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  1. #36
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    Ja, dank dir für deine Antwort, so habe ich mir das auch gedacht und so werde ich es auch machen. Allerdings das Bsp mit den Profs hinkt etwas, klaro haben die ihre Forschungsbereiche breit gefächert, aber die haben auch niemanden der ihren wissenschaftlichen Werdegang bewertet.....die müssen sich für nichts mehr rechtfertigen- ich eben schon in dem Begründungsschreiben. Aber du hast schon recht, ich werd das mal so locker von der Hand einfließen lassen. Versuche nur beim Schreiben jetzt schon jeglichen argumentativen Gegenwind aus den Segeln nehmen zu können, deshalb die etwas kleinkarierte Fragerei. Sorry



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  2. #37
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    So mein Begründungsschreiben wäre fertig, meine ich zumindest. Es sind vier Seiten geworden und dann eben der Anhang mit Publikationen und Arbeitsnachweisen und referenzschreiben. Ich denke vier Seiten Schrift gehen gerade noch so in Ordnung oder? Ich las hier ziemlich oft 2Seiten aber auch schon einige Male über 10seiten was ich persönlich zu lang finde 😃 vier ist im Rahmen oder wie sind da eure Erfahungswerte?



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  3. #38
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    Zitat Zitat von JellyBelly123 Beitrag anzeigen
    So mein Begründungsschreiben wäre fertig, meine ich zumindest. Es sind vier Seiten geworden und dann eben der Anhang mit Publikationen und Arbeitsnachweisen und referenzschreiben. Ich denke vier Seiten Schrift gehen gerade noch so in Ordnung oder? Ich las hier ziemlich oft 2Seiten aber auch schon einige Male über 10seiten was ich persönlich zu lang finde �� vier ist im Rahmen oder wie sind da eure Erfahungswerte?
    Das kommt drauf an was drin steht ;) Aber 4 Seiten lesen sie sich vermutlich schon noch durch.



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  4. #39
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    [Update:17.01.2015]

    Hi an alle Zweitstudienbewerber. Ich wollte hier mal eine Rangehensweise an die wissenschaftliche Begründung kurz erläutern, in der Hoffnung, dass sie dem ein oder anderen für seine Bewerbung behilflich sein kann.

    Zuerstmal zu meiner Situation:

    Erststudium: MINT
    Anläufe: 2
    Begründung: Wissenschaftlich (1x - akzeptiert), Beruflich (1x - nicht akzeptiert)
    Paper (bei Bewerbung): 0

    Ich habe mich bei meiner Begründung sehr nahe an das Informationsblatt der HSS gehalten und versucht, soviele Punkte abzudecken, die dort aufgeführt wurden. Wichtig dabei war der Nachweis, dass ich eine gewisse Vorarbeit geleistet habe.

    Ich habe schon vor Ende meines Erststudiums angefangen gewisse Punkte abzudecken (was natürlich meiner Meinung nach nicht zwingend ist, aber einen leichten Vorteil bietet). Ich werde die Punkte hier nochmal zitieren, damit man das nicht extra auf der HSS Seite aufrufen muss. Vorneweg möchte ich sagen, dass das, was ich mir überlegt habe natürlich nicht stimmen muss. Ich gebe einfach nur meine Interpretation wieder. Kritik ist durchaus erwünscht.

    Fallgruppe 2: wissenschaftliche Gründe
    Wissenschaftliche Gründe liegen vor, wenn im Hinblick auf eine spätere Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung auf der Grundlage der bisherigen wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeit eine weitere wissenschaftliche Qualifikation in einem anderen Studiengang angestrebt wird.
    Den Teil habe ich so verstanden, dass für eine wissenschaftliche Begründung einfach ein Background erwartet wird, der zu der angestrebten wissenschaftlichen Tätigkeit passt. Für mich persönlich heißt das sowas wie:
    Masterarbeit -> Untersuchung von Tumorzellen ; Angestrebte wissenschaftliche Tätigkeit: Forschung an Krebs mit Studienpatienten.
    Masterarbeit -> Entwicklung von medizinischen Geräten ; Angestrebte Tätigkeit: Bionische Medizingeräte in klinischen Studien.
    Vielleicht nicht die besten Beispiele, aber so in der Art habe ich das verstanden. Was aber wichtig ist, dass man wirklich einen roten Faden (wurde schon sehr oft von anderen Usern erwähnt) nachweisen kann. Wenn ich beispielsweise in der Biologie meine Masterarbeit über Pflanzen schreibe, wird die Begründung für ein Medizinstudium schwieriger sein - jedoch nicht umöglich. Man kann durch diverse Praktikas, die sich in die medizinische Richtung bewegen, durchaus einiges wieder wett machen.
    Der optimale Ausgangspunkt für eine Bewerbung - mMn - ist, dass man schon vor dem Ende des Erststudium diverse Praktikas in medizinischer Richtung gemacht hat (wenn es geht, ist es eine gute Ausgangsposition, wenn nicht, auch kein K.O. Kriterium).

