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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Guten Tag!

    Ich studiere im 6. FS und möchte echt in den USA promovieren (traumhaft wäre an der Johns Hopkins in Baltimore..).
    Ich weiss aber wirklich nicht wo/wie ich anfangen sollte und wäre so dankbar, wenn jemand an meinen Fragen antworten könnte...
    Soll ich zuerst eine Stelle in Amerika finden oder einen Doktorvater an meiner Heimatuni suchen?
    Einige Professoren meiner Uni haben an der Johns Hopkins promoviert/studiert; glaubt ihr, dass ich Sie kontaktieren könnte, um zu fragen ob sie eine solche Promotion betreuen würden? (da sie wahrscheinlich noch viele Kontakte dort haben?)

    Vielen Dank im Voraus!!
    Hélène



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Hi Helene,

    wie genau stellst du dir die Promotion in den USA vor?

    Einen Dr. med. gibt es dort nicht in der Form wie hier in Deutschland. Entweder du machst deinen Abschluss an einer amerikanischen Med School und erhältst dadurch den Doctor of Medicine (MD), welcher jedoch lediglich den Studienabschluss darstellt und keine Promotionsleistung voraussetzt, oder du beginnst ein Ph.D.-Studium, an dessen Ende - inklusive Dissertation - dich der Ph.D. erwartet, welcher jedoch ebenfalls nicht mit dem Dr. med. gleichzusetzen ist und (1) wesentlich umfangreicher ist (3-6 Jahre Vollzeit forschen) sowie (2) ein Postgraduiertenprogramm darstellt und damit für jemanden ohne Studienabschluss eher unmöglich sein dürfte.

    Die einzige Möglichkeit, die Promotion zum Dr. med. und einen Auslandsaufenthalt in den USA zu verbinden, sehe ich in einem oder zwei Freisemestern, die du in den USA verbringst, um an deiner deutschen Doktorarbeit zu forschen, welche du dann auch an deiner deutschen Heimatuni verteidigen wirst.



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  3. #3
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    Forschung in D und dann für z.B. ein Jahr ins Ausland gehen ist wahrscheinlich relativ easy. Bei uns im Labor (UKE Hamburg) wurde das jedenfalls angeboten. Wäre dann Biochemie in San Diego geworden- ich hab aber lieber schnell meine Diss mit den vorliegenden Daten fertig gemacht. Eine Kollegin hat das Angebot aber angenommen und war zufrieden. Drüben wird man als Doktorand halt regelhaft bezahlt, daher sind Lebenshaltungskosten etc. gedeckt. Damit so was geht, muss man sich halt vorher in D auch richtig reinhängen und Leistungsbereitschaft zeigen.



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  4. #4
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    Bei uns sind paar Leute aus dem Jahrgang nach USA gegangen für die Doktorarbeit, meistens hatten bestimmte Abteilungen Kontakte in die Arbeitsgruppen (Deutsche Wissenschaftler, die jetzt da forschen oder Amerikaner, die vorher hier waren), die bereit waren, da die Studenten für ein Jahr zu betreuen und zusätzlich hatte man dann hier den Doktorvater. Waren alle sehr zufrieden, die Finanzierung war besser und hatten mehrere Publikationen erreicht.
    Die Lebensunterhaltungskosten mussten irgendwie gesichert werden, meistens war es eine Kombi aus einer größeren Stiftung und Eltern. Jemanden, der da bezahlt wurde, kenne ich nicht.



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