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  1. #1
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    Hey,

    ich habe meine 2. Famulatur in der Notaufnahme gemacht am Kreisklinikum in Reutlingen und fand das eigentlich zusammen mit dem Präpkurs, die beste Phase meiner bisherigen Ausbildung

    Es hat super Spaß gemacht und ich konnte sehr, sehr viel lernen an praktischen skills, gerade vor allem das Viggo-Legen konnte ich dort richtig verbessern weil das in der 1. Famulatur noch nicht so gut geklappt hat. Dazu kamen etliche Sonographien, Anamnesen, Aufnahmen, Blutkulturen, bedside-Tests und auch mal ne Magensonde. Wie gesagt, es war anstrengend da sehr hoher Durchlauf, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich fühlte mich sehr wohl dort.

    Da ich ja nun ein Jahr Klinik hinter mir habe und gemerkt habe, dass man bei weitem nicht mehr in alle Vorlesungen gehen muss wie ich das noch in der Vorklinik gemacht habe (lol), würde ich gerne mal wissen ob es grundsätzlich möglich ist, auch in der Notaufnahme einen dieser studentischen Hilfsjobs zu bekommen, wie man es von Nachtwachen oder so kennt. Hat da jemand Erfahrungen gemacht bzw. ist das grundsätzlich möglich?

    Ich habe natürlich erst überlegt ob ich nicht Nachtwachen machen soll auf Normalstation, aber ich würde gerne ein paar Mal im Monat eigentlich sowas machen wie in meiner Famulatur weil es halt mal nicht immer nur Theorie, Theorie, Theorie ist sondern man wirklich auch praktische skills für später verbessern kann und man sehr viel sehen und lernen kann! Und ich war ja in der 2. Famulatur keine Belastung mehr sondern konnte ja schon ganz gut Blutabnehmen, GKUs oder Aufnahmen weshalb man schon etwas "geknechtet wurde" aber das ist ja genau das was ich will. Learning by doing.

    Und ich will halt gerade was Aufnahmen, Viggos, Sonos, praktische Skills etc. angeht noch viel sicherer werden da ich halt keine Ausbildung habe und direkt angefangen habe zu studieren was ich im Nachhinein etwas bereue, weil die Jungs aus der Pflege oder die MTAs einfach schon praktisch fitter sind als ich. ;)
    Bei uns der Uni hatte ich leider genau einen Sonokurs (1,5h) und einen Nähkurs (1h). Das wars bisher, mache aber Sonographiekurse als Wahlfach.

    Liebe Grüße!
    Geändert von kgunkel (19.11.2016 um 19:28 Uhr)



  2. #2
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Ja, die aus der Pflege sind fitter was das Tagesgeschäft angeht. Das holst du aber ratz fatz auf. Denen fehlt nämlich in der Regel das Hintergrundwissen. Sono lernt man normalerweise frühestens im PJ, meist jedoch am Anfang der Assistenzarztseit. Und die Pflege macht das normalerweise gar nicht.
    Nähen ist normalerweise das typische Lernziel des PJ.
    Viggos lernt man ratz fatz mit etwas Übung.

    Die meisten Studenten haben keine pflegerische Ausbildung und das was die Pflege dir jetzt voraus hatte, holst du sehr schnell wieder auf.
    Mach dir aber nciht zu viel Hoffnung auf einen Studentenjob- kostenloser Student ist was anderes als bezhalte Kraft. In der Regel ist kein Geld dafür da und für lau solltest du es nicht machen.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