    Punktesystem für die wissenschaftliche Begründung:

    7 Punkte
    Die wissenschaftlichen Gründe sind gewichtig und durch den wissenschaftlichen Werdegang belegt
    Hier ist - mMn - gemeint, dass die Gründe der wissenschaftlichen Arbeit zumindest nicht komplett sinnlos ist. Das Problem bei der "Gewichtung" der wissenschaftlichen Gründe ist, dass sie vom Gutachter der jeweiligen Universität abhängt. Der Punkt der aber nicht vom Gutachter abhängt, ist der letzte Teil. Im Prinzip reicht in diesem Fall ein wissenschaftlicher Abschluss aus, würde aber bei der derzeitigen Konkurrenz nicht mehr ausreichen. Daher wären Praktikas (oder sogar Papers) vor Beenden des Erststudium sicher ein Bonuspunkt.

    9 Punkte
    Die wissenschaftlichen Gründe sind von besonderem Gewicht und durch bisherige Leistungen belegt.
    Für 9 Punkte muss man wirklich was vorweisen. Da reicht ein Abschluss in einem naturwissenschaftlichen Fach nicht einfach aus. Hier sollte man - natürlich auch je nach Gutachter - vorweisen können, dass man zwischen Abschluss und Bewerbung in einem medizinischen Bereich tätig war und dort auch wirklich was geleistet hat (in Form von Papern oder Projekten).

    11 Punkte
    Die Gründe sind von überragender wissenschaftlicher Bedeutung, durch hervorragende Leistungen belegt und von besonderem allgemeinen Interesse.
    Während eurer Zeit in Afrika, wo ihr freiwillig Neugeborene geimpft habt, habt ihr ein Heilmittel gegen Aids gefunden. Gleichzeitig gibt es noch eine Abhandlung über die quantenmechanischen Prozesse in weißen Zwergen und die Auswirkung auf das menschliche Bewusstsein. Keine Ahnung wie man an 11 Punkte kommt - sorry.

    Dann geht das Info-Blatt noch detaillter an die ganzen Punkte ran. Ich möchte die auch nochmal zitieren und meine Interpretation.

    Bisheriger Werdegang;
    dabei sollten insbesondere die früheren wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeiten herangezogen werden;
    Den Punkt habe ich so aufgegriffen, dass man wirklich wissenschaftlich tätig war. Ob klinisch oder nicht, sei erstmal dahin gestellt. Ersteres wäre natürlich von Vorteil.

    Ernsthaftigkeit des interdisziplinären Berufs-/Studienwunsches
    hier sind die wissenschaftlichen Tätigkeiten (z. B. Teilnahme an Bundeswettbewerben wie „Jugend forscht“) ebenso zu würdigen wie z. B. die Mitarbeit in Forschungsprojekten während der Studienzeit;
    Hier kann man dadurch Punkten, dass man irgendwas klinisches während der Studienzeit gemacht hat. Wenn man in einem naturwissenschaftlichen Fach zu Hause ist, gibt es mit Sicherheit einen Bereich in der Medizin, mit dem man eine Überscheidung hat. Beispiele:

    Chemie -> Klinische Chemie
    Biologie -> Tumorbiologie
    Physik -> Medizinphysik
    Maschinenbau -> Medizintechnik
    usw.

    Ziel sollte es sein, in einem dieser Bereiche vllt. mal ein Praktikum zu absolvieren und sich eine Bestätigung dafür zu holen, damit man es als Munition für die Begründung angeben kann. Das untermauert nochmal euer Vorhaben und zeigt, dass ihr wirklich in diese Richtung arbeitet.

    Wenn man bspw. Biologe ist und in der Tumorbiologie ein Praktikum absolviert hat, kann man dann in seiner Begründung schreiben "... und habe an einem Forschungsprojekt im Bereich der Tumorbiologie mitgearbeitet...".

    Wissenschaftliche Bedeutung der angestrebten interdisziplinären Betätigung;
    ist die angestrebte Tätigkeit objektiv von wissenschaftlicher Bedeutung?
    Das ist natürlich sehr schwer. Objektiv ist für den Gutachter natürlich subjektiv. Wenn ihr natürlich an einem Projekt arbeitet, dass von der EU gefördert wird, könnt ihr das natürlich angeben und die Objektivität somit untermauern.


    Ich bin so vorgegangen, dass ich mir eine Checkliste angelegt habe und ca. 1 Jahr vor meinem Abschluss und der Bewerbung versucht habe, vieles abzuarbeiten.
    Meine Checkliste sah wie folgt aus:
    [ ] Klinisches Praktikum
    [ ] Masterarbeit in medizinischer Richtung (hat nicht geklappt)
    [ ] Potentielle Doktorandenstellen in medizinischer Richtung finden
    [ ] Vorlesungen finden, die einen Schnittpunkt zwischen Medizin und Erststudium aufweisen.

