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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    VaniNessi
    Guest
    Hallo Zusammen,

    ich würde gerne mal einen Vorfall diskutieren, den ich vor kurzem beobachtet habe...
    Eine Schwester wollte eine Infusion bei einem Patienten anschließen, sie hatte sich die Hände kurz vorher desinfiziert...Die Verschlusskappe des Anschlussstückes des Infusionsschlauchs ging extrem schwer ab, sodass sie ein bisschen rütteln musste...Als die Kappe dann endlich abging ist sie ein bisschen abgerutscht, sodass ich mir ziemlich sicher bin, dass sie mit dem Ende, das an die Braunüle angeschlossen wird, an ihre Hand gekommen ist. Daraufhin hat sie die Infusion angeschlossen. Meine Frage ist nun, ob sowas nicht ernsthafte Folgen für den Patienten haben kann, denn verunreinigt war das Anschlussstück nun doch auf jeden Fall, oder?



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  2. #2
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
    Mitglied seit
    31.05.2004
    Ort
    Westfalenpott
    Beiträge
    14.750
    Nicht wirklich.
    Vollständig steriles Arbeiten ist unter diesen Bedingungen nicht möglich, bei ordnungsgemäßer vorheriger Händedesinfektion dürfte die Keimlast am Infusionsendenach flüchtiger Berührung nicht größer sein als beispielsweise die Bakteriämie nach dem Zähneputzen.

    Übrigens sind Mehrfachpostinngs mit identischem Inhalt nicht erwünscht, daher habe ich die anderen beiden gelöscht.
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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  3. #3
    Z.n. Studium Avatar von *milkakuh*
    Mitglied seit
    02.12.2008
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    5.057
    Die Infusion wird dadurch jedenfalls wahrscheinlich nicht so stark verunreinigt gewesen sein, dass ein (immunkompetenter) Patient deshalb eine Infektion bekommt. Natürlich ist das Vorgehen dennoch hygienisch nicht 100%ig einwandfrei, kann aber passieren. Ich würde das ganze auch wie Evil unter keimarmen Arbeiten verbuchen (wegen der vorausgegangenen Händedesinfektion).

    Die wichtigste hygienische Maßnahme in der Klinik ist die Händedesinfektion. Es wäre schon ein großer Schritt, wenn die konsequent von allen Berufsgruppen durchgeführt werden würde.



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  4. #4
    VaniNessi
    Guest
    Achso, das wusste ich nicht. Danke!

    Aber nach der Desinfektion der Hände hat sie auch noch ein paar Papierschnipsel vom Bett genommen, sich Tupfer zum Unterlegen zurechtgelegt usw..., aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie damit die Hautareale getroffen hat, mit denen sie dann den Infusionsanschluss berührt hat, ist wohl auch sehr gering...!?

    Ich war nur so verwundert, weil ich dachte das muss auch alles 1000%ig steril über die Bühne gehen...?



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  5. #5
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    31.01.2010
    Ort
    Elite ohne soziale Fähigkeiten
    Semester:
    Kopfloses Huhn
    Beiträge
    3.720
    Oh, dazu hätte ich auch ein paar (gefühlt sehr dumme) Fragen, aber sowas kommt ja in Studium einfach viel zu kurz:
    - Aber wenn der Schlauch auf dem Boden fällt, muss man die Infusionsbesteck wechseln - oder die ganze Infusion?
    - Wenn die Braunüle nicht läuft, wird hier die Infusionsschlauch abgestöpselt und im Flur abgestellt, um auf eine neue Viggo vom Arzt/PJ zu warten, und es dauert dann manchmal eben etwas länger. Ist das von der Hygiene so ok? Und wenn es nicht abgestöpselt ist - das geht dann eigentlich nicht, oder?
    - Wenn man für i.v Medikamente das Mandrin kurz rauszieht (ohne dass es was anderes berührt), kann man es wieder reintun oder muss man es wechseln?



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