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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    2
    Hallo,
    Ich würde gerne im Modellstudiengang Hamburg Medizin studieren, hab auch im Internet schon einiges gelesen. Trotzdem habe ich noch einige (bzw ziemlich viele (: ) Fragen. Es wäre prima, wenn es Studenten gäbe die sich die Zeit nehmen und eine Antwort schreiben ! 
    1) Ist es mehr/gleich viel/weniger Aufwand ( lernen, Praktikas, Wochenstunden) als im Regelstudiengang?
    2) Ist es eine große Erleichterung, dass das Physikum wegfällt?
    3) Sind Auslandssemester möglich?
    4) Wie schwer war es reinzukommen (HamNat) ?
    5) Wie ist denn so die Alterstruktur/Alter Erstsemester und die Geschlechterverteilung? Sind es viele Einheimische oder Zugezogene?
    6) Ist das nur etwas für die, die später in die Forschung möchten?
    7) Wie ist die Wohnungs- /Studentenwohnheimsituation, Hochschulsport, Mensa?
    8) Würdest Du wieder diesen Modellstudiengang wählen?

    Schonmal vielen vielen Dank !! (:



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Hallo,
    Ich bin erst seit diesem WS in Hamburg am studieren, aber einige Fragen kann ich dir trotzdem schon beantworten.
    1) Lernen wirst du überall viel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Regelstudiengang mehr oder weniger lernen muss. Der Inhalt des Studiums bleibt ja gleich, nur die Strukturierung ist anders.
    2) Das kann ich dir bis jetzt noch nicht beantworten. Aber wir haben ja eine Physikumsäquivalenz. In dieser fließen alle Einzelnoten der ersten 11 Module ein und die Prüfung "Normalfunktion". Wie das gewichtet wird, weiß ich nicht mehr aber ich glaube, dass es 50:50 ist. Hat also Vor- und Nachteile.
    3) Auslandssemester sind möglich, aber soweit ich das mitbekommen habe, wird es schwierig sein, sich die im Ausland erbrachten Studienleistungen anrechnen zu lassen. Aber mit 100%iger Sicherheit weiß ich das auch nicht.
    4) Das empfindet jeder anders. Liegt halt daran, wie viel du weißt. Aber mit guter Vorbereitung sollte das kein Problem werden. Ich selbst bin mit einem 1,7 Abi über den HamNat reingekommen. Zum HamInt kann ich dir leider nichts sagen.
    5) Das ist wahrscheinlich genau so wie bei anderen Universitäten. Man hat halt die 20% über Wartezeit und die Personen sind halt ein bisschen älter. Meistens haben die zu Beginn des Studiums aber auch wesentlich mehr Ahnung von der Materie, weil die schon mehrere Jahre als Pfleger oder ähnliches gearbeitet haben.
    Statistisch soll es ja mehr weibliche als männliche Medizinstudenten geben. Ist wahrscheinlich auch in HH so, aber besonders auffallen tut es nicht. Auch hast du hier wie überall auch zugezogene und einheimische Studenten. Was überwiegt kann ich dir nicht sagen. Ich denke mal, dass es die zugezogenen sind.
    6) iMed ist für alle. Man hat einen frühen Bezug zur Praxis, aber es werden ja auch Second Tracks angeboten, die sich mit der Forschung beschäftigen. Grundsätzlich wird an einem Universitätsklinikum viel geforscht.
    7) Die Wohnungssuche ist anstrengend. Aber irgendwie findet man was. Hochschulsport wird auch angeboten, habe ich aber bis jetzt nicht ausprobiert. Die Mensa am UKE ist recht gut.
    8) Ich studiere zwar erst seit knapp einen Monat, aber bin bis jetzt vollkommen zufrieden. Hamburg an sich ist eine tolle Stadt und das UKE ist auch ein toller Standort.

    Ein kleiner Tipp am Rande: Achte bei deiner Studienortswahl nicht zu sehr auf den Studiengang, sondern suche dir lieber eine Stadt, die dir gefällt. Du hast auch trotz Medizinstudium ein Privatsleben außerhalb der Klinik und das muss man auch genießen können



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  3. #3
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    Danke für die Antwort ! Das hilft auf jeden Fall sehr!
    Vom Ort her wäre Hamburg auf jeden Fall mein absoluter Favorit, aber auch wenn die Stadt super ist wäre es natürlich blöd wenn der Studiengang gar nicht funktioniert...



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  4. #4
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    Zu 2 muss ich eben was korrigieren. Und zwar fließen die Modulabschlussnoten der ersten 11 Module in die Äquivalenz mit ein und nicht alle Einzelnoten.



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