    Es sind zwar wenige Punkte, aber zeitlich doch sehr anstrengend, da man ja parallel nicht das Erststudium vernachlässigen sollte.
    Nach meinem Abschluss habe ich mich gezielt in Forschungseinrichtungen beworben, die stark medizinisch ausgerichtet sind. Tatsächlich habe ich auch eine Stelle gefunden. Erst nach dem diese Safe war, habe ich meine Begründung dann strategisch so aufgebaut, dass ein roter Faden erkennbar war.
    Meine derzeitige Stelle stimmt inhaltlich auch mit meinen Praktikas überein, die ich während der Studienzeit absolviert habe.
    Weiterhin habe ich viele HiWi-Stellen über mein gesamtes Studium gehabt. Jedoch waren diese HiWi-Stellen nicht medizinisch.. Ich habe sie zwar in meine Begründung eingefügt, weiß jedoch nicht, inwiefern sie eine Rolle gespielt haben.

    Beworben habe ich mich zwei mal. Einmal mit beruflichen Gründen, die mit einem Punkt selbstverständlich abgeschmettert wurden und dann mit einer wissenschaftlichen Begründung, die angenommen wurde.
    Wieviel Punkte ich habe, weiß ich nicht. Ob meine Begründung gut oder schlecht war, weiß ich auch nicht.
    Insgesamt waren es 2 Seiten. Meine berufliche Begründung war hingegen 6 Seiten, aber das meiste eben nur Geschwafel, weil ich es mir selbst nicht wirklich abgenommen habe. Das Problem war, dass ich nicht konkret belegen konnte, dass ich mich in diesen Bereich bewege. Bei der wissenschaftlichen Begründung war es einfacher, weshalb ich auch weniger geschrieben habe.

    Der Post hier ist etwas chaotisch aufgebaut und ich versuche ihn mal besser zu strukturieren, aber wahrscheinlich auch erst in den nächsten Tagen / Wochen.

    Ich wünsche jedem Bewerber wirklich viel Erfolg und ich hoffe es klappt bei jedem. Lasst euch auf jeden Fall nicht demotivieren.

    Für die Leute, die sich über berufliche Gründe bewerben, kann ich nur auf eine Sache im Merkblatt verweisen:
    Entscheidend ist die konkrete und individuelle Berufsplanung
    Individuell und konkret sind hier die wichtigsten Schlagwörter. Es ist komplett egal ob ihr Kunstgeschichte, Politikwissenschaften oder BWL studiert habt. Ihr müsst den Leuten nur beweisen können, dass ihr euch in die medizinische Richtung bewegt und das Studium ein Vorteil ist. Iht müsst denen auch klar machen, dass ihr nicht als Arzt arbeiten wollt. Ich weiß, dass berufliche Gründe nochmal ein Stück schwerer sind, als wissenschaftliche, aber auch nicht unmöglich. Macht euch schlau, welchen Schnittpunkt euer Fach mit der Medizin hat und schaut, ob ihr dort erstmal einen Fuß in die Tür bekommt. Dann könnt ihr eure Begründung stets mit Referenzen festigen und bekommt dann auch eure Punkte.

    Vllt. noch eine kurzer Satz in eigener Sache:
    Ich merke in vielen Foren, dass Leute sich oft mal rechtfertigen müssen, warum sie denn jetzt unbedingt Medizin studieren wollen und ihnen werden Alternativen vorgeschlagen. Ganz ehrlich: Das ist eure Sache und hat niemanden was zu interessieren. Geht auch gar nicht auf diesen Mist ein. Ich lese sehr oft auf der berühmten Konkurrenzseite, die jeder hier wahrscheinlich auch kennt, so Sätze wie "...aber da reicht es doch auch, wenn du eine Ausbildung in XYZ machst.." oder "...du kannst doch XYZ studieren. Das ist näher an dem, was du machen willst...". Nein, ihr wollt Medizin studieren und Punkt. Ob ihr Medizin studiern, weil ihr 3 Folgen Dr. House gesehen habt oder euch die Arbeit des Neurochirurgen fasziniert, ist komplett euer Bier. Versucht so Sätze zu meiden wie "Ich interessiere mich für...". Schreibt einfach sowas wie: "Ich versuche über berufliche Wege reinzukommen, hat jemand irgendwelche Tipps für ein Erststudium in XYZ...".
    Und lasst euch auch nicht von denen Sätzen wie "Kein Chance, kannst du dir abschminken!" demotivieren. Arbeitet hart an eurer Begründung und wenn ihr endlich im Studium seid, gebt was zurück an die, die nach euch kommen.
    Geändert von JeffAlbertson (04.08.2016 um 11:39 Uhr)



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  5. #40
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    Kann man eigentlich die eigenen Posts bearbeiten? Ist ja schrecklich, wie viele Rechtschreibfehler ich habe...



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