, indem man mangelnde Leistung einfach mit Papas Geld und dem Anwalt um die Ecke ausgleicht, ist nicht nur aussichtslos, sondern widerspricht dem Gleichheitsgebot (mit dem übrigens auch NC-Gegner argumentieren, aber vom BVG niedergeschmettert wurden) in jeder denkbaren Form. Ich freue mich über jeden, der damit Geld und Lebenszeit verliert, denn wer sowas tut, hat genau das verdient.

    Sorry, dass ich mich so darüber aufregen muss, aber diese "aber-ich"-Mentalität und die Tatsache, dass Gerechtigkeitsgefühl bei einigen genau dann auszusetzen scheint, wenn sie daraus einen Nachteil hätten, kotzen mich tierisch an. Außerdem finde ich es paradox auf asoziale Weise in einen sozialen Beruf kommen zu wollen.

    Wie gesagt, sorry, aber das Thema regt mich so auf, dass ich dazu nicht nichts schreiben konnte...
    Naja, man darf nicht immer nur das Negative sehen. Die eingeklagten Plätze müssen, soweit ich weiß, im nächsten Semester regulär vergeben werden, d.h. da unterliegen sie dann dem hochschulstart-Zulassungsverfahren.
    Ich kann aber verstehen, dass man sich darüber aufregt, gerecht finde ich es per se auch nicht^^



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  4. #4
    *Unitasche schwing*
    Mitglied seit
    16.08.2010
    Beiträge
    9.050
    Schlimm find ich die Klage nicht. Ich goenn jedem seinen Platz. Aber komisch find ich einfach, dass da ne Absage kommt und man sagt "hm dann klag ich halt" Was ist mit ein bisschen mehr Engagement? TMS, HamNat, Ausbildung?



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  5. #5
    endlich Ärztin
    Mitglied seit
    23.06.2009
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    Swan Lake
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    Doktorarbeit
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    387
    Ich muss mich meinem Vorredner anschließen - hat Deine Schwester schon einmal darüber nachgedacht, an den genannten Auswahlverfahren teilzunehmen? Und ganz wichtig: Mit welcher Abinote geht sie denn ins Rennen? Möglicherweise würde ein Auswahltest ihre Chancen um einiges erhöhen, außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man für das Studium aus einer gewissenhaften Vorbereitung für z. B. den HamNat nur profitiert! Da Du ja selbst Medizin studierst, muss ich wohl nicht erwähnen, dass es in unserem Studium oftmals auch ums Durchhalten und Biss zeigen geht. Wäre es in diesem Hinblick nicht besser, erst einmal Eigeninitiative zu zeigen?



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