  3. #3
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    Zitat Zitat von WackenDoc Beitrag anzeigen
    Ja, die aus der Pflege sind fitter was das Tagesgeschäft angeht. Das holst du aber ratz fatz auf. Denen fehlt nämlich in der Regel das Hintergrundwissen. Sono lernt man normalerweise frühestens im PJ, meist jedoch am Anfang der Assistenzarztseit. Und die Pflege macht das normalerweise gar nicht.
    Nähen ist normalerweise das typische Lernziel des PJ.
    Viggos lernt man ratz fatz mit etwas Übung.
    Ja stimmt auch wieder. Also ich hab beim Blutabnehmen und Viggos ne Trefferquote normal zwischen 80% und 85% nach ca. 1,5 Famulaturen. In der 1. Fam habe ich ja erst mal 1-2x Wochen zugeschaut, weil wie gesagt, ich außer Pflegepraktikum (leider) vom Alltagsgeschäft noch nicht so viel wusste. Manchmal sind halt doch mal welche dabei, wo es gar nicht ging aber da brauchte selbst oft schon die Oberärztin oder mein betreuender Assi 2x Anläufe dann (Chemopatienten z.B. oder komplett blaue Arme) oder man hat es unter Sonographie gelegt.

    Manchmal denke ich halt, ich hätte zuerst in die Pflege sollen und dann studieren. ;) Gerade auch so Verbandswechsel oder so, da würde ich gerne viel mehr lernen. Klar ordnet man sowas später eher an, aber trotzdem würde ich gerne wissen was ich anordne und wie das gemacht wird, denn nur dann kann ich ein guter Arzt werden, aber irgendwie bekommen die das an meiner Uni nicht gebacken während der Semesterzeit. Wir sehen auch in der Klinik kaum Patienten, weniger zumindest als an anderen Unis. Es ist so viel Theorie und lieber lässt man Hausarbeiten über "Geschichte der Medizin" schreiben. :/ Hätte viel lieber viel mehr Unterricht am Bett mehr oder so.



  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Philip_MHH
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    Erfahrungsgemäß wird es diese Art Studentenjob eher nicht geben. Wenn du Patientenkontakt haben willst, dann kannst du z.b. als Aushilfe in der Pflege arbeiten (eben viel Grundpflege, aber sicher auch mal Verbände etc. und du bist halt "drin" am Patienten etc., aber erwarte halt nicht, dass es wie Famulatur ist, das ist eben wirklich Arbeit, denn du willst ja Geld dafür haben)
    , habe ich eine ganze Zeit gemacht ( ohne vorherige Ausbildung in dem Bereich). Gab ganz gutes Geld, insbesondere bei Nacht-/Feiertagsdiensten und ich bin auch gut rumgekommen. war auch mal an der OP-Schleuse oder im Sono als Assistent eingeteilt.

    Wenn es dir ums stechen geht. In vielen (uni-)Kliniken werden doch Studentenjobs für Blutabnehmerei angeboten.



  5. #5
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    Zitat Zitat von Philip_MHH Beitrag anzeigen
    Erfahrungsgemäß wird es diese Art Studentenjob eher nicht geben. Wenn du Patientenkontakt haben willst, dann kannst du z.b. als Aushilfe in der Pflege arbeiten (eben viel Grundpflege, aber sicher auch mal Verbände etc. und du bist halt "drin" am Patienten etc., aber erwarte halt nicht, dass es wie Famulatur ist, das ist eben wirklich Arbeit, denn du willst ja Geld dafür haben)
    , habe ich eine ganze Zeit gemacht ( ohne vorherige Ausbildung in dem Bereich). Gab ganz gutes Geld, insbesondere bei Nacht-/Feiertagsdiensten und ich bin auch gut rumgekommen. war auch mal an der OP-Schleuse oder im Sono als Assistent eingeteilt.

    Wenn es dir ums stechen geht. In vielen (uni-)Kliniken werden doch Studentenjobs für Blutabnehmerei angeboten.
    Ja bei den Studentenjobs für die Blutabnehmerei gibt es bei uns leider derzeit keinen Bedarf, sind wohl gut abgedeckt. Da habe ich mich nämlich erkundigt.
    Glaub auch das dass schwierig wird. Denke, dass ich doch eher dann halt doch als Aushilfe in die Pflege gehen werde. Da gibt es immer Bedarf laut Pflegedienstleitung von der Uniklinik. ;) Ich will halt einfach mehr ins Alltagsgeschäft und was praktisches machen.
    Trotzdem Danke!



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