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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    09.10.2016
    Beiträge
    11
    Hallo zusammen,

    ich bekomme den Wunsch, Medizin zu studieren, Menschen zu helfen, etwas wirklich Sinnvolles zu tun/bewegen etc. nicht mehr aus meinem Kopf. Leider habe ich nach dem Abitur einen ganz anderen Weg eingeschlagen, weil ich damals auch noch ein ganz anderer Mensch war. Ich habe Internationale BWL studiert (zum Glück in England, so dass es sich beim Medizinstudium nicht um ein Zweitstudium handeln würde). In meinen alten Beruf möchte ich aber eigentlich nicht mehr zurück.

    Vor 6 Monaten habe ich unser drittes Kind zur Welt gebracht. Die Betreung der 3 Kinder würden wir vor dem Studium natürlich genau festlegen und im Notfall stehen und Omas und Opas flexibel und sofort zur Verfügung. Auch mein Mann kann sich seine Arbeitszeiten generell selbst einteilen. Die nächste Universität ist in 1h15Min mit dem Zug erreichbar. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich die Zeit im Zug dann zum Lernen nutze.

    Meine Fragen richten sich an die, die in einer ähnlichen Situation wie ich waren und den Schritt gewagt haben. Ist es möglich Medizin zu studieren und trotzdem noch Zeit für die Kinder zu haben? Wieviel Zeit muss man in etwa zum Lernen einrechnen (ist es z.B. möglich, am Wochenede nur 1/2 Tag lang zu lernen?)? Hat man einen Nachteil, wenn man hauptsächlich die Pflichtveranstaltungen besucht und die Vorlesungen nicht immer?

    Ich würde so gerne hören, dass es machbar ist, aber natürlich nur, wenn es denn auch tatsächlich so ist...
    1000 Dank vorab für eure Antworten!



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    28.02.2006
    Beiträge
    386
    QBI

    Hier im Forum wirst Du viele (nur) Erfolgsgeschichten hören, die Abbrecher*innen posten idR nicht, weil sie hier dann auch nicht mehr aktiv sind.
    Wenn Du in Vollzeit arbeiten kannst, kannst Du auch studieren. Wenn Du Dich eher in Teilzeit um den Nachwuchs kümmern möchtet und jede Woche auch noch ca. 8-10h pendelst, eher nicht.
    Fängt Deine Wunschuni zum Sommersemester an oder wird es das Wintersemester?
    Viel Erfolg!
    fMRI



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    09.10.2016
    Beiträge
    11
    Danke für Deine schnelle Antwort, fMRI!

    Momentan rechne ich damit, dass ich zum Lernen und Studieren mehr als "nur" Vollzeit arbeiten müsste. Deshalb bin ich auch so ängstlich und nervös. Meine Wunschuni fängt zum Wintersemester an. Ich würde aber schon einmal das Pflegepraktikum machen. So können wir vorab alle erste Erfahrungen sammeln wie es ist, wenn ich Vollzeit außer Haus bin und ich würde dabei Einblick in den Klinikalltag bekommen - bisher kenne ich den ja nur aus Patientensicht.

    Ist der Lernaufwand immer so hoch wie überall kommuniziert wird oder gibt es zwischendurch auch mal Verschnaufpausen?



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    20.08.2014
    Ort
    Berlin
    Semester:
    2. Tertial :D
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    Wir haben eine mit 4 Kindern. Kommt jetzt ins dritte Semester und hat noch keine Prüfung bestanden. Sie pendelt täglich 3 h.
    Von 21 sind 6 durchgefallen im ersten Semester in unserer Seminargruppe. 5 davon hatten Kinder.
    Bei uns hat man 4 Monate Stress und danach 2 Monate Ruhe. Ich besuche auch nur Pflichyveranstaltungen und komme damit klar. Wo soll es denn genau hingehen?



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    28.02.2006
    Beiträge
    386
    Es ist DEFINITIF weniger als ein Vollzeitjob bzw. damit vergleichbar. Die "direkt nach dem Abitur"-Studierenden haben andere Bedürfnisse (Selbstfindung, Partnerschaftssuche, Ausgehen, etc.) und das passt auch. Wer muss arbeitet auch Teilzeit bzw. als Minijob 'nebenbei' (aber dann eben mit seeeeehr viel Stress, nicht aus "Langeweile").
    Die Fahrzeit sehe ich aber etwas kritisch. Gerade wenn z.B. ein Praktikum um 8:00 beginnt. Da werden sich andere Leute morgens um die Kinder kümmern: wecken, anziehen, Frühstück, Transport zu Tagesmutter, etc. Das muss euch allen bewusst sein. Mit "ausnahmsweise"/"im Notfall" funktioniert das nicht, das wird dann die Regel. Auch wenn Dein Partner sich die Arbeitszeiten einteilen kann, er ist ja dann auch für einen Teil vom Tag nicht da (oder wird er reduzieren?).
    Geändert von fMRI (09.10.2016 um 23:00 Uhr)



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